Dremelei oh DremelEI – was hab ich mir bloß dabei gedacht

Hübsche große Gänseeier mit tollen Mustern. Das wollte ich. Kleine feine Löcher in den Eiern, Blümchen und was man sonst noch so dremeln kann. Wie gut, dass der Dremel meiner lieben Arbeitskollegin noch bei uns stand. Mister R. hatte ihn für den Bau unserer Kommode verwendet und wir hatten ihn noch nicht zurück gegeben. Mein Glück.
Dass ich noch nie mit einem Dremel gearbeitet hatte interessierte mich nicht. Ich wollte das einfach. Ich war ziemlich zuversichtlich und auch als Mister R. sagte „Hast du denn so ne ruhige Hand?“ – machte ich mir noch keine Sorgen.

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Da ich keine Gänseeier hatte, begann ich an ganz normalen Hühnereiern zu üben. Und tada, es klappte, wie man an meinem ersten Versuch sieht.

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Und als ich am Samstag dann noch Gänseeier fand war ich super happy und legte richtig los.
Erst ziemlich vorsichtig, dann aber mit immer mehr Tempo. So ein Dremel ist wirklich der Oberhammer ( falls mir jemand also einen schenken will – nur her damit).
Nur so richtig raus habe ich das mit dem Dremel noch nicht – denn da gibt es so unglaublich viele Aufsätze und Möglichkeiten – die teste ich dann vielleicht nächstes Jahr. Aber mit den paar Löchern die ich gedremelt habe kann man schon so einiges anstellen. Und was, das zeige ich euch jetzt.

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Einfach nur dremeln war mir dann natürlich doch zu langweilig, deshalb wurden ein paar Eier noch bestickt.
Dafür habe ich in die Rückseite der Eier eine große Öffnung gedremelt um gut mit der Nadel durch zu kommen.
So ganz ohne Verluste hat es dann aber doch nicht geklappt die Dremelei – ein Ei ging komplett zu Bruch, eines gefiel mir nicht und von einem blieb mir nur de Hälfte – die wurde aber trotzdem bestickt  und aufgehangen.

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Gebacken habe ich auch. Und zwar einen Hefekorb. Ehrlich gesagt waren es zwei.
Denn ich werde so langsam perfektionistisch. Woher das kommt weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.
Vor einigen Monaten da habe ich 5 Sachen gleichzetig gemacht, alle 5 nicht 100 %ig, aber trotzdem gut. Ich war meistens zufrieden mit dem Ergebnis. Aber seit einigen Wochen geht das nicht mehr. Ich versuche eins nach dem anderen zu machen und versuche es richtig gut zu machen.
Und deshalb wurde nicht nur ein Hefekorb gebacken, sondern einen Tag später noch einer – denn der erste wurde nicht so wie ich wollte. Der zweite wurde aber noch schlechter – einen dritten gab es dann aber nicht. Perfekt ist er nicht geworden mein erster Korb – aber am Ende des Posts gibt es trotzdem eine kleine Anleitung für euch. Habe ja schließlich alles ganz arg toll und professionell mit dem Handy fotografiert.

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Ich mag unsere schlichte aber hübsche Osterdeko sehr. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach geht ein paar Löcher in Eier zu dremeln – klar, ratzfatz geht es jetzt nicht und somit kann ich diesem Post auch nicht meinen tollen „easypeasy“-Stempel aufdrücken, aber es macht wirklich Spaß und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ach ja, und hier noch eine kurze Fotoanleitung für den Hefekorb.

 

yay

Die ersten Reihen sahen super aus – da habe ich die einzelnen „Schlangen“ noch dicht an dicht gemacht, nur dann ging mir der Teig aus und ich ließ zuviel Abstand und somit gab es unschöne Löcher als der Korb fertig gebacken war. Und vom zweiten Korb wollen wir mal garnicht reden – da ging auch vieles schief, aber lecker war er trotzdem. Denn ich habe da ein ganz einfaches Hefeteigrezept – dass gibt es aber erst Ende der Woche.

HIER findet ihr übrigens meine Osterposts der letzten Male. Guckt euch nur die Fotos nicht zu genau an…. ich weiß auch nicht was ich da gemacht habe. *tröööölölö*

Was habt ihr bisher so gebastelt für Ostern? Oder gebacken?
Zeigt mir eure Ideen – ich bin gespannt.

1000 Küsschen,
eure Dani