Kinderdinge ~ Kidztower für die kleinen großen Helfer

*Kooperation

Schon seit einigen Wochen möchte unser Schatz immer wieder sehen, was ich denn in der Küche alles mache. Immer wieder habe ich ihn dann einfach auf die Arbeitsplatte gesetzt oder auf den Arm genommen. Dann hat man aber nur eine Hand frei oder ist ständig damit beschäftigt aufzupassen, dass nichts runtergerissen wird. Irgendwann kletterte unser Äffchen (er ist wirklich ein krasser Kletteraffe) auf einen Stuhl und fand heraus, dass die Mikrowelle ganz toll piept und dass es da oben ganz schön viel zu entdecken gibt. Wir haben also beschlossen, dass ein Learningtower her muss.

Viele unserer Freunde haben sich selbst einen gebaut und wir sind auch große DIY Fans – aber als wir einen selstgebauten Tower bei Freunden testeten, kletterte der Kleine einfach raus – auf die Arbeitsplatte drauf und ja, war eben nicht mehr dort, wo er sein sollte.
Deshalb habe ich ein bisschen im Internet gesucht und bin auf den Kidztower gestoßen und war von Anfang an begeistert.

Entwickelt haben den Kidztower zwei Freunde aus München – Matthias und Gerhard.
Nachdem es immer mehr Anfragen aus ihrem privaten Umfeld gab, fingen sie an, die Tower hochwertig zu produzieren.
Hergestellt wird er in Lettland, das Holz ist nachhaltig produziertes Birkenholz und FSC zertifiziert.

Was mich an dem Kidztower begeistert ist, dass der Boden in der Höhe variabel verstellbar ist und man somit auch nicht ganz so einfach herausklettern kann. Außerdem ist das Kind somit je nach Größe immer auf der Höhe der Arbeitsfläche.

Noch ein Vorteil des Kidztowers ist, dass man ihn entweder zu einem richtigen Turm zusammebauen kann, mit vier umschließenden Wänden oder zu einem Learningtower bei dem das Kind von selbst rein und rausklettern kann.
Zusammengebaut ist der Tower auch schnell und super einfach, man braucht nur einen Schraubenzieher und sonst kein Werkzeug – sowas liebe ich ja.

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über den Tower. Wir lieben es gemeinsam zu backen, Essen gemeinsam zuzubereiten oder es wird einfach nur zugeschaut was Mama macht oder sich im Tower versteckt. Und sogar das Rein- und Rausklettern klappt super. Auch wenn vorwärts etwas waghalsig raus“gehüpft“ wird.

Wir haben uns für den Tower in Natur entschieden, haben uns aber entschieden, ihn mit einem Lack zu bepinseln, da Kinder schnell dreckige Finger bekommen – überall hinlangen und unser Tower somit leider schon ein paar Erdbeerflecken hat.

Ansonsten sind wir sehr zufrieden und empfehlen den Tower gerne weiter.
Benutzt ihr auch einen Learningtower Zuhause? Und wenn ja für was? Nur in der Küche oder auch im Bad? Und wie finden eure Kids es mit dabei sein zu können?

 

Wenn aus einem alten Bauernhaus eine Wohlfühloase wird

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Schon seit vielen Wochen freuten wir uns auf Ende Oktober. Auf unseren letzten Urlaub zu Zweit, auf das Meer, Ruhe und auf das wunderschöne Hoftel Föhr. Immer wieder schaute ich mir die Wochen vorher Fotos des Hoftels im Internet an und konnte es kaum erwarten endlich dort zu sein. Dank der Großzügigkeit von AnneClaire und Sjirk und Dank der lieben Sandra, die all das in die Wege leitete, durften wir also ein paar entspannte Tage im Hoftel verbringen. Ein RIESEN Danke also erstmal an euch!

So fuhren wir Donnerstags FRÜH los, denn nach Dagebüll, wo unsre Fähre ablegte, ist es von uns schon ein gutes Stück.
Dank Stau und Umleitung kamen wir Gott sei Dank noch rechtzeitig aber ziemlich gestresst pünktlich zur Fährabfahrt an und dann ging der Urlaub so richtig los.
Entspannen und sich freuen.
Und die Freude wurde noch größer, als wir nach kurzer Autofahrt  im Hoftel Föhr ankamen und super herzlich von Sjirk begrüßt wurden.
Er zeigte uns das Hoftel, gab uns ein paar Tipps, was man wo und wie machen kann und wir fühlten uns sofort willkommen und wohl.

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AnneClaire und Sjirk kommen eigentlich aus Holland und sind durch berufliche Veränderungen irgendwann in Hamburg und dann auf Föhr gelandet.
2012 haben sie dann einen alten Bauernhof gekauft und das Hoftel daraus gezaubert. Es wurde viel geplant, überlegt, gewerkelt und sie sind noch lange nicht fertig.
In ihren Köpfen gibt es noch viele Ideen und ich bin gespannt, wie sich das Hoftel in den nächsten Jahren verändern wird.
Schön ist es auf jeden Fall jetzt schon. AnneClaire hat total das Händchen für hübsche Einrichtung und hat sich ein tolles (Farb-) Konzept ausgedacht.
Darauf stehe ich ja total. In der Küche zB. ist alles grün – die Geschirrhandtücher, die Tassen, Teller, Lappen usw…
Und auch in den Zimmern gibt es immer eine Farbe die hervorsticht. Ganz einfach, aber wunderschön.

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Das Hoftel ist ein familienfreundliches Hotel – und das ist nicht einfach nur so daher gesagt. Nein – es ist wirklich so.
Wer also keine Kinder mag, der sollte vielleicht lieber woanders hin. Denn beim Frühstück ging es laut her. Während wir Erwachsenen gemütlich an der langen Tafel saßen und uns unterhielten, wurden neben uns die Stühle verschoben, Höhlen und Tunnel gebaut und dass das nicht leise geht ist ja wohl klar.
Außerdem gibt es für die Kinder viele tolle Spiele, eine Malecke, eine große Wiese, einen Sandkasten und einen langen Flur durch den viel gerannt wurde.
Und auch, wenn wir noch keine Kinder haben, hat uns das überhaupt nicht gestört, ganz im Gegenteil. Wir finden es richtig gut, dass die Kinder einfach laut sein durften ohne dass sich gleich jemand beschwert hat.

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An zwei Tagen saß ich schon früh morgens um sieben in eine Decke gekuschelt und mit einem Kaffee in der Hand in der Tenne, hörte ein bisschen Musik und genoss die Ruhe und freute mich auf das leckere Frühstück, das AnneClaire, Sjirk und eine Angestellte schon so früh am vorbereiten waren. Jeden Morgen gab es super leckere Brötchen, verschiedene Aufstriche, gekochte Eier und leckerste Tees. Und wenn dann auch noch andre nette Gäste da sind, dann sitzt man gerne einfach 1-2 Stündchen an der großen Tafel und quatscht. Und das fanden wir besonders toll. Ein großer Tisch an den sich alle setzen. Wie Zuhause, ganz ungezwungen und gemütlich und dann kommt man ganz automatisch ins Gespräch und lernt liebe Menschen kennen. Wer seine Ruhe haben will, der setzt sich einfach ein paar Plätze weiter oder frühstückt ganz für sich, gemütlich in der großen Küche.
Und von der habe ich garkeine Fotos, fällt mir gerade auf, dabei haben wir dort auch gerne unsere Abende verbracht. Denn Abends haben Mister R. und ich immer gemütlich zusammen gekocht. Die Küche ist schön geräumig und bietet genug Stauraum für die Lebensmittel, die die Gäste für sich mitbringen. Jeder hat ein Fach im Kühlschrank und in einem großen Schrank und dann kann einfach jeder wann und wie er mag in der Küche werkeln und kochen. Wer natürlich nicht gerne kocht der muss auf Föhr aber nicht hungern, denn es gibt unglaublich viele Restaurants und tolle Orte an denen man essen gehen kann.

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Und was auch noch ganz toll am Hoftel ist. Es gibt keine Fernseher auf den Zimmern und auch das Wlan funktioniert in den Zimmern kaum. Wer aber natürlich dringend Internet braucht, der setzt sich einfach gemütlich in die Tenne. Und auch, wenn ich gerne im Internet bin und auch gerne mal Serien anschaue – wir haben es total genossen, dass es diesen Luxus dort nicht gab. Denn dieser Luxus hält uns doch so oft davon ab, wirklich Gemeinschaft zu haben, miteinander zu reden, Spiele zu spielen oder mal ein Buch zu lesen ohne dabei ständig auf Handy zu schauen. Mister R. und ich haben es kein bisschen vermisst, sondern es total genossen einfach Ruhe zu haben. Wir waren lange spazieren, haben viel geredet und einfach die Zweisamkeit genossen. Davon erzähl ich euch die Tage mehr bzw. zeige euch einfach ein paar Fotos von der tollen Landschaft, dem Meer und uns.

Jetzt sage ich nochmal DANKE. Danke AnneClaire und Sjirk für den wunderbaren Aufenthalt in eurem schönen Hoftel, danke, dass wir die Tage bei euch einfach genießen durften! Wir wünschen euch alles alles Liebe und viel Freude weiterhin.

1000 Küsschen von der immer dicker werdenden Dani

PS.: Ich bewundere die beiden übrigens sehr, dass sie diesen Schritt gewagt haben. Denn einfach ist sowas nicht. Man muss sich vorher soviel überlegen und auch wirklich Freude dabei haben. Und das haben sie. Und trotz der vielen Arbeit die so ein Hoftel mit sich bringt, nahmen die beiden sich immer wieder Zeit um mit uns zu quatschen. Sjirk erzählte uns viel von seinem frühere Beruf, den Plänen für die Zukunft und AnneClaire erzählte mir, dass sie schon immer gerne Dinge umgebaut und verändert haben.  Ob das Hoftel ihre Endstation ist, dass konnten die beiden nicht sagen – wer weiß, was alles noch so passiert. Aber jetzt sind sie dort erstmal mit Herz und Seele dabei.

PPS.:Schaut doch mal bei der lieben Frollein Pfau vorbei, sie war auch vor kurzem im Hoftel und erzählt noch ein bisschen mehr, wieso es für Familien ganz toll dort ist und sie hat auch noch viel mehr tolle Fotos vom Hoftel gemacht. =)

 

Frage Foto Freitag mit G….

Für alle die das zum ersten Mal lesen: Steffi vom schönen Ohhh…Mhhh…. Blog denkt sich jede Woche fünf Fragen aus, beantwortet sie mit Fotos auf ihrem Blog und jeder der Lust hat, kann genau das selbe tun und seine Bilder auf dem eigenen Blog, bei Flickr/Facebook/Pinterest oder wo auch immer einstellen.

Diese Woche beginnen alle Fragen mit G – deshalb mein gewählter Titel 😉

 Gelacht?
Als ich dieses Foto wieder entdeckt habe. Praktikum in nem Kinderheim in Kenya – da wurden die Kids alle einfach gleichzeitig aufs Töpfchen gesetzt !

FFF

Gemacht?
Osternestchen gehäkelt
IMG_8673 Gedacht „Ach…“?
Ach…. wie ich sie vermisse, diese Rotznasen 😉
ProjektwocheTag2 011

Gegessen?
Amerikanischen Kuchen ohne Ei
gegessen
Gefreut?
Über meine Familie – vorallem über Mama und Papa, die nun einige Monate in Deutschland sein werden !!!
family