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Schwangerschaftsupdate 1.0 ~ 26 Wochen voller Freude, Angst, Schmerz und schönen Momenten

28. November 2017

Ich bin schwanger – manchmal kann ich es noch garnicht so ganz fassen, obwohl ich mittlerweile eine wirklich große Kugel mit mir rumtrage. Bis Ende Februar sind es nurnoch knapp 3 Monate und in meinem Kopf ist es manchmal noch garnicht ganz angekommen, dass wir bald zu viert sein werden.

Wir wussten relativ früh, dass wir ein zweites Baby erwarten. Wir haben es uns total gewünscht und sind super gespannt wie alles sein wird. Und auch, wenn es ja nicht die erste Schwangerschaft ist, ist es was total besonderes – einfach ein Wunder. In meinem Bauch wächst ein Mensch heran – dass sowas überhaupt funktioniert ist doch verrückt.
Und obwohl ich jeden Tritt genieße – mich immer wieder freue unsren kleinen Schatz beim Ultraschall zu sehen, ist diese Schwangerschaft ganz anders als die Erste.

Alles geht gefühlt viel schneller.
Als ich mit unsrem ersten Goldschatz schwanger war, habe ich mich sofort hingesetzt und aufgeschrieben wie es mir geht, habe ständig Fotos von dem wachsenden Bauch gemacht, habe darauf geachtet nicht zu schwer zu heben und habe einfach alles total genossen.

Und jetzt ist aber eben schon ein kleiner Rabauke hier der meine Aufmerksamkeit braucht und die gebe ich ihm auch liebend gerne. Aber dadurch bleibt eben nicht soviel Zeit für das Fotos machen, für das Aufschreiben und Fotos einkleben, für das „Ich nehme mir bewusst Zeit und rede mit dem Baby“ …
und auch das mit dem „nicht schwer heben“ geht einfach garnicht, denn man möchte ja auch mal kuscheln, man möchte seinen Sohn in den Arm nehmen wenn er darum bittet und ja, man trägt das Kind auch öfter mal die Treppen rauf und runter.

Aber nicht nur das ist anders, sondern auch eine ganz andere Sache die mich die letzten Wochen immer wieder etwas traurig gemacht und auch körperlich angestrengt hat. Und zwar liegt meine Plazenta sehr weit unten – auch Plazenta praevia partialis genannt. Die Plazenta verdeckt den Muttermund teilweise und wenn sie sich nicht verschiebt, muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Ich hatte die letzten Wochen immer wieder Schmerzen, muss mich viel ausruhen und bin einfach wirklich oft sehr müde.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt – denn die Plazenta kann sich bis zur 32. Woche noch verschieben und ich hoffe wirklich sehr, dass sie das tut.
Denn auch wenn ein geplanter Kaiserschnitt jetzt nicht so unfassbar schlimm ist, würde ich unsren kleinen Mann schon sehr gerne spontan entbinden. Vielleicht sogar Zuhause – ich werde berichten.

Aber egal wie die letzten Wochen, Monate waren und egal wie die nächsten Wochen noch werden – eines ist gewiss. Wir lieben dieses Kind und wir freuen uns schon unglaublich arg unsren Sohn bald kennen zu lernen.
Auch sein großer Bruder ist schon gespannt – immer wieder kommt er an und streichelt meinen Bauch, sagt hallo und manchmal sagt er „Baby raus“ – wenn ich ihm dann sage, dass das noch nicht geht, meint er „erst bezahlen“
Ja, wenn das so einfach wäre.

Wie war das alles bei euch als ihr zum zweiten Mal schwanger gewesen seid? Habt ihr es auch ganz anders wahrgenommen – ging da auch alles ein bisschen nebenher?

  1. Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Wunder 🙂

    Das alles kommt mir wahnsinnig bekannt vor. Auch ich erwarte unser zweites Kind und bin aktuell in der 25. Woche … vieles läuft exakt so wie bei dir. Riesige Vorfreude, keine Zeit für zig Bauchfotos, kaum Freiraum zum Genießen, viel weniger Pausen zum Verschnaufen, ein wirbelnder großer Bruder (zum Glück schon 3 und sehr selbstständig) und viel viel mehr Ängste & Sorgen (Blutung am Anfang, Auffälligkeiten beim Feinscreening und jetzt auch noch Schonung) als in der ersten Schwangerschaft. Wenn das mit der Schonung nur so einfach wäre …

    Wünsche dir alles alles Gute für die letzten Wochen!!!

    1. Liebe Caro – wie schön, dass ihr ein zweites Wunder erwartet – ich wünsche dir für die nächsten Wochen wirklich von Herzen alles alles Liebe und hoffe du kannst wirklich mal ein bisschen durchatmen und machst dir nicht zuviele Sorgen! Alles wird gut werden – ich bin mir sicher, dass unser Körper das gut meistert und die kleinen Schätze in unsren Bäuchen auch <3
      Liebste Grüße - Dani

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