Die Kürbiswoche startet mit einem gefülltem Kürbis

Ich freue mich sehr auf diese Woche. Denn auf diesem Blog gab es noch nie eine Themenwoche.
Dabei ist das eine super Idee wie ich finde und ich hoffe du, der du gerade vor deinem PC, Laptop oder an deinem Handy sitzt, findest dass auch.
Bevor es losgeht mit dem Rezept hier noch ein paar interessante Fakten über den Kürbis.
Es gibt über 800 verschiedene Arten,  ca. 20 Arten davon sind nicht zum Verzehr geeignet.
Hokkaido, Butternut und Muscade sind die beliebtesten Speisekürbisse und falls man einen Kürbis kauft und es dann doch nicht schafft etwas daraus zu kochen, dann kann man den Kürbis sogar einfrieren. Und es ist kaum zu glauben, aber ein Kürbis kann bis zu 600kg schwer werden. Sechshundert. Dass ist wirklich verrückt.

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Heute geht es also los mit einem gefülltem Kürbis und ich meine es super ernst, wenn ich sage, dass es super lecker geschmeckt hat!
Ich habe folgende Lebensmittel dafür verwendet
1 Hokkaido Kürbis
250g Hackfleisch
150g Reis
1 gelbe Paprika
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 Tomaten
2El Tomatenmark
200ml Milch
100g Frischkäse
2Eier
1 handvoll Petersilie

Der Ofen wir auf 180 Grad aufgeheizt.
Und schon geht es los. Nämlich damit, den Deckel von dem Kürbis ab zu schneiden.
Dann werden die Kerne ausgeschabt und entweder entsorgt oder für andere Zwecke verwendet.
Das Kürbisfleisch wird gelöst bis man noch eine circa 1cm dicke Wand übrig hat.
Den Kürbis nun etwas salzen und für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben.

Nun den Reis aufsetzten. Wenn ich Reis koche „brate“ ich ihn davor immer etwas an. Hierfür einfach den Reis, etwas Öl und Salz in den Topf geben und den Reis etwas braun werden lassen und dann mit der doppelten Menge an Wasser aufgießen. Also 1Tasse Reis – 2 Tassen Wasser.
Während der Kürbis im Ofen schon etwas gart und der Reis kocht kann man das Kürbisfleisch, die Paprika, Karotten, Zwiebel, Petersilie und Tomaten schälen und klein schneiden.
Milch, Eier und Frischkäse verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Zwiebel und den gepressten Knoblauch in einer Pfanne andünsten, das Hackfleisch dazugeben, würzen und fast durchbraten.
Alles Gemüse und 2 El Tomatenmark dazugeben, kurz anbraten und mit dem Reis und der Milch-Eier-Frischkäsemischung vermischen.
Den Kürbis in eine Auflaufform stellen und die Reis – Hack – Gemüsemischung in den Kürbis füllen.
Falls nicht alles in den Kürbis passt den Rest einfach in die Auflaufform geben.
Das Ganze wird nun für 20-30 Minuten im Ofen fertig gegart.

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Hach, es war wirklich köstlich. Ganz ehrlich. Glaubst du mir nicht, dann probier es unbedingt aus, du wirst es nicht bereuen.
Magst du Kürbis überhaupt oder bist du eher skeptisch?
Das Rezept kann man natürlich auch umwandeln und anstelle von einem Kürbis eine Paprika oder Zuchinni nehmen, für diejenigen die keinen Kürbis mögen.
Am Mittwoch geht es hier weiter mit einem tollen Kürbisrezept – bleibt online. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

1000 Küsschen
eure Dani

 

 

Heute gibt´s ein russisches Süppchen und ein wenig über mich

Wusstet ihr eigentlich, dass ich russisches Blut in mir habe.
Mein Vater ist Russlanddeutscher und somit bin ich – meiner Meinung nach – 1/4 Russe.
Dass ist zwar nur ein klitzekleines bisschen russisches Blut das durch mich fließt, aber das genügt um so einige russische Gerichte sehr zu lieben.
Wieso erzähle ich euch so etwas fragt ihr euch? Weil es heute 1. eine typisch russische Suppe für euch gibt und weil ich euch 2. etwas mehr von mir erzählen möchte.  Immer wieder gibt es hier Rezepte und andere Ideen – und ich möchte euch auch ein wenig zeigen, wer genau das Fräulein ist, die hinter all dem steckt.

Aber was ganz wichtiges hab ich ja vergessen. Für alle die es noch nicht wissen
WIR SIND WELTMEISTER!
Meine Welt hat sich zwar dadurch nicht verändert, aber man freut sich natürlich trotzdem mit.
Und genau deshalb gibt es das Sonntagssüppchen auch erst heute – weil es am Sonntag ja eh niemanden interessiert hätte und gestern waren alle noch viel zu müde zum Lesen.
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Für 4-5 Personen braucht ihr folgende Zutaten
700g Rindfleisch
1/2 Weißkohl
2 frische rote Beete
2 Karotten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4-5 m.-große Kartoffeln
4 Lorbeerblätter
1 Becher Schmand
Öl
Salz und Pfeffer

11. 700g Rind abwaschen, abtupfen und mit ca. 3-4 Liter kaltem Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Auf mittlere Hitze stellen und den Schaum an der Oberfläche sofort abschöpfen und entsorgen. Etwas Salz hinzugeben  und das ganze für eine Stunde köcheln lassen.

2. Rote Beete, Kartoffeln und Kartoffen schälen und in Streifen schneiden – Zeigenfinger-länge und Breite. Zur Seite stellen.
Den Kohl in dünne feine Streifen schneiden – abwaschen und mit der feingeschnittenen Zwiebel und dem Knoblauch in einen großen Topf mit Öl geben und gut andünsten.
Nach und nach das restliche Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten.

3. Das gare Fleisch aus dem Sud nehmen, in mundgerecht Stücke schneiden und zur Seite stellen.
Den Sud zum Gemüse geben und das ganze ca. 45 Minuten köcheln bis alles Gemüse gar ist.

4. Am Ende das Fleisch hinzugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Serviert wird die Suppe mit einem großen Klecks Schmand. Denn ihr müsst wissen, Russen essen zu ALLEM Schmand.
Ob in der Suppe, am Gurkensalat, mit Pelmeni oder oder. Mit Schmand schmeckt nämlich fast alles gut.
Am besten schmeckt der Borsch oder auch Borschtsch genannt aber dann, wenn er schön durchgezogen ist – also am nächsten Tag oder sogar zwei Tage später.
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Ich koche immer einen riesen Topf und wir essen dann zwei Tage nur Suppe. Aber sie ist wirklich super lecker.
Meine Schwiegermutter ist übrigens auch Russlanddeutsche und fast immer wenn wir bei ihr sind gibt es Borsch.
Und trotz ihrer jahrelangen Übung und ihrem Können hat mich Mister R. zum Himmel hoch gelobt als ich meinen ersten Borsch gekocht habe und sogar gemeint „Der schmeckt besser wie der von meiner Mama!“
Yay – ihr könnt euch garnicht glauben wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Sehr sehr sehr habe ich mich darüber gefreut.

Was für Blut noch zu in mir fließt und wann ich mein erstes Mal hatte erfahrt ihr bald.
Also – stay online.
Küsschen,
eure Dani

 

 

 

rot, tomatig und super lecker und wieso es solang kein Sonntagssüppchen gab

Den letzten Freitag verbrachte ich mit einer sehr guten Freundin.
Wir hatten beide frei und somit viel Zeit. Eigentlich wollten wir für 2-3 Nächte wegfahren, aber wieso Geld ausgeben wenn es Daheim auch wunderschön sein kann.
Also gingen wir morgens schwimmen, probierten Aquajoggen aus, waren einkaufen, Erdbeeren pflücken aus denen wir Marmelade gekocht haben und Abends gab es Tomatensuppe.
Die war so lecker, dass ich sie gestern Abend Zuhause nochmal gekocht habe.
Und deshalb gibt es heute auch endlich mal wieder ein Sonntagssüppchen. Denn wie ihr sicherlich bemerkt hab, gab es hier die letzten vielen Tage eh sehr wenig Essen. Dass liegt nicht daran, dass wir nichts essen, aber ich hatte die letzten Tage einfach garkeine Lust selbst zu kochen oder etwas zu backen.
Entweder wollte ich nicht einkaufen gehen oder mich bei strahlendem Sonnenschein nicht an den Herd stellen.
Und wisst ihr was – dass war auch gut so. Es macht mir zwar wahnsinnig viel Spaß etwas zu kochen/backen – aber manchmal schmeckt das Essen vom Chinese gegenüber auch super lecker.
Trotzdem freue ich mich euch heute diese leckere Tomatensuppe zeigen zu können. Dazu gibt es selbstgebackene Brötchen nach einem Rezept von Rike von HIER.suppe suppe1

Ihr braucht für diese super leckere Suppe folgende Zutaten
8 große Tomaten
2El Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
1 Mozzarella
eine gute Hand voll frischen Basilikum
etwas Sahne oder Milch
Salz
Pfeffer

Die Tomaten für einen Moment in kochendes Wasser legen, danach die Haut abziehen.
Tomaten klein scheiden und mit dem Basilikum, dem Knoblauch, dem Tomatenmark und etwas Sahne oder Milch in einen Topf geben.
Alles aufkochen lassen und mit einem Mixstab pürieren.
Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und den  kleingeschnittenen Mozzarella dazugeben.

Super easy und super lecker !!!

suppe3Die Brötchen passen perfekt zu der Suppe und der Mozzarella gibt der Suppe noch einen leckeren Kick.
Ich habe die letzten drei Tage diese Suppe gegessen und könnte meine Suppenschüssel gerade schon wieder damit auffüllen. Einfach lecker.

Liebe Grüße,
eure Dani

PS.: Falls ihr euch wundert wieso einige vielen alten Beiträge fehlen oder wieso mein facebook und twitter account gerade spinnen – fragt lieber nicht. Ganze 152 Beiträge hatten plötzlich keine Bilder mehr, da wordpress unter „nicht eingebundenen Bilder“ etwas anderes versteht wie ich. Nun muss ich diese 152 Beiträge irgendwie wieder von meinem alten Blog hier her importieren – nur doof wenn der Speicher angeblich voll ist. Denn vorher waren sie ja auch alle hier. Drückt mir die Däumchen 😉