Gold, Garn und Glanz – heute mit Lebenslustiger

Ich liebe nicht nur Fotos, nein ich finde auch Ringe ganz ganz wundervoll.
Meinen Ehering habe ich ja leider verloren, darüber ärgere ich mich heute noch. Aber ich habe da einen ganz zauberhaften Shop gefunden. Und zwar bei dawanda. Wo denn auch sonst. In diesem Shop gibt es nicht nur wirklich super schöne Ringe, sondern auch Ketten, Ohrringe, Garn und noch andere Dinge die mein kleines Herz höher schlagen lassen.
Lebenslustiger, so heißt der Shop, den Anette mit viel Liebe betreibt. Und einen Blog hat sie auch, da musst du auch unbedingt mal vorbei schaun. 

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Anette lebt zusammen mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, zwei Klavieren und drei Katzenjung in einem Cityloft im südlichen Niedersachsen. Davor lebten sie einige Jahre in Kalifornien. Sie hat Schmuckdesign studiert und nach und nach eine große Liebe zur Fotografie entwickelt und 2011 dann auch mit dem Bloggen begonnen. Und wel ich noch ein bisschen mehr über Anette wissen wollte, habe ich ihr mal ein paar Fragen gestellt.
Eigentlich kommst du doch aus Kalifornien oder? – Was hat dich hierher verschlagen?
Nein, ich bin in Deutschland geboren und war nur zwischenzeitlich für 10 Jahre an der Pazifikküste in Kalifornien. Eine wunderbare Zeit mit viel Strand und ‚easy living’… aber nun lebe ich mit meinem Mann, unseren Kindern und drei Katzenjunges seit ein paar Jahren wieder in einem Backsteinloft in einer norddeutschen Kleinstadt. Hier arbeite ich als Designerin, Stylistin und Fotografin.
Lebenslustiger klingt wunderschön. Wie kamst du auf den Namen?
Meinen Blog  Lebenslustiger.com gibt es seit 2011. Wir waren gerade aus Amerika zurückgekehrt und ich hatte eine Freundin zu einem Seminar bei Dawanda begleitet. Unter anderem ging es dabei auch um Blogs. Beides war absolutes Neuland für mich. Weder hatte ich von Dawanda je gehört, noch las ich irgendeinen Blog. Überhaupt war ‚online‘ nicht so mein Ding… das hat sich inzwischen geändert 🙂
Als wir an diesem besagtem Tag abends mit dem Zug von Berlin aus nach Hause fuhren, dachte ich:“Ach ja – ist ja vielleicht ganz lustig, so ein Blog Dings.“ Und von ‚lustig‘ kam ich dann irgendwie auf ‚Lebenslustiger‘ und hatte auch gleich dieses Wortspiel mit dem Tiger vor Augen. Den LebenslusTIGER hat mir dann die Berliner Illustratorin Karin Baetz entworfen und gezeichnet.
Seit wann gibt es deinen Shop und was hat dich dazu motiviert?
Bei Dawanda habe ich mich dann auch 2011 angemeldet, aber den Shop habe ich erst in 2012 bestückt. Ich habe Design studiert und auch die Gesellenprüfung zum Goldschmied gemacht. Da lag es nahe, einen Shop mit Schmuck zu eröffnen. Mittlerweile habe ich auch Shops bei Etsy und NotOnTheHighStreet. In meinem Dawanda Shop gibt es seit kurzem auch traumhaft schöne, superdicke Loopy Mango Wolle und von mir daraus gestrickte Mützen, Loops und Decken. Diese handgesponenne Wolle kommt aus New York.  

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Du hast einen Mann, zwei Kinder, Klaviere und Katzen – wann bleibt da noch Zeit für den Shop?
Ha Ha – ja es ist ein großer Balance Akt, das alles zu schaffen. Speziell mein Dawanda Shop ist sehr erfolgreich und erfordert ganzen Einsatz. Man kann sich gar nicht vorstellen, was alles logistisch dazugehört, damit das Ganze gut läuft und wie unglaublich aufwändig das alles ist. Gut, dass ich das nicht vorher gewusst habe 🙂 Dazu kommen Foto- und Stylingaufträge für Kunden. Zeit für Hobbies habe ich im Moment leider gar nicht. Und ich schau zum Beispiel auch nie fern….

Einen Blog hast du auch – was gibt es dort alles zu finden?
Mein Blog teilt DIY´s und viele Fotos und Inspirationen aus meinem Leben und meinen Berufen.

Was machst du sonst noch in der Freizeit – wenn du welche hast?
Tja….

Bald ist Weihnachten – da kaufen die Leute viel ein, was wird bei dir im Shop gerade am meisten gekauft?
Der Twistring, den deine Leser gewinnen können ist ein sehr beliebtes Produkt.
Sehr gern wir auch der Ring mit einem geschliffenen Bergkristall bestellt.
Die Sonnentalerkette ist die beliebteste Kette – leider ist sie für dieses Jahr bereits ausverkauft…

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Ist er nicht einfach nur wunderschön dieser Ring. Ich bin ein bisschen neidisch, denn am liebsten würde ich selbst mitmachen und ihn gewinnen. Aber so läuft das hier nicht.
DU kannst ihn bald an einem Finger tragen, dafür hinterlässt du einfach bis zum 5. Dezember um 10 Uhr einen Kommentar unter diesem Post. Wenn ihr Anettes oder meine facebook Seite liked  gibt das zwar kein Zusatzlos, aber wir würden uns freuen.
Und hier nochmal die genauen Teilnahmebedingungen.

Teilnahmegunge

Danke liebe Anette! Dein Leben klingt sehr anstrengend, aber auch sehr sehr spannend und schön. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei all dem was du gerne tust! Und danke für das tolle Interview und den Twistring.

1000 Küsschen,
deine Dani

PS.: Den Ring hat Jutta von kreativfieber mit diesem Kommentar gewonnen „Oh auf den Ring hab ich schon so lange ein Auge geworfen! Er ist wirklich wunderschön!
Viele liebe Grüße!“

Herzlichen Glückwunsch liebe Jutta – mail ist in deinem Postfach.

 

 

 

Sonntagssüppchen mit kleinen easy peasy Pop overs und eine Geschichte über einen besonderen Ring

Vor 8 Monaten war es soweit. Wir haben viele Monate geplant, ein Kleid ausgesucht, Mister R. hat sich bestimmt 3 Fliegen bestellt um sich dann doch für eine Schalkrawatte zu entscheiden, es wurden Blumen ausgesucht, Ringe und vieles mehr.
Die Ringe suchten wir gemeinsam in der Pforzheimer Manufaktur aus und ließen nicht wie gewöhnlich das Datum oder einen Vers eingravieren, sondern einmal „Ich liebe dich“ – in meinen . Und in Mister R.s ein „Ich weiss“
Wieso das ganze? Weil ich oft nachdem ich zu ihm „Ich liebe dich!“ sage ein „Ich weiss“ höre. Und da wir Weiss mit Nachnamen heißen das weiss mit doppel s.
Nun verhält es sich so, dass ich meinen Ring sehr oft ausziehe. Im Kindergarten zum Wickeln (da die Handschuhe sonst kaputt gehen wegen dem Steinchen oben drauf), zum Backen, zum Spülen und zum Putzen auch. Also, eigentlich trage ich ihn Zuhause fast nie.
Und genau DAS ist das Problem. Denn seit ca. 5 Wochen ist mein Ring verschwunden.
Ich habe die Schränke, meine Hosen, das Waschbeckensiffon, den Staubsauger …. schon gefühlte 100 Male durchsucht, erfolglos.
Sogar bei der Kläranlage habe ich schon angerufen um zu fragen ob bei ihnen manchmal Ringe in irgendwelchen Säuberungsnetzen hängen bleiben. Eher unwahrscheinlich sagte man mir.
Doch meine Hoffnung ist noch nicht ganz erloschen. Ich habe noch ein wenig Hoffnung, dass mein Ring urplötzlich irgendwo aufpopt.
Aber solange er das nicht tut muss ich mich über andere Pop ups freuen.
Und das tue ich heute auch. Denn diese Pop overs sind mir direkt in mein Auge gesprungen und sind zwar um einiges günstiger als mein Ring – aber sie sind ganz bestimmt leckerer.
Wie kann es auch anders sein – denn das Rezept dazu stammt aus der neuen LECKER
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Zutaten für 8 Pop overs
1 EL Butter
2 Eier
1/4 l Milch
1/2 TL Salz
125 g Mehl
8 TL Kräuterfrischkäse (Ziegenfrischkäse)

Den Ofen auf ca. 200 Grad vorheizen.
1 EL Öl in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen.
8 Mulden eines Muffinblechs mit je 1 TL Öl ausstreichen ( ich würde eher Muffinförmchen nehmen und den Teig reinfüllen da die Pop overs trotz vielem ausstreichen mit dem Öl schwer aus der Form gingen)
Also – entweder 8 Mulden mit Öl ausstreichen oder Muffinförmchen reinsetzten.
Das Blech in den heißen Ofen stellen.
Flüssige Butter, Eier, Milch und Salz kurz mit einem Schneebesen verrühren.
Mehl auf einmal zugeben und verrühren, bis der Teig gerade eben keine Klümochen mehr hat. NICHT zu lange rühren !
Teig in einen Messbecher füllen und die Mulden/Förmchen zur Hälfte damit füllen.
Je Mulde 1 TL Frischkäse darauf verteilen und den restlichen Teig daraufgießen.
Sofort im heißen Ofen für 15 Minuten backen.
Dann Temperatur reduzieren auf 150 Grad und weitere 10 – 15 Minuten weiterbacken.
Bei mir waren es ca 30 weitere Minuten – liegt aber wohl an unserem Ofen.

Dazu gibt es eine leckere Kohlrabifrischkäsesuppe – natürlich auch aus der LECKER. Nur ein bisschen abgeändert.
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Zutaten für die Suppe für 6 Personen

1 große Zwiebel
3 Kohlrabi mit Kohlrabigrün
3 große Kartoffeln
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Kräuterfrischkäse (oder Ziegenfrischkäse)

Zwiebel, Kartoffeln und Kohlrabi schälen und klein schneiden.
Kohlrabiblätter abschneiden und beiseitelegen.
Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Kohlrabi und Kartoffeln dazugeben, kurz mitdünsten und mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Kohlrabiblätter waschen und in kleine Streifen schneiden. Die Hälfte zur Suppe geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Suppe anrichten, mit übrigen Kohlrabiblättern bestreuen und etwas Frischkäse hinzugeben. Dazu Pop-overs servieren.
SUPER LECKER sag ich euch.
Mister R. hat schon nach dem ersten Löffel der Suppe total geschwärmt. Da freut sich mein Herz natürlich immer sehr 😉

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Und obwohl die Pop overs schwer aus den Mulden zu bekommen waren, haben sie super lecker geschmeckt!
Die werden im Hause Weiss nun sicher öfter gemacht.

Euch wünsche ich nun einen wundervollen Sonntag! Genießt das Wetter, Freunde, Familie !

PS.: Ich hab übrigens ausgerechnet, dass ich mir, wenn ich 10 Euro spare, in ca. 8 Jahren einen neuen Ring oder eine Kitchen Aid kaufen könnte. Na bravo…

Verliebt, Verlobt…

Juuuuuhui endlich ist es soweit 😉

Ich darf euch voller Freude und überglücklich berrichten, dass René und ich seit dem 23.Juni 2012 VERLOBT sind. Es ist ein so wunderbares Gefühl und ich konnte gestern (also Sonntag auf Montag) vor lauter Glück, Freude, Dankbarkeit, Liebe …. nicht einschlafen. Ich schau auf meine Hand und seh den wunderschönsten Ring – und kanns noch garnicht glauben. Waaaahhhhh…. es ist einfach SCHÖN!

Wie wo was wollt ihr wissen?

Es war wunderschön. Ich wurde von René zu einem wunderschönen Picknick entführt – Sekt, Baguette, Tomätchen, Mozarella, Schokolade…. BLUMEN und Kerzen. Und eine wunderschöne Picknickdecke auf der mein Freundschaftsalbum lag – das René schon viele Wochen bei sich liegen hatte.  Das durfte ich dann erstmal lesen 😉 Und die letzten Worte waren… NEIN nicht „Willst du mich heiraten“

sondern “ Willst du dein Muffin?“     da bekam ich dann erstmal ein Tuch um die Augen gebunden und als ich es wieder abnehmen durfte, kniete René vor mit mit diesen 2 Muffins.

 

Und ich habe natürlich JA gesagt !!!

Wuuuuhu – es ist so schön und wir sind super super glücklich !!!

Hier noch ein paar Fotos von unsrem tollen Tag