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Wieso ich Kaffee faste

24. Februar 2015

Ihr kennt das, jedes Jahr fällt einem ein Tag vor der Fastenzeit ein, dass man ja etwas fasten könnte. Dann entscheidet man sich für Süßigkeiten, Facebook oder Filme gucken und erwischt sich immer wieder dabei, wie man doch mal nur GANZ kurz guckt ob man vielleicht eine wichtige Nachricht bekommen hat oder probieren muss ob Schokolade immer noch schmeckt.
Oft entscheidet man sich auf Dinge zu verzichten, die einem zwar schwer fallen, aber nicht zu schwer und die einem eh nicht so wichtig sind.
Zumindest habe ich es de letzten Jahre so gemacht. „Schokolade fasten – ok mach ich, ich ess ja eh kaum welche. Facebook fasten – ja dass geht auch noch, so interessant finde ich es da eh nicht mehr.“
Aber dieses Jahr sollte es anders werden. Ich wollte auf etwas verzichten, bei dem es mir wirklich schwer fällt. Bei dem ich leide und kämpfen muss.

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Das Wochenende vor der Fastenzeit beschäftigte ich mich im Rahmen einer Freizeit viel mit Konsum. Und irgendwann kamen eine Freundin und ich darauf, dass wir ziemlich viel Kaffee konsumieren. Und für den einen mögen 5 Tassen am Tag nicht viel sein, für mich aber schon. Denn ich trinke sonst kaum etwas anderes. 5 Tassen Kaffee, mit Milch und 3 Löffel Zucker in jeder Tasse – dass muss nicht sein.
Also fasste ich den harten Entschluss Kaffee zu fasten.
Und es ist wirklich nicht leicht. Mister R. wollte mir erst nicht glauben, dass ich Entzugserscheinungen bekommen würde.
Nachdem ich am Donnerstag aber total komisch drauf war und Freitag Mittag sogar eine Stunde Mittagsschlaf machte erkannte auch er, dass Kaffee wohl doch irgendeine Wirkung bei mir auslöst.

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Ich kann euch sagen – es ist echt hart.
Mittwochmorgen trank ich meine letzte Tasse Kaffee und Abends ging es mir richtig schlecht. Ich war hundemüde und hatte Kopfweh wie noch nie.
Donnerstags musste die Kindergartenschokolade dran glauben und Freitags schlief ich wie gesagt eine Stunde – mitten am Tag.
Meine Arbeitskollegen halten es gerade noch so mit mir aus und die Kinder leben auch noch alle. Und mittlerweile geht es eigentlich auch ganz gut – ich habe kaum noch Kopfschmerzen und der Heißhunger auf Schokolade hat auch nachgelassen.
Morgens bin ich zwar nach wie vor sehr müde und bin immer wieder kurz davor die Kaffeemaschine an zu machen – aber ich bleibe stark.
Hoffe ich zumindest. Die Fastenzeit geht ja noch eine ganze Weile.

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Was fastet ihr denn so? Und wie geht es euch damit?

1000 Küsschen
eure Dani

 

  1. Ich faste dieses Jahr zum ersten Mal.
    Und in der Zeit verzichte ich auf Milchprodukte. Die vertrage ich schon lange nicht mehr und bekomme davon Ausschlag und bei größerem Konsum sogar Bauchschmerzen.
    Ich habe also gute Gründe darauf zu verzichten. Mir gehts super damit! Ich habe mehr Energie und ich sehe besser aus. Allerdings vermisse ich es schon, hier mal eine Tasse Kakao oder ein Stück Schokolade…
    Man glaubt gar nicht, worin alles Milchprodukte enthalten sind.

    1. Meine Hübsche,
      oh ja, dass glaube ich, dass das schwer ist und auch dass man erst dann merkt wo wirklich überall Milch drinnen ist
      Aber gut, dass es dir damit auch besser geht und es gibt ja Gott sei Dank viele andere Möglichkeiten ( also laktosemilch usw)
      Halte durch ! und fühl dich feste geknutscht !
      Dani

  2. ui, kaffee fasten ist auch ne herausforderung. ich bekomme auch leicht kopfweh dann 🙁

    meine fastenprojekt ist *zuckerfrei* und die erste woche hatte ihre höhepunkte, aber auch momente die nicht einfach waren. in dem rahmen verzichte ich auch auf kaffee (da ich den nur mit haferdrink mag) als alternative nehme ich morgens grünen tee und muss sagen, dass es einfacher als gedacht ist.
    was jetzt nicht heißt, dass du von 5 tassen kaffee auf 5 tassen grünen tee umschwenken sollst ;o)

    ich wünsch dir auf jeden fall alles gute für deine weitere fastenzeit!!!

    lg tina

  3. Ich hab mal eine Woche Basenfasten gemacht. Das war echt hart. Den Verzicht auf Kaffee fand ich schlimmer, als die Darmreinigung. Ich hatte da auch die ersten drei Tage einen Durchhänger, war schlecht drauf und miesepetrig. Aber das lag bestimmt auch am Gemüse.
    Ich faste sonst nie, dieses Jahr schon gar nicht. Das wär mir zuviel, mit der Arbeit am Haus, der Waldmöwe und allem. Kaffee ist meine Ruheinsel, da könnt ich grad überhaupt nicht drauf verzichten.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du gut durchhälst!

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