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DIY ~ Adventskranz aus Kupfer und Holz und ein paar Gedanken zum Advent

1. Dezember 2018

Da der erste Advent ja erst morgen ist und ihr somit noch ein bisschen Zeit habt in den Baumarkt zu fahren, zeige ich euch heute noch unseren diesjährigen Adventskranz, der kein Kranz ist, aber 4 Kerzen beherbergen kann. Eigentlich ist es ein Kerzenständer der jetzt vielleicht auch das ganze Jahr über hier stehen wird. Die Idee habe ich auf Pinterest gesehen und zack, war der Kerzenständer auch schon gemacht.

Alles was ihr dafür braucht bekommt ihr im Baumarkt
– 4 Bogen 90° Muffen
– 4 Reduziermuffen
– 2 T-Stücke
– 1 Rundstab 1m
Und natürlich 4 Kerzen eurer Wahl.
Beim Kauf müsst ihr darauf achten, dass alle Teile den gleichen Durchmesser haben, damit ihr sie gut ineinander stecken könnt. Ich habe 22 mm gewählt. Nur meine Kerzen sind leider etwas zu klein, die habe ich mit Wachs festgeklebt. Das Rundholz wird nun in 4 etwas längere und 5 kürzere Stücke gesägt.
Die 4 längeren sind für die senkrechten Stücke, die 5 kürzeren für die waagerechten. Wie ihr diese anordnet ist ganz euch überlassen. Damit alles gut hält und keine Kerzen umkippen, habe ich alles mit Sekundenkleber befestigt.

Morgen ist er also da, der erste Advent. In vielen Wohnungen und Häusern wird die erste Kerze angezündet und man wartet auf Weihnachten. Advent bedeutet Ankunft – man wartet auf die Ankunft Gottes – auf Weihnachten. Warten kann anstrengend sein, die Tage vergehen manchmal viel zu langsam und man wird hibbelig, aufgeregt und kann es kaum erwarten. Warten kann aber auch schön sein, man kann diese Wartezeit so schön füllen, Plätzchen backen, die Wohnung ein bisschen dekorieren und Weihnachtslieder trällern. Sich Kerzen anzünden, Orangen essen, Tee trinken, Bücher lesen…
Aber irgendwie ist es doch so, dass man sich viel zu sehr stresst in dieser Zeit. Die Menschen hetzen durch die Straßen und jeder hat noch soviel zu tun.
Und ich möchte das dieses und all die nächsten Jahre nicht mehr. Ich möchte lernen diese Zeit wirklich zu genießen. Ich möchte mich auf die Ankunft vorbereiten, möchte Wärme in unseren vier Wänden schaffen, möchte mit meinen Kindern gemütlich über den Weihnachtsmarkt spazieren, möchte den Schneeflocken beim Fallen zusehen und Schneemänner bauen – ohne im Hinterkopf zu haben, was man noch alles machen könnte.

Weihnachten soll kein Fest sein an dem alle müde am Tisch sitzen und mit halb geschlossenen Augen der Weihnachtsgeschichte lauschen. Weihnachten soll ein Fest sein an dem alle so lange wach bleiben dürfen wie sie möchten, an dem gekuschelt wird, an dem JESUS gefeiert wird – seine Geburt, sein Herabkommen zu uns auf diese Welt. Und ich bin mir sicher, dass Jesus nicht wollte, dass wir uns vorher so stressen.
Ich meine, stellt euch mal vor ihr würdet Besuch bekommen von dem ihr wisst, dass er euch unendlich liebt, GANZ EGAL wie es bei euch Zuhause aussieht.
Er liebt euch und er kommt euch besuchen, weil er Zeit mit euch verbringen will. Klar möchte man es für diesen Besuch schön machen – er soll sich schließlich wohl fühlen, aber wenn ihr ihm dann müde und abgenervt die Türe öffnet – dann hat doch keiner was davon.

Es wird auch für mich schwer, aber ich möchte es versuchen. Möchte diese Adventszeit nutzen um meine Kinder und meinen Mann noch mehr zu lieben, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen, ihnen was davon mit auf den Weg geben, wieso diese Zeit so besonders und wertvoll ist.
Ich möchte mehr Ruhe, mehr Zeit mit Gott, mehr Liebe und Wärme.

Macht ihr mit?
Ich mach euch Mut ! Es wird sich sicher lohnen.
Alles Liebe,
eure Dani

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