Schwangerschaftsupdate 2.0 ~ ein Weihnachtswunder und eine geplante Hausgeburt

In 23 Tagen ist er also da – der errechnete Entbindungstermin. Das erfüllt mein Herz mit Freude, aber gleichzeitig auch mit ein bisschen Angst. Plötzlich ist da dann wieder ein kleines, süßes Baby, das ganz viel Wärme, Liebe, Nähe, Geborgenheit und Milch braucht. Vieles bleibt gleich, sehr vieles wird sich aber auch ändern. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht werden, denn das war es die letzten Monate schon nicht.

Wer mein erstes Schwangerschaftsupdate gelesen hat, der weiß, dass meine Plazenta sich schön vor den Muttermund platziert hatte, was für mich bzw. die Geburt soviel bedeutete wie – Kaiserschnitt. Daran führt bei sowas kein Weg vorbei, denn die Plazenta versperrt den Ausgang und das Baby kann nicht raus. Weder meine Frauenärztin noch meine Hebamme hatten große Hoffnung, dass sich an der Lage etwas ändern wird, aber ich, ich habe ganz viel gebetet und versucht positiv an die ganze Sache ranzugehen.

Am 22.12. hatte ich dann nochmal einen Ultraschalltermin und die Frauenärztin sagte so ganz nebenbei „Der Muttermund ist frei“ – da sie nichts weiter dazu sagte, fragte ich ganz vorsichtig „bedeutet das, dass ich mein Kind auf natürlichem Wege auf die Welt bringen kann?“ und sie bejahte. Ich konnte mein Glück kaum fassen, war zu Beginn noch total skeptisch, rief meine Hebamme an und sie sagte nur „Da könnt ihr ja jetzt richtig Weihnachten feiern mit so einem Weihnachtswunder
Und das haben wir auch. Wir sind echt total dankbar, dass sich da nochmal was getan hat und wir jetzt sogar eine Hausgeburt planen.
Bei unserem ersten Schatz konnte ich mir das Ganze noch nicht vorstellen, aber jetzt haben wir ganz viel darüber geredet, unsere Hebamme hat uns viel erklärt und die letzten Zweifel und Ängste genommen und wir sind sehr gespannt.

Sehr viele Menschen reagieren darauf nicht sehr positiv. Sie erzählen einem, was alles passieren kann, fragen, was wir machen wenn es wirklich um Sekunden geht usw… man kann sich da wirklich leicht verunsichern lassen und natürlich kann etwas nicht so laufen wie es sollte – aber das kann es im Krankenhaus auch. Auch dort kann der Arzt eine Sekunde zu spät sein, auch dort kann die Nabelschnur um den Hals gewickelt sein oder oder – aber was ich dort nicht kann ist folgendes.
Ich kann dort eben nicht Zuhause sein, in einer Umgebung die ich liebe und in der ich mich sicher und geborgen fühle. Mein Mann und ich sind gespannt, wir freuen uns und natürlich hat man auch Ängste – aber nicht mehr als sonst auch.
Unser Baby darf hoffentlich ganz in Ruhe auf die Welt kommen, in eine Welt hinein voller Wärme und Liebe – direkt in sein Zuhause. Wenn also alles „nach Plan“ läuft und wir eine Hausgeburt erleben dürfen, dann werde ich euch danach natürlich gerne darüber berichten.

Noch 23 Tage also… aber so genau kann man das ja nie sagen, denn die Kleinen machen sich ja eh dann auf den Weg, wann sie es wollen. Wenn es nach mir ginge, könnte das auch gerne schon früher sein – aber wir lassen uns da mal überraschen.

Ein weiteres Schwangerschaftsupdate wird es aber nicht mehr geben. Eigentlich wollte ich das viel regelmäßiger machen, aber was man alles will und was man am Ende schafft sind ja auch wieder zwei unterschiedliche Dinge 😉

Die wunderschönen Fotos hat übrigens Salome von mir gemacht – vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle. HIER findet ihr ihre Instagramseite

 

Schwangerschaftsupdate 1.0 ~ 26 Wochen voller Freude, Angst, Schmerz und schönen Momenten

Ich bin schwanger – manchmal kann ich es noch garnicht so ganz fassen, obwohl ich mittlerweile eine wirklich große Kugel mit mir rumtrage. Bis Ende Februar sind es nurnoch knapp 3 Monate und in meinem Kopf ist es manchmal noch garnicht ganz angekommen, dass wir bald zu viert sein werden.

Wir wussten relativ früh, dass wir ein zweites Baby erwarten. Wir haben es uns total gewünscht und sind super gespannt wie alles sein wird. Und auch, wenn es ja nicht die erste Schwangerschaft ist, ist es was total besonderes – einfach ein Wunder. In meinem Bauch wächst ein Mensch heran – dass sowas überhaupt funktioniert ist doch verrückt.
Und obwohl ich jeden Tritt genieße – mich immer wieder freue unsren kleinen Schatz beim Ultraschall zu sehen, ist diese Schwangerschaft ganz anders als die Erste.

Alles geht gefühlt viel schneller.
Als ich mit unsrem ersten Goldschatz schwanger war, habe ich mich sofort hingesetzt und aufgeschrieben wie es mir geht, habe ständig Fotos von dem wachsenden Bauch gemacht, habe darauf geachtet nicht zu schwer zu heben und habe einfach alles total genossen.

Und jetzt ist aber eben schon ein kleiner Rabauke hier der meine Aufmerksamkeit braucht und die gebe ich ihm auch liebend gerne. Aber dadurch bleibt eben nicht soviel Zeit für das Fotos machen, für das Aufschreiben und Fotos einkleben, für das „Ich nehme mir bewusst Zeit und rede mit dem Baby“ …
und auch das mit dem „nicht schwer heben“ geht einfach garnicht, denn man möchte ja auch mal kuscheln, man möchte seinen Sohn in den Arm nehmen wenn er darum bittet und ja, man trägt das Kind auch öfter mal die Treppen rauf und runter.

Aber nicht nur das ist anders, sondern auch eine ganz andere Sache die mich die letzten Wochen immer wieder etwas traurig gemacht und auch körperlich angestrengt hat. Und zwar liegt meine Plazenta sehr weit unten – auch Plazenta praevia partialis genannt. Die Plazenta verdeckt den Muttermund teilweise und wenn sie sich nicht verschiebt, muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Ich hatte die letzten Wochen immer wieder Schmerzen, muss mich viel ausruhen und bin einfach wirklich oft sehr müde.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt – denn die Plazenta kann sich bis zur 32. Woche noch verschieben und ich hoffe wirklich sehr, dass sie das tut.
Denn auch wenn ein geplanter Kaiserschnitt jetzt nicht so unfassbar schlimm ist, würde ich unsren kleinen Mann schon sehr gerne spontan entbinden. Vielleicht sogar Zuhause – ich werde berichten.

Aber egal wie die letzten Wochen, Monate waren und egal wie die nächsten Wochen noch werden – eines ist gewiss. Wir lieben dieses Kind und wir freuen uns schon unglaublich arg unsren Sohn bald kennen zu lernen.
Auch sein großer Bruder ist schon gespannt – immer wieder kommt er an und streichelt meinen Bauch, sagt hallo und manchmal sagt er „Baby raus“ – wenn ich ihm dann sage, dass das noch nicht geht, meint er „erst bezahlen“
Ja, wenn das so einfach wäre.

Wie war das alles bei euch als ihr zum zweiten Mal schwanger gewesen seid? Habt ihr es auch ganz anders wahrgenommen – ging da auch alles ein bisschen nebenher?

Vorfreude ist die schönste Freude – Urlaub auf Föhr

00109889_Hoftel%20FoehrBevor hier in wenigen Wochen ein kleiner neuer Erdenbürger in unserer Mitte sein wird, wollen der Liebste und ich noch einmal ein paar Tage tief durchatmen und die Zeit zu Zweit genießen.
Da kam uns die Einladung von der liebsten Sandra und dem Hoftel Föhr doch sehr gelegen. Denn wir dürfen Ende Oktober 4 Nächte im schönen Hoftel verbringen und wir sind schon wahnsinig gespannt.
Wir freuen uns auf eine tolle Unterkunft, das Meer, den Wind, den Strand, die Möwen und alles was es noch so gibt.

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Das Hoftel Föhr gibt es seit letztem Jahr. Aus einem ehemaligen Bauernhof zauberten AnneClaire und Sjirk eine wunderschöne Unterkunft mitten auf der Nordseeinsel.
Willkommen ist dort jeder, ganz egal ob groß oder klein, jung oder alt. Über werdende und junge Familien freut man sich aber ganz besonders.
Vorallem im November sind Schwangere herzlich willkommen, denn vom 12. bis 15. November, bietet das Hoftel eine Nordsee – Auszeit für Schwangere an.
Ein Wochenende zum Entspannen. Zeit um sich auf all die Veränderungen einzustellen, Zeit um mit anderen Schwangeren und einer erfahrenen Hebamme zu sprechen und um zu genießen. Falls du also Schwanger bist und im November noch nichts vorhast – melde dich an. Es lohnt sich bestimmt.

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Zu gerne würde auch ich auf dieses Wochenende gehen, aber einen Monat vor dem errechneten Entbindungstermin ist mir das einfach etwas zu riskant und deshalb fahren wir nächste Woche hin, relaxen, lesen, spazieren und genießen! Hach, wie ich mich freue.

Wer von euch war schonmal auf Föhr? Was sollten wir unbedingt anschaun? Wo sollten wir essen gehen? Ich freue mich über eure Tipps und werde euch danach natürlich berichten.

1000 Küsschen,
eure Dani

Alle Bilder wurden mir vom Hoftel Föhr zur Verfügung gestellt – Dankeschön dafür!

Warum dieses Weihnachten anders sein wird – und die Bikinifigur auch egal ist

Hach, ich sag euch, das Leben ist schön.
Ja, wirklich. Ich muss mir keine Gedanken machen über die perfekte Bikinifigur oder darüber was Leute so denken, wenn sie sehen dass ich zugenommen habe. Denn es ist doch völlig egal was andere denken und dass mein Bauch wächst oder.
Es ist sogar mehr als das, es ist GRANDOIS und ich habe mich noch nie so sehr darüber gefreut – über einen Bauch der dicker wird.
Denn es ist doch das aller aller größte Geschenk und Wunder, dass in meinem Bauch etwas heranwächst.
Ein winzig kleines Baby das von mir abhängig ist. JA – ich bin schwanger und kann es manchmal selbst kaum fassen.
Als ich vor genau 2 Monaten und einem Tag morgens aufgewacht bin um den Test zu machen, konnte ich es selbst kaum glauben. Da waren sie, die zwei Striche. Leise schlich ich mich wieder ins Bett und wartete darauf, dass Mister R. endlich die Augen öffnet. Als er es dann tat streckte ich ihm erstmal den „vollgepinkelten“ Teststreifen INS Gesicht ( so erzählt er es zumindest – ganz so schlimm war es nicht) und wartete auf seine Reaktion. Als er es nach wenigen Sekunden realisiert und verdaut hatte konnte er seine Vorfreude nicht mehr verbergen und mir fiel ein kleiner Stein vom Herz.
Denn geplant war es eigentlich nicht – aber was kann man heute schon planen.

Wir bekommen ein Baby. Wir werden Eltern.
Hoffentlich werden wir alles richtig machen und lernen bis dahin ordentlich zu streiten.
Hoffentlich trinke ich genug und esse die Dinge die dem Baby gut tun.
Wieso bin ich bloß immer so müde und wieso kann ich es nach 3 Monaten manchmal immer noch nicht fassen.
Ich habe gekotzt – yeah, da ist also wirklich was drin und ich bilde mir das alles nicht nur ein.
Wo finde ich eine Hebamme die gut ist und wieso darf man kein Mett mehr essen.
Kaufen wir Pampers oder werden wir Öko und nehmen Stoffwindeln.
Wie sollen wir das bloß alles zahlen. Und wieso zählt Streikgeld oder Arbeitslosengeld nicht ins Elterngeld mit rein.
Schaffen wir das alles. Was kostet denn so ein Kind.
Naja, was braucht es denn schon – Liebe und Muttermilch werden ja wohl reichen.
Ok, vielleicht noch ein Bett, ne Spieluhr, hübsche Klamotten und und und….
Wo stellen wir den Kinderwagen hin und wie soll ich in ein paar Monaten mit dickem Bauch bis in den dritten Stock watscheln.
Wieviel Vorbereitungskurse brauche ich und was ist davon sinnvoll.

OH weia – dass sind nur ein paar Fragen die immer und immer wieder auftauchen.
Aber wisst ihr was – ich freu mich. Ich freu mich so sehr darauf Mama zu sein. Ich freu mich auf ein kleines Baby das Nachts schreit weil es Hunger hat oder einfach nur zur Mama will (ja das sage ich jetzt 😉
Ich freu mich darauf erstmal Daheim zu sein und Zeit mit meinem Kind zu verbringen.
Sicher wird es nicht immer einfach – aber jetzt wird sich erstmal gefreut, und zwar so richtig richtig doll !!!
Bilder vom immer dicker werdenden Bauch folgen.

1000 Küsschen,
eure schwangere Dani