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Schwangerschaftsupdate 2.0 ~ ein Weihnachtswunder und eine geplante Hausgeburt

2. Februar 2018

In 23 Tagen ist er also da – der errechnete Entbindungstermin. Das erfüllt mein Herz mit Freude, aber gleichzeitig auch mit ein bisschen Angst. Plötzlich ist da dann wieder ein kleines, süßes Baby, das ganz viel Wärme, Liebe, Nähe, Geborgenheit und Milch braucht. Vieles bleibt gleich, sehr vieles wird sich aber auch ändern. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht werden, denn das war es die letzten Monate schon nicht.

Wer mein erstes Schwangerschaftsupdate gelesen hat, der weiß, dass meine Plazenta sich schön vor den Muttermund platziert hatte, was für mich bzw. die Geburt soviel bedeutete wie – Kaiserschnitt. Daran führt bei sowas kein Weg vorbei, denn die Plazenta versperrt den Ausgang und das Baby kann nicht raus. Weder meine Frauenärztin noch meine Hebamme hatten große Hoffnung, dass sich an der Lage etwas ändern wird, aber ich, ich habe ganz viel gebetet und versucht positiv an die ganze Sache ranzugehen.

Am 22.12. hatte ich dann nochmal einen Ultraschalltermin und die Frauenärztin sagte so ganz nebenbei „Der Muttermund ist frei“ – da sie nichts weiter dazu sagte, fragte ich ganz vorsichtig „bedeutet das, dass ich mein Kind auf natürlichem Wege auf die Welt bringen kann?“ und sie bejahte. Ich konnte mein Glück kaum fassen, war zu Beginn noch total skeptisch, rief meine Hebamme an und sie sagte nur „Da könnt ihr ja jetzt richtig Weihnachten feiern mit so einem Weihnachtswunder
Und das haben wir auch. Wir sind echt total dankbar, dass sich da nochmal was getan hat und wir jetzt sogar eine Hausgeburt planen.
Bei unserem ersten Schatz konnte ich mir das Ganze noch nicht vorstellen, aber jetzt haben wir ganz viel darüber geredet, unsere Hebamme hat uns viel erklärt und die letzten Zweifel und Ängste genommen und wir sind sehr gespannt.

Sehr viele Menschen reagieren darauf nicht sehr positiv. Sie erzählen einem, was alles passieren kann, fragen, was wir machen wenn es wirklich um Sekunden geht usw… man kann sich da wirklich leicht verunsichern lassen und natürlich kann etwas nicht so laufen wie es sollte – aber das kann es im Krankenhaus auch. Auch dort kann der Arzt eine Sekunde zu spät sein, auch dort kann die Nabelschnur um den Hals gewickelt sein oder oder – aber was ich dort nicht kann ist folgendes.
Ich kann dort eben nicht Zuhause sein, in einer Umgebung die ich liebe und in der ich mich sicher und geborgen fühle. Mein Mann und ich sind gespannt, wir freuen uns und natürlich hat man auch Ängste – aber nicht mehr als sonst auch.
Unser Baby darf hoffentlich ganz in Ruhe auf die Welt kommen, in eine Welt hinein voller Wärme und Liebe – direkt in sein Zuhause. Wenn also alles „nach Plan“ läuft und wir eine Hausgeburt erleben dürfen, dann werde ich euch danach natürlich gerne darüber berichten.

Noch 23 Tage also… aber so genau kann man das ja nie sagen, denn die Kleinen machen sich ja eh dann auf den Weg, wann sie es wollen. Wenn es nach mir ginge, könnte das auch gerne schon früher sein – aber wir lassen uns da mal überraschen.

Ein weiteres Schwangerschaftsupdate wird es aber nicht mehr geben. Eigentlich wollte ich das viel regelmäßiger machen, aber was man alles will und was man am Ende schafft sind ja auch wieder zwei unterschiedliche Dinge 😉

Die wunderschönen Fotos hat übrigens Salome von mir gemacht – vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle. HIER findet ihr ihre Instagramseite

 

  1. Ich finde das total toll mit der Hausgeburt! und wenn man sich damit beschäftigt dann weiß man auch das es sehr sehr selten ist dass etwas passiert! Allein schon deshalb weil eine Hausgeburt nur durchgeführt wird , wenn ganz viele Faktoren stimmen. Ich wünsche eine tolle, unvergessliche und schöne Geburt im geliebten Heim

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