Street Food Festival in Mainz 2015 – wahnsinns leckeres Zeugs

Hallihallo,
jaha, ich war bei einem Street Food Festival und bin echt happy darüber, denn sowas sollte es jedes Wochenende in allen Städten geben.
Viel leckeres Essen was nicht sooo teuer ist und viele coole, kreative Menschen die tolle Dinge mit Nahrungsmitteln machen.

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Samstag gegen 12:00 Uhr radelten meine liebe Freundin und ich also zur Planke Nord in Mainz und waren kurzzeitig etwas erschrocken von der langen Schlange die da stand. Im Gegensatz zu vielen anderen, haben wir uns aber angestellt und kamen unglaublich schnell vorwärts und somit rein in das Foodlover Paradies. Ein Stand war toller als der andere und wir liefen erstmal eine Runde um zu gucken was es alles so an Leckereien gibt.
Unser erstes Ziel war der Taco Stand und ich sag euch, es war eine gute Wahl, denn der Taco war einfach super lecker.

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Dass meine Kamera nach den ersten Bildern schwächelte weil der Akku leer war, war mir dann auch egal. Da musste dann halt das Smartphone herhalten – klar, das macht nicht so tolle Fotos, aber besser als keine. Naja, etwas geärgert habe ich mich schon, denn ich war mir so sicher, dass der Akku voll war als ich nachgeguckt hatte.
Kameraakku hin oder her, der Taco war wirklich super lecker und am liebsten hätten wir uns gleich noch einen gekauft. Aber all die anderen Leckereien wollten natürlich auch probiert werden.
Es ist übrigens super, wenn man zu zweit auf so ein Festival geht, denn man kann sich alles schön teilen. Die meisten Portionen sind zwar nicht super groß, aber man wird dennoch schnell satt und kann umso weniger probieren.
Für alle, die allein auf das Street Food Festival gehen, gibt es an jedem Stand eine kleine Glocke. Für was die da ist lest ihr hier.

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Cool oder. Ich mag das ja, wenn alles irgendwie unkompliziert ist und etwas zu teilen ist ja eh immer gut! Und neue Leute kann man dadurch auch kennen lernen.
Wir waren aber ja zu zweit und konnten uns zum Glück auch immer sehr gut darauf einigen was wir als nächstes essen.
Nach dem Taco gab es gesunde Gemüsepommes vom Möhren Mileu aus Süßkartoffeln, Karotten und rote Bete, die waren zwar nicht so richtig knackig, dafür aber super lecker. Und die beiden Jungs waren auch richtig nett. Apropo Jungs, ziemlich viele Stände werden von jungen Männern betrieben, egal ob es um Pulled Pork oder um vegane Burger geht.

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Von dem Pulled Pork hatten wieder leider nix mehr, denn die kleine Portion gab es nach einigen Stunden nicht mehr und für die große waren wir einfach viel zu satt. Denn nach den Möhren gab es noch Couscous mit Hähnchen aus Senegal, Rind eingelegt in Cidre, n Eistee und ne gefüllte Teigtasche mit Nutella. Die Teigtasche war wohl das unspektakulärste aber trotzdem lecker. Dafür war das 65h Cidre Steak auf Brot mit Ziebeln und Senfkörner einfach der Oberkracher. Wirklich super lecker !!! Hach, wären wir da nicht schon so satt gewesen hätten wir uns sicherlich noch eines gekauft.

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Auf der Facebook Seite der Veranstaltung las ich von einigen Leuten die sich tierisch über den Eintrittspreis von 3 Euro und auch über die Preise der Gerichte ärgerten – sowas kann ich überhaupt nicht verstehen. Denn solche Leute machen sich anscheinend keine Gedanken darüber, dass die Location, der Strom, die ganzen Mitarbeiter usw. gezahlt werden müssen. Und für die Gerichte haben wir insgesamt 25 Euro ausgegeben, also knapp 13 Euro für jeden – da kann sich keiner beschweren. Denn für einen Taco, Möhrenpommes, Cidresteak, Couscous mit Hähnchen, Kaffe & Eistee und für eine gefüllte Teigtasche ist das wirklich nicht viel.
Wir waren super zufrieden und ich würde jederzeit wieder hingehen!

War von euch jemand auch dort oder schonmal auf einem anderen Food Festival? Wenn ja, wie war es für dich? Wenn nein, würdest du gerne mal auf eines gehen?
Termine gibt es auf jeden Fall schon, das nächste findet ab dem 21.Juni in Köln statt, also haut rein !

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1000 Küsschen,
eure Dani

99 things to do – Essen

Ich liebe Essen. Wirklich. Diäten sind nichts für mich, auch wenn es mir nicht schaden würde. Aber Essen ist einfach zu gut und nicht nur das, nein, auch das Kochen macht unglaublich viel Spaß und manchmal, da stehe ich am Wochenende den ganzen Tag lang in der Küche und rühre in den Töpfen, schneide Zwiebeln oder oder…
Es macht ich glücklich und noch glücklicher bin ich, wenn es anderen schmeckt. Da ist es ja wohl ganz klar, dass es zum Thema Essen ein paar Punkte zum erledigen gibt.

 

 2. Ein neues Apfelkuchenrezept ausprobieren

 

 3. Karamelläpfel machen

 

 4. Plätzchen backen

 

 5. Suppe aus regionalen und saisonalen Zutaten kochen

 

 6. Bonbons machen

 

 

 8. Wein trinken lernen

 

 9. Pancakefrühstück

 

 10. Lebkuchenhaus bauen

 

 11. Einen eigenen Tee kreieren

 

 12. Thailändisch kochen

 

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#99things

Die Kürbiswoche startet mit einem gefülltem Kürbis

Ich freue mich sehr auf diese Woche. Denn auf diesem Blog gab es noch nie eine Themenwoche.
Dabei ist das eine super Idee wie ich finde und ich hoffe du, der du gerade vor deinem PC, Laptop oder an deinem Handy sitzt, findest dass auch.
Bevor es losgeht mit dem Rezept hier noch ein paar interessante Fakten über den Kürbis.
Es gibt über 800 verschiedene Arten,  ca. 20 Arten davon sind nicht zum Verzehr geeignet.
Hokkaido, Butternut und Muscade sind die beliebtesten Speisekürbisse und falls man einen Kürbis kauft und es dann doch nicht schafft etwas daraus zu kochen, dann kann man den Kürbis sogar einfrieren. Und es ist kaum zu glauben, aber ein Kürbis kann bis zu 600kg schwer werden. Sechshundert. Dass ist wirklich verrückt.

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Heute geht es also los mit einem gefülltem Kürbis und ich meine es super ernst, wenn ich sage, dass es super lecker geschmeckt hat!
Ich habe folgende Lebensmittel dafür verwendet
1 Hokkaido Kürbis
250g Hackfleisch
150g Reis
1 gelbe Paprika
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 Tomaten
2El Tomatenmark
200ml Milch
100g Frischkäse
2Eier
1 handvoll Petersilie

Der Ofen wir auf 180 Grad aufgeheizt.
Und schon geht es los. Nämlich damit, den Deckel von dem Kürbis ab zu schneiden.
Dann werden die Kerne ausgeschabt und entweder entsorgt oder für andere Zwecke verwendet.
Das Kürbisfleisch wird gelöst bis man noch eine circa 1cm dicke Wand übrig hat.
Den Kürbis nun etwas salzen und für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben.

Nun den Reis aufsetzten. Wenn ich Reis koche „brate“ ich ihn davor immer etwas an. Hierfür einfach den Reis, etwas Öl und Salz in den Topf geben und den Reis etwas braun werden lassen und dann mit der doppelten Menge an Wasser aufgießen. Also 1Tasse Reis – 2 Tassen Wasser.
Während der Kürbis im Ofen schon etwas gart und der Reis kocht kann man das Kürbisfleisch, die Paprika, Karotten, Zwiebel, Petersilie und Tomaten schälen und klein schneiden.
Milch, Eier und Frischkäse verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Zwiebel und den gepressten Knoblauch in einer Pfanne andünsten, das Hackfleisch dazugeben, würzen und fast durchbraten.
Alles Gemüse und 2 El Tomatenmark dazugeben, kurz anbraten und mit dem Reis und der Milch-Eier-Frischkäsemischung vermischen.
Den Kürbis in eine Auflaufform stellen und die Reis – Hack – Gemüsemischung in den Kürbis füllen.
Falls nicht alles in den Kürbis passt den Rest einfach in die Auflaufform geben.
Das Ganze wird nun für 20-30 Minuten im Ofen fertig gegart.

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Hach, es war wirklich köstlich. Ganz ehrlich. Glaubst du mir nicht, dann probier es unbedingt aus, du wirst es nicht bereuen.
Magst du Kürbis überhaupt oder bist du eher skeptisch?
Das Rezept kann man natürlich auch umwandeln und anstelle von einem Kürbis eine Paprika oder Zuchinni nehmen, für diejenigen die keinen Kürbis mögen.
Am Mittwoch geht es hier weiter mit einem tollen Kürbisrezept – bleibt online. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

1000 Küsschen
eure Dani

 

 

Heute gibt´s ein russisches Süppchen und ein wenig über mich

Wusstet ihr eigentlich, dass ich russisches Blut in mir habe.
Mein Vater ist Russlanddeutscher und somit bin ich – meiner Meinung nach – 1/4 Russe.
Dass ist zwar nur ein klitzekleines bisschen russisches Blut das durch mich fließt, aber das genügt um so einige russische Gerichte sehr zu lieben.
Wieso erzähle ich euch so etwas fragt ihr euch? Weil es heute 1. eine typisch russische Suppe für euch gibt und weil ich euch 2. etwas mehr von mir erzählen möchte.  Immer wieder gibt es hier Rezepte und andere Ideen – und ich möchte euch auch ein wenig zeigen, wer genau das Fräulein ist, die hinter all dem steckt.

Aber was ganz wichtiges hab ich ja vergessen. Für alle die es noch nicht wissen
WIR SIND WELTMEISTER!
Meine Welt hat sich zwar dadurch nicht verändert, aber man freut sich natürlich trotzdem mit.
Und genau deshalb gibt es das Sonntagssüppchen auch erst heute – weil es am Sonntag ja eh niemanden interessiert hätte und gestern waren alle noch viel zu müde zum Lesen.
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Für 4-5 Personen braucht ihr folgende Zutaten
700g Rindfleisch
1/2 Weißkohl
2 frische rote Beete
2 Karotten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4-5 m.-große Kartoffeln
4 Lorbeerblätter
1 Becher Schmand
Öl
Salz und Pfeffer

11. 700g Rind abwaschen, abtupfen und mit ca. 3-4 Liter kaltem Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Auf mittlere Hitze stellen und den Schaum an der Oberfläche sofort abschöpfen und entsorgen. Etwas Salz hinzugeben  und das ganze für eine Stunde köcheln lassen.

2. Rote Beete, Kartoffeln und Kartoffen schälen und in Streifen schneiden – Zeigenfinger-länge und Breite. Zur Seite stellen.
Den Kohl in dünne feine Streifen schneiden – abwaschen und mit der feingeschnittenen Zwiebel und dem Knoblauch in einen großen Topf mit Öl geben und gut andünsten.
Nach und nach das restliche Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten.

3. Das gare Fleisch aus dem Sud nehmen, in mundgerecht Stücke schneiden und zur Seite stellen.
Den Sud zum Gemüse geben und das ganze ca. 45 Minuten köcheln bis alles Gemüse gar ist.

4. Am Ende das Fleisch hinzugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Serviert wird die Suppe mit einem großen Klecks Schmand. Denn ihr müsst wissen, Russen essen zu ALLEM Schmand.
Ob in der Suppe, am Gurkensalat, mit Pelmeni oder oder. Mit Schmand schmeckt nämlich fast alles gut.
Am besten schmeckt der Borsch oder auch Borschtsch genannt aber dann, wenn er schön durchgezogen ist – also am nächsten Tag oder sogar zwei Tage später.
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Ich koche immer einen riesen Topf und wir essen dann zwei Tage nur Suppe. Aber sie ist wirklich super lecker.
Meine Schwiegermutter ist übrigens auch Russlanddeutsche und fast immer wenn wir bei ihr sind gibt es Borsch.
Und trotz ihrer jahrelangen Übung und ihrem Können hat mich Mister R. zum Himmel hoch gelobt als ich meinen ersten Borsch gekocht habe und sogar gemeint „Der schmeckt besser wie der von meiner Mama!“
Yay – ihr könnt euch garnicht glauben wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Sehr sehr sehr habe ich mich darüber gefreut.

Was für Blut noch zu in mir fließt und wann ich mein erstes Mal hatte erfahrt ihr bald.
Also – stay online.
Küsschen,
eure Dani