sei kreativ – mit Wasserfarbe und Papier

Dieses mal hat Katja es sogar noch vor mir geschafft den Beitrag zu unserer Sei kreativ Challenge fertig zu stellen und euch zu zeigen. Den letzten Monat war irgendwie der Wurm drin. Zuviel Streik und andre Dinge die mir den letzten Nerv und meine Zeit geraubt haben. Aber es einfach unter den Teppich kehren will ich mein DIY mit Wasserfarbe und Papier ja nicht. Denn ich finde es ziemlich toll was ich daraus gezaubert habe.

1

Erstmal stand ich wie sooft auf dem Schlauch als Katja Wasserfarbe und Papier als Material vorgab. Ich wusste einfach nicht was ich „anderes“ damit machen sollte. Deshalb suchte ich einfach ein bisschen im Netz und hätte auch fast kleine Anhänger gemacht. Habt ihr die von Katja schon gesehen? Sie sind super schön. Gut, dass ich keine gemacht habe, denn so toll wären meine auf keinen Fall geworden.
Ich suchte also weiter und fand einige Portraits und wollte das auch machen. Informierte mich wie es geht und ging erstmal in den Bastelladen meines Vertrauens und kaufte Rubbelkrepp. Sowas hatte ich noch nie gekauft, geschweige denn davon gehört, dabei wird es schon ziemlich lange in der Aquarellmalerei verwendet.
Wenn ihr also auch so tolle Bilder machen wollt, dann kauft euch erstmal Rubbelkrepp.

2

Materialien
Wasserfarbe
Ein Foto eurer Wahl
Papier um das Foto auszudrucken
etwas dickeres Papier
Rubbelkrepp
Wasser
Pinsel
Radiergummi
Maskingtape

Am besten ihr wählt ein (Portrait) Foto auf dem man starke Kontraste im Gesicht erkennen kann. Dieses Bild müsst ihr ein wenig bearbeiten. Verstärkt die Kontraste und wählt dann die Bearbeitungsoption „Schwelle“. Danach sollten eure Bilder ungefähr so aussehen

1

3

Nun kommt der Rubbelkrepp zum Einsatz. Ihr nehmt euer bedrucktes Blatt, legt ein etwas dickeres leeres Blatt darüber und klebt beides an ein Fenster damit ihr das Foto gut durchschimmern seht. Alle weißen Stellen werden nun mit einem dünnen Pinsel mit dem Rubbelkrepp angemalt. Dies erfordert ein wenig Geduld und Übung, aber dass kriegt ihr hin. Die schwierigsten Stellen waren bei unseren Portraits die Augen, Mund und der Bart. Da muss ich auch noch etwas üben. Das Ganze lasst ihr gut trocknen. So sollte es dann ungefähr aussehen.

4

Und jetzt kommen die Wasserfarben zum Einsatz. Juhui. Fixiert euer Rubbelkreppbild mit Maskingtape auf einer geraden sauberen Fläche und beginnt mit einer beliebigen Farbe darüber zu malen.

5

6

So sieht das ganze dann in etwa aus. Auch die Wasserfarbe lasst ihr nun gut trocknen. Und dann darf abgerubbelt werden, dazu nehmt ihr einen Radiergummi und radiert damit ein wenig über das Krepp und beginnt dann mit den Fingern vorsichtig alles wegzurubbeln. Und tada – fertig ist euer Bild.

7

8Leider sieht man erst hinterher an welchen Stellen man noch etwas Rubbelkrepp hätte pinseln müssen, aber so schlimm ist es dann auch wieder nicht. Ich bin für´s erste Mal ganz zufrieden und finde Mister R. und mich ganz ansehnlich.

Was denkt ihr?

9

Die Materialien für die nächste Runde sind:
Stoffreste.
Macht daraus irgendetwas, total egal ob ihr daraus etwas näht, klebt oder oder. Ich bin gespannt und Katja und ich freuen uns wenn ihr mit macht.
Zeigt uns eure Projekte auf Insta, eurem Blog oder schickt uns eure Fotos per mail damit wir eure Projekte auf Pinterest pinnen können. Bis dahin – 1000 Küsschen
eure Dani

 

Ein Blogbeitrag mit viel Herz von der liebsten Katja

Guten Morgen ihr Hübschen,
da ich gerade ja in Rumänien bin und mir wahrscheinlich nen Ast abschwitze bei 33 Grad und alle Internetverbindungen Hitzefrei machen, habe ich die liebste Katja gebeten einen kleinen Gastpost zu schreiben. Vielen lieben Dank an dich du Hübsche !

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin Katja, auch bekannt unter meinem Blog maedchenmitherz. Als Dani mich eingeladen hat, hier ein wenig zu schreiben, war ich sofort Feuer und Flamme, denn ich liebe Gastbeiträge!

Aber da saß ich nun und überlegte hin und her, worüber ich denn wohl schreiben könnte. Vielleicht eine hübsche DIY Anleitung für euch? Oder ein paar Worte zu einem tollen Buch? Vielleicht auch einen Musiktipp, ein Rezept?

nord0
Letztendlich bin ich doch bei meinem Lieblingsthema gelandet: ich schreibe in meinem „Projekt Heimat“ in unregelmäßigen Abständen über Abenteuer in meiner Wahlheimat Ostfriesland und das nordisch-frische Flair dieser tollen Region macht mich immer wieder glücklich.

sunset
Was aber ist „typisch ostfriesisch“? Die unendliche Weite, das platte Land? Die Windmühlen?

unset2

neuharlingersiel16
Die Nordsee mit ihren bunten Strandkörben und dem Wasser, das nie da ist, wenn man es braucht?

nord2
Die Möwen, die dir ganz frech schonmal ein Leberwurstbrötchen aus der Hand klauen?

greetsiel moewe

greetsiel hafen 3
Oder sind es die Kutter, die romantisch in den kleinen Häfen der niedlichsten Dörfer herumschippern?

greetsiel hafen 2

ostfriesland2
Vielleicht ist es ja auch der rot-gelbe Ottoturm, der das „typisch ostfriesische“ an Ostfriesland so ausmacht?

katja_neuharlingersiel1
Vielleicht ist es auch der Ostfriese an sich, der diese Region so zauberhaft macht?

 

langeoog_katja_phone
Was auch immer ihr mit Ostfriesland verbindet: Für mich persönlich ist „typisch ostfriesisch“ einfach, den Wind in meinen Haaren zu spüren, den Sand in den Schuhen zu haben und eine Tasse Ostfriesentee zu schlürfen.

ottoturm3
Ostfriesland – und das sage ich mittlerweile wirklich gern – ist für mich ein großes Stück vom Glück und meine wahre Heimat!

Was macht eure Heimat aus?

Alles Liebe!

Katja