Sonntagssüppchen mit kleinen easy peasy Pop overs und eine Geschichte über einen besonderen Ring

Vor 8 Monaten war es soweit. Wir haben viele Monate geplant, ein Kleid ausgesucht, Mister R. hat sich bestimmt 3 Fliegen bestellt um sich dann doch für eine Schalkrawatte zu entscheiden, es wurden Blumen ausgesucht, Ringe und vieles mehr.
Die Ringe suchten wir gemeinsam in der Pforzheimer Manufaktur aus und ließen nicht wie gewöhnlich das Datum oder einen Vers eingravieren, sondern einmal „Ich liebe dich“ – in meinen . Und in Mister R.s ein „Ich weiss“
Wieso das ganze? Weil ich oft nachdem ich zu ihm „Ich liebe dich!“ sage ein „Ich weiss“ höre. Und da wir Weiss mit Nachnamen heißen das weiss mit doppel s.
Nun verhält es sich so, dass ich meinen Ring sehr oft ausziehe. Im Kindergarten zum Wickeln (da die Handschuhe sonst kaputt gehen wegen dem Steinchen oben drauf), zum Backen, zum Spülen und zum Putzen auch. Also, eigentlich trage ich ihn Zuhause fast nie.
Und genau DAS ist das Problem. Denn seit ca. 5 Wochen ist mein Ring verschwunden.
Ich habe die Schränke, meine Hosen, das Waschbeckensiffon, den Staubsauger …. schon gefühlte 100 Male durchsucht, erfolglos.
Sogar bei der Kläranlage habe ich schon angerufen um zu fragen ob bei ihnen manchmal Ringe in irgendwelchen Säuberungsnetzen hängen bleiben. Eher unwahrscheinlich sagte man mir.
Doch meine Hoffnung ist noch nicht ganz erloschen. Ich habe noch ein wenig Hoffnung, dass mein Ring urplötzlich irgendwo aufpopt.
Aber solange er das nicht tut muss ich mich über andere Pop ups freuen.
Und das tue ich heute auch. Denn diese Pop overs sind mir direkt in mein Auge gesprungen und sind zwar um einiges günstiger als mein Ring – aber sie sind ganz bestimmt leckerer.
Wie kann es auch anders sein – denn das Rezept dazu stammt aus der neuen LECKER
a

Zutaten für 8 Pop overs
1 EL Butter
2 Eier
1/4 l Milch
1/2 TL Salz
125 g Mehl
8 TL Kräuterfrischkäse (Ziegenfrischkäse)

Den Ofen auf ca. 200 Grad vorheizen.
1 EL Öl in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen.
8 Mulden eines Muffinblechs mit je 1 TL Öl ausstreichen ( ich würde eher Muffinförmchen nehmen und den Teig reinfüllen da die Pop overs trotz vielem ausstreichen mit dem Öl schwer aus der Form gingen)
Also – entweder 8 Mulden mit Öl ausstreichen oder Muffinförmchen reinsetzten.
Das Blech in den heißen Ofen stellen.
Flüssige Butter, Eier, Milch und Salz kurz mit einem Schneebesen verrühren.
Mehl auf einmal zugeben und verrühren, bis der Teig gerade eben keine Klümochen mehr hat. NICHT zu lange rühren !
Teig in einen Messbecher füllen und die Mulden/Förmchen zur Hälfte damit füllen.
Je Mulde 1 TL Frischkäse darauf verteilen und den restlichen Teig daraufgießen.
Sofort im heißen Ofen für 15 Minuten backen.
Dann Temperatur reduzieren auf 150 Grad und weitere 10 – 15 Minuten weiterbacken.
Bei mir waren es ca 30 weitere Minuten – liegt aber wohl an unserem Ofen.

Dazu gibt es eine leckere Kohlrabifrischkäsesuppe – natürlich auch aus der LECKER. Nur ein bisschen abgeändert.
5

Zutaten für die Suppe für 6 Personen

1 große Zwiebel
3 Kohlrabi mit Kohlrabigrün
3 große Kartoffeln
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Kräuterfrischkäse (oder Ziegenfrischkäse)

Zwiebel, Kartoffeln und Kohlrabi schälen und klein schneiden.
Kohlrabiblätter abschneiden und beiseitelegen.
Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Kohlrabi und Kartoffeln dazugeben, kurz mitdünsten und mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Kohlrabiblätter waschen und in kleine Streifen schneiden. Die Hälfte zur Suppe geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Suppe anrichten, mit übrigen Kohlrabiblättern bestreuen und etwas Frischkäse hinzugeben. Dazu Pop-overs servieren.
SUPER LECKER sag ich euch.
Mister R. hat schon nach dem ersten Löffel der Suppe total geschwärmt. Da freut sich mein Herz natürlich immer sehr 😉

3
Und obwohl die Pop overs schwer aus den Mulden zu bekommen waren, haben sie super lecker geschmeckt!
Die werden im Hause Weiss nun sicher öfter gemacht.

Euch wünsche ich nun einen wundervollen Sonntag! Genießt das Wetter, Freunde, Familie !

PS.: Ich hab übrigens ausgerechnet, dass ich mir, wenn ich 10 Euro spare, in ca. 8 Jahren einen neuen Ring oder eine Kitchen Aid kaufen könnte. Na bravo…

Sonntagssüppchen #8 und ehrliche Worte

Tachchen ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch an letzten Sonntag? Da habe ich euch vier Sonntagssüppchen Ideen gezeigt.
Unter anderem diese Suppe von Ina.
Und da gerade Bärlauch Saison ist musste ich diese Woche einfach eine Bärlauch Suppe kochen.
Bei mir hüpfte aber noch eine weitere Zutat in den Topf. Und zwar eine Zuchinni.
Aber hier erstmal alle Zutaten auf einen Blick

1 Zwiebel
Ein Bund Bärlauch (ca. 130g)
5 große Kartoffeln
1 Zuchinni
1 Liter Gemüsebrühe
50 ml Sahne
Salz
Pfeffer
2

Die Zwiebel schälen und in einer Pfanne mit der Butter oder Öl  anschwitzen,  bis sie goldgelb ist.
Die Brühe und die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln und Zuchinni hinzugeben.
Bärlauch waschen und kleinschneiden und ebenfalls in den Topf geben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.
Suppe mit einem Pürierstab mixen und zum Schluss die Sahne unterheben.
Nochmals kurz aufkochen lassen und heiß genießen!
Wer mag gibt noch ein paar Cashewkerne dazu – schmeckt super gut!

Wir fanden die Suppe super lecker. Wir, das sind Mister R., ein Freund von uns und ich.
Mister R. war erstmal etwas skeptisch als er diese grüne Suppe im Topf sah, aber gegessen wurde sie trotzdem und für sehr gut empfunden.
3Kocht diese Suppe unbedingt mal nach – es lohnt sich. Und Bärlauch gibt es leider nicht sehr lange. Also los.

Nun fragt ihr euch vielleicht, wo die ehrlichen Worte bleiben. Hier kommen sie.
Ihr habt es sicher schon mitbekommen, dass gerade viele Blogger einen Durchhänger haben.
Irgendwie nicht wirklich zufrieden sind. Ständig davon reden, dass eh keiner ihren Blog liest, ihre  Zahlen nicht sogut sind wie bei anderen usw.
Und ja, ich kenne das auch.
Ich blogge nun schon sehr lange. Als ich angefangen habe zu bloggen kannte ich eigentlich keinen anderen Blog.
Ich schrieb damals noch viele Gedichte und suchte eine Plattform diese anderen Menschen zu zeigen. Das ist nun schon gute 5 Jahre her.
Irgendwann fing ich dann einen anderen Blog an und zeigt jeden Tag ein Foto. Aber ich blieb nicht dran.
Und dann fing ich im April 2012 erneut an. Mit diesem Artikel den ich selbst schon total vergessen habe.
Auch zu dem Zeitpunkt waren mir andere Blogs noch sehr unbekannt. Ich machte mir nicht viele Gedanken, ich schrieb einfach, machte Fotos mit Blitz, machte mir garkeine Gedanken darüber dass Tageslicht viel schöner ist usw….
Ich machte es, weil ICH es wollte, weil es MIR Spaß machte.
Auf die Statistik schaute ich nicht, ich war mit meinem Blog nicht bei facebook, war nicht bei twitter oder Instagram.
Und jetzt…
jetzt ist man traurig wenn niemand kommentiert, wenn man andere Blogger sieht die Erfolg haben ohne Ende, wenn die Zahlen nicht steigen und man denkt „wieso mache ich das ganze überhaupt, es interessiert doch eh keinen“.
Aber hey, das ist doch total egal. Es geht hier nicht um die anderen. Es geht nicht darum irgendwann berühmt zu werden, ein Buch zu schreiben oder 100 Kommentare für eine Bärlauchsuppe zu bekommen.
Es geht um DICH. Darum, dass DU Freude dabei hast zu bloggen.
Es geht darum, DEINE Kreativität auszuleben und sie festzuhalten.
Und ja, dann ist es auch schön wenn man mal darauf angesprochen wird wie toll der Blog ist, es tut gut wenn andere kommentieren und wenn man vielleicht auch mal ne kleine Anfrage bekommt ein Produkt vorzustellen usw.
Aber ihr Lieben, das soll nicht eure Motivation sein !
Auf gar keinen Fall !!! Tut es für EUCH !
Macht euch nicht verrückt und seid nicht frustriert wenn keiner kommentiert.
Und ja, ich predige das hier auch gerade mir selbst.
Schreibt euren Blog weiter. Macht Fotos mit Blitz oder ohne. Bastelt, backt, kocht und näht so wie ihr lustig seid und wenn es mal nicht klappt dann ist es auch egal.
Tut EUCH etwas gutes und stresst euch nicht !
Denn euer Blog macht euch nicht aus. Euer Blog gibt euch nicht euren Wert. Euer Blog ist nicht eure Identität. Zumindest sollte er es nicht sein.
Euer Blog ist euer Blog.
Und DU bist DU. Lebe dein Leben! Genieße es und verbringe viel Zeit mit den Menschen die du liebst und die dich lieben. Denn sie sind diejenigen die die Kraft geben, die dir zeigen wie wertvoll und toll du bist !!!
Lasst euch nicht stressen. Schaut nicht auf eure Zahlen. Tut das, was EUCH gut tut. <3

Fühlt euch feste gedrückt ihr Lieben !!!
1000 Küsschen gehen heute raus an euch <3

 

Sonntagssüppchen Ideen

Hi ihr Lieben,

ich muss euch enttäuschen. Denn auch heute wird es kein Süppchen von mir für euch geben.
Dafür habe ich euch heute ein paar super leckere und einfache Suppen von anderen Bloggern ausgesucht, die ihr vielleicht mal ausprobieren wollt!
Und falls ihr keine Lust habt sie selbst auszuprobieren, dann schreibt mir doch, welche dieser Suppen ihr hier gerne mal sehen würdet. Denn nachgekocht werden diese Suppen im Hause Weiss sicher bald.

Ina von What Ina loves hat z.B. diese Kartoffel Bärlauch Suppe gekocht.
Passt wunderbar, denn schließlich ist gerade Bärlauch Zeit.
suppeina

Bei der lieben Myriam von lifetime habe ich eine super lecker aussehende asiatische Kokos – Hühnersuppe gefunden.
lifetime

Bei der hübschen Yvonne aka Fräulein Klein gab es schon vor einiger Zeit eine Pilz, Kürbis und Co… Suppe, die auch unglaublich gut ausschaut.
pilz

Und bei Heike von relleo mein gab es eine Petersilienwurzelsuppe mit Maronen.
maronen

Wieso ich gerade diese 4 ausgesucht habe !? Ich verrate es euch.
Ich liebe diese Blogs und ich liebe ganz besonders die Fotos die diese vier lieben Frauen machen !
Und die Suppen hören sich nicht nur lecker an, sondern sehen einfach auch super lecker aus.
Eine davon wird die kommende Woche auf jeden Fall nachgekocht. Welche… dass seht ihr dann in einer Woche.

1000 Küsschen
euer Fräulein Weiss

Sonntagssüppchen #6 mit einem Gefühl von Heimat

Ich weiß ja nicht ob ihr´s schon wisst, aber ich bin in Afrika geboren und aufgewachsen.
Genauer gesagt in Kenia. Meine Eltern arbeiten dort und leben nun schon fast 30 Jahre dort.
Ich durfte meine ersten 17 Lebensjahre dort verbringen und es ist nach wie vor der Ort, den ich Heimat nenne.
Und weil man manchmal Heimweh hat, gibt es heute eine Suppe, die ich dort zwar nie so gegessen habe, die mich aber sehr daran erinnert.
Diese Suppe geht sowas von einfach.
Wirklich. Das können sogar eure Männer. Versprochen !
Suppe, soup, Afrika, afrikanische Suppe, lecker, healthy, african soup, Erdnüsse, peanuts, Lauch, Kokosmilch, coconut

Zuerst den Knoblauch, die Zwiebeln und die Möhren schälen.
Den Knoblauch fein hacken und die Zwiebeln und Möhren in dünne Scheiben schneiden.
Alles zusammen in Öl anschwitzen und den Wein dazugeben und einkochen lassen,
Den geschnittenen Lauch sowie Honig, Zucker und Currypulver dazugeben und kurz aufkochen lassen.
Dann die Brühe hinzugeben und alles ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Erdnüsse zusammen mit Sahne, Kokosmilch und Erdnussbutter unter die Suppe rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Da ich gesalzene Erdnüsse genommen habe, habe ich kein Salz mehr gebraucht. Also vorsichtig sein beim würzen.

soup, Suppe, Erdnüsse, afrikanische Suppe, afrika, africa, lecker, easy, schnelles Rezept, Fräulein Weiss

Wenn ihr übrigens mehr von meinen 17 Jahren in Afrika wissen wollt oder irgendwelche Fragen dazu habt – wie es dort ist, wieso ich dort gelebt habe usw… dann nur her damit.

Ich wünsche euch einen Sonntag voller Sonne, goldenen Wolkenrändern und viel Lachen !
All my love,
eure Dani

Sonntagssüppchen #5 mit nem Schuss Wein und gemahlenen Mandeln

Und schon ist es wieder soweit.
Das Sonntagssüppchen geht in die 5. Runde.
Wie hat es euch bisher gefallen?
Ich hab total viel Spaß an der Sache.  Klar, es ist garnicht immer so einfach ein tolles, leckeres Suppenrezept zu finden, sich zu überlegen oder oder. Aber bisher sind mir die Ideen nicht ausgegangen und deshalb gibt es für euch heute wieder ein Süppchen.
Und zwar eine Mandelsuppe.
mandelsuppe

Wieder mal eine easy peasy Suppe. In weniger als 15 Minuten fertig und servierbereit.

Zutaten
2 EL Butter
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
250 g gemahlene Mandeln
100 ml trockener Weißwein
1 l Hühnerbrühe
150 g griechischer Sahnejoghurt
Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
50 g Mandelstifte

Die Butter im Topf zerlassen, Zwiebeln und Knoblauch häuten, fein würfeln und leicht anbräunen.
Die gemahlene Mandeln einrühren und sofort mit dem Weißwein ablöschen ….immer wenn ich das mache und tief einatme fühle ich mich direkt danach besoffen, geht es euch auch so?
…dann mit der Hühnerbrühe aufgießen und zehn Minuten einkochen. Immer wieder umrühren, da die gem. Mandeln leicht ablegen.

Die Mandelstifte bei 100 Grad für ein paar Minuten auf einem Backblech golden bräunen.
Die Suppe vom Herd nehmen und im Topf fein pürieren.

Zwei Schöpfer abnehmen und  in einem Messbecher mit dem Sahnejoghurt aufschlagen und die Mischung unter die Suppe ziehen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Mandelstiften bestreuen und servieren.
mandelsuppe1

Und da es ja mittlerweile schon dazugehört, dass ich euch die Meinung von Mister R. auch mitteile – bekommt ihr sie heute natürlich auch.
Also, nach seinem ersten Löffel verzog er etwas das Gesicht. Der Gesichtsausdruck besserte sich aber nach jedem Löffel und als er fertig mit essen war sagte er „Diese Suppe bekommt eine zwei“.
Juhui – also kann sie nicht wirklich schlecht gewesen sein würde ich mal sagen.
Probiert es auf jeden Fall aus wenn ihr Mandeln mögt 😉

Ich wünsche euch was ihr Lieben !
Und danke euch für euer Vorbeischaun, euer Lesen und würde mich sehr freuen, wenn ich mir mehr Anregungen, Kritik, Zuspruch oder oder hinterlasst. Feel free to comment. Ihr würdet mich damit echt happy machen !

Lots of love
euer Fräulein Weiss