Ich möchte nicht perfekt sein – ich möchte echt sein

Die letzten Wochen ist es hier sehr ruhig.
Manchmal ist es mir fast zu ruhig, denn eigentlich würde ich gerne mal wieder etwas bloggen, habe sogar schon vor Wochen einige Shootings gemacht aber kam bisher einfach nicht dazu, die Bilder zu bearbeiten und Texte zu schreiben.
Und dann, wenn ich Abends mal ein Stündchen Zeit habe, weil der Kleine endlich schläft, setze ich mich doch lieber aufs Sofa und häkle etwas oder verbringe Zeit mit meinem Mann.
Es liegt aber nicht nur an der wenigen Zeit, dass ich gerade so selten blogge. Es liegt auch daran, dass ich total unzufrieden bin. Unzufrieden mit meinem Blogdesign, unzufrieden mit vielen Posts, mit der Qualität meiner Bilder und und und.
Kennt ihr das? Man gibt sich Mühe, man hat Freude beim Vorbereiten und Fotografieren und am Ende, am Ende mag man alles nicht – warum?
Weil man vergleicht. Immer und immer wieder.
So geht es zumindest mir. Ich sehe dann andere Blogs, sehe was für wunderschöne Bilder die anderen machen, was für tolle Texte sie schreiben, wie kreativ sie sind und wie leicht ihnen alles von der Hand zu gehen scheint.
Ich sehe wie sie leben, sehe ihre tollen Wohnungen, ihre wunderschönen Instagrambilder, sehe, dass sie eine viel bessere Kamera haben als ich, dass sie ein viel besseres Bildbearbeitungsprogramm haben als ich und dann, dann habe ich einfach keine Lust mehr.
Ich bearbeite meine Bilder mit Photoscape, habe keine Reflektoren, keine Wohnung die lichtdurchflutet ist, geschweige denn einen Garten.
Ich habe vom Bloggen eigentlich keine Ahnung, verzweifle manchmal mit dem ganzen html-Scheiß und bin froh, dass mein Blog irgendwie läuft – denn Geld um jemanden dafür zu zahlen, der sich um all das kümmert, habe ich auch nicht.

Ich möchte hier garnicht meckern und ich möchte auch kein Mitleid oder sonst etwas. NEIN, ich möchte mir selbst einen Tritt in den Hintern verpassen, denn all das was ich gerade geschrieben habe, sollte mich nicht daran hindern, FREUDE am Bloggen zu haben.
Ja, dann habe ich eben nicht so wahnsinnig tolle Bilder wie andere, aber ich habe mein Bestes gegeben.
Ich möchte aufhören mich zu vergleichen. Ich bin ich und dass ist super so.
Ich möchte hier wieder das posten, was mich glücklich macht. Schöne Dinge, leckere Rezepte, Gehäkeltes, Gedichte…
und ich möchte mich nicht unter Druck setzen lassen! Am allerwenigsten von mir selbst.
Klar, ich möchte mich weiterentwickeln, besser werden, mir mehr Dinge beibringen, aber nicht für den Blog, sondern für mich.
Gerade zB. fange ich an zu sticken – es macht mir total viel Spaß und ich möchte wirklich gut darin werden, weil ich es total schön finde, was man alles daraus zaubern kann. Und auch, wenn etwas mal nicht 100 %ig perfekt ist, werde ich es hier zeigen.
Denn auch ich bin nicht perfekt, keiner ist es.

Und jetzt, jetzt habe ich wieder einen etwas zusammenhangslosen Text geschrieben – unperfekt eben.
Aber dieser Blog soll nicht perfekt, sondern ECHT sein!

URwerk ~ Papier-, Textildesign und Illustration

*Kooperation

Wer mich kennt weiß, dass ich total auf schöne Illustrationen stehe.
Ich bin immer wieder fasziniert, wie kreativ Menschen sind und wie sie ihre Kreativität ausleben.
Ruth ist eine davon. Wer sie ist, was sie außer zeichnen noch gerne macht und woher sie ihre Inspirationen bekommt, erzählt sie euch heute.

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Hallo, erzähl uns ein wenig über dich
Ich bin Ruth, 31 Jahre alt, und lebe im wunderbaren Köln, in dem ich auch meine Wurzeln habe.

Von Hause aus bin ich der Kunst zugetan, habe diese auch studiert und bin erst seit einigen Jahren in der Illustration beheimatet. Zeichnen ist mein ein und alles, war es auch schon immer und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. In meiner Freizeit bin ich recht musikalisch unterwegs, singe in verschiedenen Chören und Quartetten und spiele Klavier. Die Kombination von Kunst und Musik hält mich am Leben und macht mich komplett.

Seit wann gibt es URwerk und wie kam es dazu?
URwerk gibt es seit ein paar Jahren. Ursprünglich startete ich zusammen mit einer sehr guten Freundin. Unsere Initialen waren damals der Grund für die Namensgebung. U für Uschi und R für Ruth. Inzwischen mache ich URwerk alleine, meine Produktpalette hatte sich verändert aber den Namen wollte ich sehr gerne behalten, weil er auch als Wortschöpfung an sich gut zu mir passt.

Woher nimmst du deine Inspirationen?
Meine Inspiration für meine Zeichnungen kommen aus der Welt, die mich umgibt. Zum Einen die Menschen aber auch die Natur. Ästhetisch gesehen sind meine Bilder von der Mode- und Designwelt inspiriert, inhaltlich bewegen sie sich in einer melancholischen, fast wehmütigen Traumwelt. Mich interessiert die Frau in ihrer anmutigen Erscheinung, in Verbindung
mit Melancholie und Feinheit. Oftmals bewegt sie sich in einem Raum, in dem alle Wünsche wahr werden und in dem keine Verwandlung unmöglich erscheint.
Haare sind für mich nicht nur rein zeichnerisch erfüllend sondern bedeuten für mich in meinen Illustrationen eine Verbindung zum Himmel und die Veräußerung von Gedanken und Sehnsüchten. Oft sind sie das Bindeglied zwischen dem jeweiligen Mädchen und dem Traum, in dem es sich verliert.

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Die Kombination von Kunst und Musik hält mich am Leben und macht mich komplett.

Wie und wo arbeitest du am liebsten?
Ich habe viele Plätze, an denen ich gerne zeichne. Das kann mein Atelier sein, oder mein Schreibtisch, aber auch draußen, sofern es das Wetter möglich macht. Da ich am Zeichentablett arbeite bin ich aber auch immer auf einen Stromanschluss angewiesen. Mein absoluter Lieblingsort, um zu zeichnen ist aber tatsächlich mein Bett, vor allem wenn es draußen wie so oft in Strömen regnet oder kalt und trüb ist.

Was wäre dein Wunsch für URwerk für die nächsten Monate und hast du irgendwelche Pläne?
Ich arbeite seit einigen  Monaten an einer neuen Zeichenserie, bei der ich die Aquarelle selber herstelle und dann mit Zeichnung verbinde. Ich würde mir wünschen, dass ich dabei nicht nur Ergebnistechnisch sondern auch was die künstlerische Entwicklung angeht weiter komme und zufrieden bin.
Ansonsten warten einige Sommermärkte, wie zum Beispiel „Der Supermarkt“ auf mich, und ich freue mich auf eine neue Wintersaison mit einigen Höhepunkten, wie zum Beispiel der Weihnachtsmarkt am Stadtgarten in Köln.
Naja, und es darf alles noch bekannter, erfolgreicher und besser werden!

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Was machst du sonst noch gerne?
Neben der Musik, von der ich schon sprach gehe ich gerne raus, treffe Menschen, mit denen ich im besten Fall guten Kaffee oder guten Wein trinke. Mein Hund Nelly ist meine alte Lady und mein treuer Begleiter auf langen Spaziergängen. Ansonsten durchforste ich gerne das Internet nach neuen Illustratoren und gehe gerne in Ausstellungen, auf Märkte und Museen.

Ich habe außerdem einen kleinen Laden im wunderschönen Köln Ehrenfeld namens merkWürdig.
Hier verkaufe ich neben meinen eigenen Sachen auch noch Produkte von über 20 weiteren tollen Labels, von Klamotten über Babysachen, handbemalten Porzellan, Papierwaren und Wohnaccessoires. Man findet uns in der Simrockstr. 5, 50823 Köln Donnerstag von 14-20 Uhr und Freitag und Samstag von 12-20 Uhr oder bei facebook

Wenn euch die Prints von Ruth auch so sehr gefallen wie mir, dann besucht doch mal ihren dawanda Shop und macht euren Einkaufskorb voll.

*Liebe Ruth, vielen lieben Dank für diese super nette Kooperation! Ich wünsche dir alles Liebe und ganz viel Freude und Erfolg für alles was noch kommt!*

Bucketlist für mein 29. Lebensjahr

Am Mittwoch ist es soweit, ich werde ein Jahr älter. Es ist wirklich verrückt, wie schnell die Zeit vergeht.
Letztes Jahr trug ich zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Herz unter meinem Herzen und habe an meinem 27. Geburtstag zum ersten Mal die Tritte unseres kleinen Schatzes gespürt. Das war das tollste Geschenk!

In den letzten Wochen wurde mir auf´s Neue bewusst, dass ich soviele Dinge noch nie gemacht habe.
Aus Angst, Schüchternheit, Geldmangel, Zeitmangel, Faulheit oder oder…
Und um mich da ein wenig unter Druck zu setzen, gibt es hier heute eine Bucketliste mit 28 Dingen, die ich mit 28 Jahren machen möchte.
Ich bin sehr gespannt, was ich davon alles abhacken werde.

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  1. Tattoo stechen lassen
    Ich will schon lange ein Tattoo. Sehr sehr lange. Aber vieles, was ich schön fand/finde, haben sich irgendwann Freunde von mir tätowieren lassen. Und ein Nachmacher möchte man ja nicht sein. Aber ein Tattoo möchte ich trotzdem noch und vor einigen Tagen habe ich ein wirklich schönes Motiv gefunden. 100%ig sicher bin ich mir noch nicht, aber einen passenden Tätowierer suche ich gerade schon.
  2. Mich selbst mehr lieben lernen
    Meistens kann ich mich ganz gut leiden. Aber ziemlich oft auch nicht und wenn ich mich selbst nicht leiden kann, dann fällt es mir auch sehr schwer, die Menschen in meinem Umfeld gern zu haben. Es profitiere also nicht nur ich davon, wenn ich lerne mich selbst mehr zu lieben.
  3. Den Blog professioneller gestalten
    Hier geht es sooft drunter und drüber, mein Blogdesign gefällt mir nicht und auch meine Bilder könnten viel viel besser sein. Ich möchte mich da einfach bessern, mir mehr Tutorials anschaun was das Programmieren angeht und vielleicht auch ein bisschen Geld in die Hand nehmen um das ein oder andere profesioneller zu gestalten.
  4. Ein Haus kaufen
    Wir suchen schon seit einigen Monaten ein Haus. Mal mehr mal weniger intensiv.

    Wirklich dringend brauchen wir keines, wir haben genug Platz und zahlen wirklich wenig Miete für die Lage unserer Wohnung – aber ein Haus mit nem kleinen Garten wäre schon echt toll.
  5. Jeden Monat mindestens einen Brief schreiben
    Über einen handgeschriebenen Brief freut sich doch jeder! Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die Briefe blöd finden. So und deshalb möchte ich mehr Briefe schreiben und Menschen eine Freude machen.
  6. Spread more love
    Das fängt beim Briefe schreiben ja schon an. Aber auch so, möchte ich im Alltag einfach mehr Liebe weitergeben. Durch kleine Aufmerksamkeiten, ein Lächeln, durch´s Verteilen schöner Notizen in der Stadt, oder oder oder
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  7. Paintball schießen gehen
    Das will ich schon machen, seit ich den Film „10 Dinge die ich an dir hasse“ gesehen habe – also wirklich schon sehr lange! Zwar schießen sie da nicht mit Gewehren sondern beschmeißen sich mit irgendetwas, das mit Farbe gefüllt ist, aber es sieht nach viel Spaß aus.
  8. Reiten
    Ob ihr´s glaubt oder nicht, ich bin noch NIE in meinem Leben geritten. Und das will ich echt unbedingt mal machen.
  9. In einer Band singen
    Also, damit meine ich keine berühmte Band oder so, sondern irgendeine coole Coverband. Am besten wäre natürlich, selbst eine Band zu haben, aber wir fangen lieber mal klein an 😉
  10. Ein Kleidungsstück für mich nähen
    Einen Rock habe ich vor ein paar Jahren mal genäht, so ganz ohne Schnittmuster und Plan. Er hat gepasst. Aber ich will was richtig tolles nähen. So nen Jumpsuit wie diesen hier zum Beispiel.
  11. Mehr fotografieren
    Fotografieren macht mir total viel Spaß, aber ich mache es super selten. Außer ich fotografiere etwas für den Blog ( was ja zur Zeit auch nicht oft vorkommt). Aber einfach mal rausgehen, Fotos von der Natur, den Menschen, schönen Dingen machen. Oh ja, dass muss ich unbedingt tun!
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  12. Ein Konzert besuchen
    Ich trau es mich fast nicht zu sagen, ABER, ich war noch nie auf einem richtigen Konzert. Ja ok, ich war bei David Garrett, aber ich meine so ein richtiges Konzert von einem bekannten Sänger. NOCH NIE. Dabei gibt es soviele Sänger/Bands die ich gerne mal live sehen möchte. 
  13. Mit meinem Sohn im indischen Ozean schwimmen
    Ich trickse hier ein bisschen, denn ich weiß, dass ich das machen werde. Denn im Dezember fliegen wir nach Kenia und besuchen meine Eltern und werden auch für ein paar Tage ans Meer fahren.
  14.  In die Therme gehen
    Ich war noch nie in einer Therme. So den ganzen Tag einfach genießen, schwimmen, im Dampfbad sitzen und diesen ganzen SchnickSchnack. Entspannung pur. Hach, darauf freue ich mich jetzt schon.
  15. Sticken lernen
    Diesen Punkt kann ich vielleicht schon demnächst abhacken – je nachdem, ob mir jemand die ganzen Stickutensilien schenkt, die auf meiner Geburtstagswunschliste stehen. 
  16. Meinem Mann viel öfter zeigen, wie sehr ich ihn liebe
    Viele wissen das garnicht, aber Zuhause bin ich eine richtige Meckerkuh und dass ist ganz schön doof. Denn so möchte ich nicht sein, vorallem nicht meinem Mann gegenüber. Er weiß, dass ich ihn liebe, aber durch mein Meckern mache ich vieles kaputt. Und deshalb möchte ich lernen weniger zu meckern und ihm dadurch und durch andere Dinge, viel mehr zeigen, wie wichtig er mir ist. 
  17. Auf eine Fête Blanche Party gehen
    Alles und alle Menschen ganz in weiß – das sieht einfach so unfassbar schön aus und ich möchte sowas einfach gerne mal erleben.
  18. Einen fremden Menschen zum Essen einladen
    Dieser Gedanke begeleitet mich schon sehr lange. Vorletztes Jahr habe ich überlegt, Obdachlose zu Weihnachten einzuladen, habe mich aber nicht getraut. Aber wieso eigentlich nicht. Und vielleicht werde ich auch keinen Obdachlosen zum Essen einladen, sondern das junge Mädchen, das irgendwie so taurig aussieht, oder den alten Mann, der mich gerade nett angelächelt hat. Ich werde berichten.
  19. Einen Töpfer-Workshop besuchen
    Mehr muss ich dazu nicht sagen. Einfach töpfern. Fertig.
  20. Postkarten designen und verkaufen
    Ich zeichne, male und schreibe super gerne schöne Karten. Aber ich würde so so gerne mal eine richtig schöne, professionelle Karte gestalten. Dazu brauche ich gutes Werkzeug, ein gutes Bearbeitungsprogramm und dann muss die Karte auch noch gut gedruckt werden. Mit fehlt also noch einiges was ich dafür brauche, aber ich arbeite dran.
  21. Nachts und nackt schwimmen gehen
    Natürlich ganz heimlich, still und leise. Alleine oder mit meinem Mann.
  22. Eine Woche kein Fleisch essen
    Wir essen viel zu viel Fleisch, dass ist nicht gut und wir versuchen es zu reduzieren.

    Aber eine Woche komplett ohne Fleisch, dass möchte ich gerne mal machen.
  23. Einen Hund kaufen
    Ich liebe Hunde. Wir hatten früher einen Hund – er hieß Napoleon und wurde vor über 10 Jahren gefressen. Von einem Leopard oder so. Mein Mann liebt Hunde auch und wenn das mit dem Hauskauf klappt, dann steht dem Hundekauf eigentlich nichts mehr im Wege.
  24. Handlettering üben
    Ein bisschen kann ich es schon, aber ich weiß, dass ich es besser kann. Und da Übung den Meister macht, werde ich üben üben üben
  25. Meine riesen Kuscheldecke fertig häkeln
    Letztes Jahr an Fasching, habe ich angefangen eine große Decke zu häkeln. Joa und seitdem wächst sie sehr sehr langsam. Bis zum Winter möchte ich sie fertig haben.
  26. Eine Motto-Party schmeißen
    Partys sind meistens ziemlich toll. Motto Partys aber oft noch viel toller und deshalb möchte ich eine schmeißen. Es muss kein besonderer Anlass sein, ein bisschen feiern, Gemeinschaft mit tollen Leute haben und gut essen geht doch immer.
  27. Mich in die Stadt stellen und singen
    Ich liebe es, wenn sich Menschen in die Stadt stellen und singen – also Menschen die auch singen können. Und ich weiß, dass ich nicht allzu schlecht singe und möchte das einfach auch mal gerne machen.
  28. Sport treiben
    Mein Rücken plagt mich schon seit Jahren und ich tue sehr sehr wenig dagegen. Schlecht und dumm, ich weiß. Deshalb muss und möchte ich anfangen, mehr auf meinen Körper zu achten und mehr für meine Gesundheit tun.

Wer weiß, vielleicht sind einige von euch bei dem Erleben einer dieser Punkte dabei, in der Therme oder auf dem Konzert oder vielleicht bekommt der ein oder andere Post von mir. Seid gespannt.
Und vielleicht mag ja der ein oder andere dazu beitragen, dass ich zB. Sticken lerne oder mir auch ne ganz andre Freude zum Geburtstag machen, dann schaut doch mal hier oder hier – da findet ihr ein paar Wünsche. Aber ich freue mich auch einfach über eine liebe Postkarte.

Zeig mir dein Tattoo #2

Vor einigen Wochen, genauer gesagt schon im April, startete ich eine neue Serie. Und zwar die Serie *Zeig mir dein Tattoo*
Den Anfang machte Raffaele Bonora und heute erzählt die liebe Nancy von ihren Tattoos.

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Hey ich bin Nancy, 32 Jahre, lebe aktuell in Berlin und bin ein absoluter Freigeist. Die letzten 10 Jahre arbeitete ich auf einem Kreuzfahrtschiff und bereiste die Welt. Mittlerweile habe ich meinen Managerjob geschmissen und lebe meinen Traum der Freiheit und Selbständigkeit als Lifestylefotografin, mit der ich ortsunabhängig Leben kann.
Mein erstes Tattoo habe ich mir mit 19 Jahren stechen lassen, (lach) damals habe ich diese Chinesischen Zeichen (5 chinesischen Elemente) bei einem Bandmitglied von BroSis gesehen und fand dieses damals einfach so toll, dass ich mir es hab machen lassen.
Wenig später zog mich mein Job nach Berlin, wo dann auch schon das nächste Tattoo kam, ein Gecko an der Leiste.
 
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Dann vergingen ein paar Jahre, bevor ich mich dann wieder unter die Tätowiernadel legte. 2008 zog es mich für ein paar Wochen nach Mexico um ein wenig spanisch zu lernen, dort ließ ich mir einen Skorpion am Fuß tätowieren, als kleine Erinnerung . 2009 machte ich dann eine Surfweltreise (ich liebe und mittlerweile lebe ich diesen Lifestyle als Surfyogi und reise immer wieder den besten Wellen hinterher) hier bereiste ich unter anderem Hawaii, Australien, Indonesien und Thailand. Auf Hawaii ließ ich mir dann meine Hibiskusblüten am anderen Fuß tätowieren, ein paar Wochen später  auf Bali einen riesigen Drachen auf meine linke Oberkörperseite stechen, dieser soll mich beschützen.
Einige Jahre später entschied ich, dem Drachen auf meiner linken Körperseite noch zu verschönern und ließ dies mit Hibiskusblüten und Tribals ummalen und es wurde ein etwas größeres Tattoo welches mittlerweile bis zum Oberschenkel geht. Das sollte aber nicht genug sein, denn 1 Jahr später war meine rechtes Schlüssenbein mit Tätowierfarbe verziert. Es kann schon zur Sucht werden.
 
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Danach dauerte es wieder einige Jahre bis ich mein Tattoo am rechten Unterarm tätowieren ließ, dies hat für mich eine sehr große Bedeutung. Denn es ist das Kunstwerk von Hokusai „die große Welle von Kanagawa“. Dies ist für mich das Symbol für Freiheit und mein Leben als Surfyogi in einem. Es soll mich immer daran erinnern, seine Träume zu leben und nicht nur in Gedanken zu schwelgen. Es ist alles möglich. Denn „wir können die Wellen des Lebens nicht stoppen, aber wir können „surfen“ lernen.

 

Wie findet ihr Nancys Tattoos? Mir gefällt die Welle an ihrem Arm total. Und das Surferleben steht ihr doch mega gut oder !
Habt ihr auch ein Tattoo, wenn ja, wo und was?
Ich überlege ja seit 10 Jahren mir eines stechen zu lassen und vor ein paar Tagen habe ich auch ein super schönes Motiv gefunden – vielleicht wird es also bald wirklich eines geben.

Danke liebe Nancy für dein Erzählen und die tollen Bilder!

 

Studio Romeo – Babys Lieblingsplatz

*Kooperation

Als unser kleiner Mann ein paar Wochen alt war, haben wir verschiedene Tragehilfen ausprobiert und uns am Ende für keine davon entschieden, denn irgendwie war er für alle einfach zu klein. Er ist förmlich darin versunken und außerdem hatte ich nach 2 Tagen Probetragen ziemliche Rückenschmerzen. Ein großes Tuch hatten wir auch, das war für mich nur leider zu kurz.
Und richtig schön sind die meisten Tragehilfen leider auch nicht.
Und dann fiel mir wieder ein Foto von oh what a room ein, das ich auf Instagram gesehen hatte.
Ich suchte danach und dann besuchte ich den tollen Onlineshop von Studio Romeo und war auf´s Neue total verliebt in die schönen Tücher, die zu 100% aus Bio Baumwolle bestehen.

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Die Studio Romeo Trage besteht nicht wie übliche Tragen aus einem unfassbar langem Tuch, oder einem Tuch mit vielen Enden die man irgendwi zusammenknoten muss, sondern aus zwei Loops, die man sich um die Schultern legt. Nerviges zurechtziehen, knoten und um sich schlingen bleibt einem also erspart. Es geht wirklich total fix und so macht das Tragen gleich doppelt Freude. Unser kleiner Mann mag es sehr und auch der Papa ist total begeistert. Kaum in der Trage schläft klein N. ein oder ist einfach total ruhig und dreht seinen Kopf zu allen Seiten um ja nichts zu verpassen.

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Was auch toll an den Loops ist – man kann sie schön weit über die eigenen Schultern ziehen und hat somit entweder etwas mehr Schutz vor der prallen Sonne oder ein wenig mehr Wärme wenn es kälter ist und das Gewicht wird gleichmäßig auf die Schultern verteilt.
Wir sind schwer verliebt und ärgern uns etwas, dass wir die Loops nicht von Anfang an hatten – aber besser etwas später als nie.

Wenn ihr eure Schätzchen auch gerne tragen wollt, dann schaut unbedingt mal bei Studio Romeo vorbei, es gibt eine tolle Auswahl an schönen, schlichten Mustern und die Kleinen fühlen sich total wohl darin – schön nah an Mamas oder Papas Herzen!