Es gibt Müsli – und wieso ich für ein besseres gerne doch wieder in Kenia leben würde

Ob es wirklich so ist, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Denn ich kenne ziemlich viele Menschen die auch ohne ziemlich gut klar kommen und fit sind. Aber bei mir geht eigentlich nichts, wenn ich morgens nichts esse. Spätestens um 9 Uhr bekomme ich Hunger, denn wenn 9 kleine Kinder am Tisch sitzen und ihre Brotbox aufmachen, da kann man manchmal neidisch werden – und hungrig. Ein kleines Mädchen bei mir in der Gruppe hat ziemlich oft Müsli dabei – so richtig leckeres und ich denke nur „Hätte ich doch auch eine Mama die mir das morgens macht“

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Aber eigentlich brauche ich dafür keine Mama, sondern muss einfach etwas früher aufstehen oder – noch besser – ich bereite einen Teil schon den Abend davor vor.
Denn dann schmeckt es noch viel besser. Zumindest dann, wenn man die Haferflocken so richtig schön schleimig mag wie ich.

Zutaten
Haferflocken
etwas Milch
Joghurt
Apfel
Mango
Agavendicksaft

Wieviel ihr von was nehmt ist ganz euch überlassen. Manche mögen mehr Obst, andere mehr Joghurt.
Ich nehme immer 3 EL Haferflocken und gebe sie in ein verschließbares Behältnis und gebe gerade soviel Milch rein dass die Flocken bedeckt sind.
Das ganze lasse ich über Nacht im Kühlschrank stehen.

Am nächsten Morgen wird das Obst reingeschnitten  – den Apfel am besten reiben, dann schmeckt es noch besser.
Und dann kommt noch etwas Joghurt dazu. Wer mag gibt über alles noch etwas Agavendicksaft.

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Wer Abends keine Zeit mehr hatte oder es einfach vergessen hat seine Haferflocken ein zu weichen, der kocht sie morgens einfach kurz mit etwas Milch auf – dann werden sie auch schön breiig. ( was für ein Wort )

Mein Müsli ist im Gegensatz zu anderen ziemlich unspektakulär, dass ist mir bewusst. Aber ich mag es so am liebsten.
Wobei es etwas gibt, dass mir hier in Deutschland ganz schön fehlt. Etwas durch das jedes Müsli einfach besser schmecken würde.
Nämlich Maracuja. JA – ich weiß, de kann ich mir hier auch kaufen und de schmecken auch lecker hier, aber zwei Stück kosten hier 1,99 – und da bringe ich es nur alle paar Monate übers Herz welche zu kaufen.
Klar, sie wachsen nicht hier, sie werden importiert und dass ist ja auch alles gut so.
Aber manchmal, da vermisse ich es schon sehr einfach mal eine Maracuja zu essen, Maracujasaft zu machen ( hier würde ich ja arm werden, wenn ich das machen wollte) und ich vermisse mein Müsli mit Maracuja.
Es wird also höchste Zeit mal wieder in die Heimat zu fliegen.

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Wer übrigens auch total auf Müsli steht und ein paar Inspirationen braucht, der darf gerne mal auf meinem Müsli.time Pinterest Board reinschaun.
Was für Müsli mögt ihr oder was frühstückt ihr denn gerne?

1000 Küsschen
eure Dani

 

 

Vanille-Krokant-Parfait im Winter

Eis geht doch immer. Egal ob ein leckeres Schokoladeneis im Sommer bei 30 Grad im Schatten oder leckere heiße Himbeeren die über das Vanilleeis fließen im Winter, wenn draußen der Schneesturm wütet. Eis geht einfach immer und überall.
Und als mein Blog vor einigen Monaten ein neues Kleidchen bekommen hat, gab es eine kleine Einweihungsparty mit Schokolaodentarte, Beerenshake und Vanille-Krokant-Parfait. Und nun, nach etlichen Monaten gibt es auch mal das Rezept dazu.
Denn dieses Parfait schmeckt nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. 

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Parfait geht super einfach. Hätte ich das mal schon vor 10 Jahren gewusst, dann hätte ich nicht  fast 10 Jahre lang vergeblich nach einer Eisdiele suchen müssen, die Krokanteis auch in der Waffel verkauft und nicht nur als Becher.

Nun hat die Suche aber ein Ende, denn dieses Vanille-Krokant-Parfait ist einfach unglaublich lecker.

Zutaten
3 Eier
1 Vanilleschote
75g Puderzucker
250ml Schlagsahne
1 Tl Zitronensaft
100g Krokant

Zubereitung
Die Eier trennen und das Eiklar kalt stellen:
Das Eigelb mit dem Vanillemark und dem Puderzucker  in eine Stahlschüssel geben und über dem Wasserbad dick.schaumig schlagen. Anschließend in Eiswasser stellen und kalt schlagen.

Die Sahne steif schlagen und unter die kalte Eiercreme ziehen.
Das Eiklar mit dem Zitronensaft steif schlagen und den Eischnee unter die Eismasse heben.
Ganz zum Schluss das  Krokant untermischen. Etwas übrig lassen um es vor dem Servieren über das Parfait zu streuen.

Nun eine Kastenform mit etwas Öl auspinseln und mit Frischhaltefolie auslegen.
Die Parfaitmasse einfüllen und glatt streichen.
Mit Folie abdecken und mindestens 6 Stunden in die Tiefkühltruhe stellen.

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Das Eis ca. 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen, stürzen und in beliebig große Stücke schneiden.
Hmmm, wie gerne hätte ich davon jetzt ein Stück.

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Oder ein Schüssel voll von irgendeinem Eis oder Parfait. Ganz egal. Irgendwas leckeres.
Wer weiß, vielleicht finde ich noch irgendetwas in den Tiefen unseres Gefrierfaches.
Und ganz bald wird es auch ein Buch mit leckeren Eisrezepten in unserem Schrank geben. JA, denn meine liebe Katja hat ein Buch geschrieben! Wuhui, ich bin unheimlich stolz und freu mich so sehr für sie.
Eisparty – 25 Eisrezepte  so heißt ihr Buch, das im Mai erscheint. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Was ist euer Lieblingseis? Oder Lieblingsparfait?

So und nun wühl ich mich mal durchs Gefrierfach.
1000 Küsschen
eure Dani

Etwas Sahne und schon haben wir ein Törtchen – eine neue Runde sei kreativ

Voller Speicher, voller Speicher – dass schwirrt mir seit Tagen im Kopf herum.
Ich kann keine Bilder mehr hochladen weil meine 3GB schon aufgebraucht sind, lösche uralte Beiträge deren Bilder eh nicht so bombe sind um neue Beiträge hochzuladen. Aber bald hat dass ein Ende – denn bald gibt es eine eigene Domain. Yay.
Solange ich an der rumbastel wird es hier aber wohl etwas ruhiger werden. Vielleicht – vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.
Aber wünscht mir Glück, dass alles gut klappt und ich nicht die mega Krise kriege.
Heute soll es aber garnicht um vollen Speicherplatz gehen, sondern um die neue Runde sei kreativ von Katja – dem MädchenmitHerz und mir.

Jeden Monat gibt die eine Zutaten oder Materialien vor, aus der die andere und IHR etwas zaubern könnt. Am 25. eines jeden Monats – manchmal auch etwas später – zeigen wir euch auf unseren Blogs was wir daraus gemacht haben und wir freuen uns, wenn ihr eure Ergebnisse ebenfalls mit uns teilt. Über euren Blog oder indem ihr ein Foto an uns mailt !

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Die Zutat für diesen Monat lautet Wassermelone.
Hmmm – nicht sehr einfallsreich denkt ihr jetzt vielleicht. Aber man kann wirklich sehr viel daraus machen.
Aber es sollte schon etwas schönes sein dachte ich mir. Also gibt es heute ein Törtchen.
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Das Törtchen sieht wunderschön aus – und geht ruckzuck.
Ihr braucht dafür
1 Wassermelone
1-2 Becher Sahne – je nach größe der Wassermelone
Kokosraspel
ein paar Beeren

Nun müsst ihr die Wassermelone in Form eines Törtchens schneiden.
Geht garnicht so schwer – nur dass die Flächen gerade sind hat bei mir, trotz Tortenschneider, nicht so gut geklappt. Aber hey – perfektionistisch müssen wir bei dieser Sache nicht werden. Denn mit der Sahne kann man die Unebenheiten etwas ausgleichen.
Also – Melone zurechtschneiden und mit etwas Küchenpapier abtupfen.
Sahne schlagen und um die Melone streichen. Das Melonentörtchen mit Kokosflocken umhüllen und Beeren oder anderes Obst auf das Törtchen setzen.
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Das Törtchen ist super für eine Sommergrillparty.  Nicht so mächtig, frischgekühlt super lecker und die Gäste werden sicher staunen wenn eine Wassermelone statt eines wirklichen Törtchens zum Vorschein kommt.
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Nun bin ich mal gespannt was die liebe Katja und ihr aus einer Wassermelone gezaubert habt. Zeigt uns eure Ideen – wir freuen uns.
Gerne dürft ihr euer Ergebniss auch in den nächsten Tagen online stellen. Wann immer ihr mögt.
Einfach zu uns verlinken oder uns euren Link mailen.
1000 Küsschen,
eure Dani

PS.: Den tollen Korb im Hintergrund habe ich auf dem Flohmarkt gekauft. Er dient mir jetzt zur Obstaufbewahrung. Manchmal findet man eben doch hübsche kleine Dinge, wenn man etwas geduldig ist und sucht.

Sonntagssüppchen mit kleinen easy peasy Pop overs und eine Geschichte über einen besonderen Ring

Vor 8 Monaten war es soweit. Wir haben viele Monate geplant, ein Kleid ausgesucht, Mister R. hat sich bestimmt 3 Fliegen bestellt um sich dann doch für eine Schalkrawatte zu entscheiden, es wurden Blumen ausgesucht, Ringe und vieles mehr.
Die Ringe suchten wir gemeinsam in der Pforzheimer Manufaktur aus und ließen nicht wie gewöhnlich das Datum oder einen Vers eingravieren, sondern einmal „Ich liebe dich“ – in meinen . Und in Mister R.s ein „Ich weiss“
Wieso das ganze? Weil ich oft nachdem ich zu ihm „Ich liebe dich!“ sage ein „Ich weiss“ höre. Und da wir Weiss mit Nachnamen heißen das weiss mit doppel s.
Nun verhält es sich so, dass ich meinen Ring sehr oft ausziehe. Im Kindergarten zum Wickeln (da die Handschuhe sonst kaputt gehen wegen dem Steinchen oben drauf), zum Backen, zum Spülen und zum Putzen auch. Also, eigentlich trage ich ihn Zuhause fast nie.
Und genau DAS ist das Problem. Denn seit ca. 5 Wochen ist mein Ring verschwunden.
Ich habe die Schränke, meine Hosen, das Waschbeckensiffon, den Staubsauger …. schon gefühlte 100 Male durchsucht, erfolglos.
Sogar bei der Kläranlage habe ich schon angerufen um zu fragen ob bei ihnen manchmal Ringe in irgendwelchen Säuberungsnetzen hängen bleiben. Eher unwahrscheinlich sagte man mir.
Doch meine Hoffnung ist noch nicht ganz erloschen. Ich habe noch ein wenig Hoffnung, dass mein Ring urplötzlich irgendwo aufpopt.
Aber solange er das nicht tut muss ich mich über andere Pop ups freuen.
Und das tue ich heute auch. Denn diese Pop overs sind mir direkt in mein Auge gesprungen und sind zwar um einiges günstiger als mein Ring – aber sie sind ganz bestimmt leckerer.
Wie kann es auch anders sein – denn das Rezept dazu stammt aus der neuen LECKER
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Zutaten für 8 Pop overs
1 EL Butter
2 Eier
1/4 l Milch
1/2 TL Salz
125 g Mehl
8 TL Kräuterfrischkäse (Ziegenfrischkäse)

Den Ofen auf ca. 200 Grad vorheizen.
1 EL Öl in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen.
8 Mulden eines Muffinblechs mit je 1 TL Öl ausstreichen ( ich würde eher Muffinförmchen nehmen und den Teig reinfüllen da die Pop overs trotz vielem ausstreichen mit dem Öl schwer aus der Form gingen)
Also – entweder 8 Mulden mit Öl ausstreichen oder Muffinförmchen reinsetzten.
Das Blech in den heißen Ofen stellen.
Flüssige Butter, Eier, Milch und Salz kurz mit einem Schneebesen verrühren.
Mehl auf einmal zugeben und verrühren, bis der Teig gerade eben keine Klümochen mehr hat. NICHT zu lange rühren !
Teig in einen Messbecher füllen und die Mulden/Förmchen zur Hälfte damit füllen.
Je Mulde 1 TL Frischkäse darauf verteilen und den restlichen Teig daraufgießen.
Sofort im heißen Ofen für 15 Minuten backen.
Dann Temperatur reduzieren auf 150 Grad und weitere 10 – 15 Minuten weiterbacken.
Bei mir waren es ca 30 weitere Minuten – liegt aber wohl an unserem Ofen.

Dazu gibt es eine leckere Kohlrabifrischkäsesuppe – natürlich auch aus der LECKER. Nur ein bisschen abgeändert.
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Zutaten für die Suppe für 6 Personen

1 große Zwiebel
3 Kohlrabi mit Kohlrabigrün
3 große Kartoffeln
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Kräuterfrischkäse (oder Ziegenfrischkäse)

Zwiebel, Kartoffeln und Kohlrabi schälen und klein schneiden.
Kohlrabiblätter abschneiden und beiseitelegen.
Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Kohlrabi und Kartoffeln dazugeben, kurz mitdünsten und mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Kohlrabiblätter waschen und in kleine Streifen schneiden. Die Hälfte zur Suppe geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Suppe anrichten, mit übrigen Kohlrabiblättern bestreuen und etwas Frischkäse hinzugeben. Dazu Pop-overs servieren.
SUPER LECKER sag ich euch.
Mister R. hat schon nach dem ersten Löffel der Suppe total geschwärmt. Da freut sich mein Herz natürlich immer sehr 😉

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Und obwohl die Pop overs schwer aus den Mulden zu bekommen waren, haben sie super lecker geschmeckt!
Die werden im Hause Weiss nun sicher öfter gemacht.

Euch wünsche ich nun einen wundervollen Sonntag! Genießt das Wetter, Freunde, Familie !

PS.: Ich hab übrigens ausgerechnet, dass ich mir, wenn ich 10 Euro spare, in ca. 8 Jahren einen neuen Ring oder eine Kitchen Aid kaufen könnte. Na bravo…

Sonntagssüppchen #6 mit einem Gefühl von Heimat

Ich weiß ja nicht ob ihr´s schon wisst, aber ich bin in Afrika geboren und aufgewachsen.
Genauer gesagt in Kenia. Meine Eltern arbeiten dort und leben nun schon fast 30 Jahre dort.
Ich durfte meine ersten 17 Lebensjahre dort verbringen und es ist nach wie vor der Ort, den ich Heimat nenne.
Und weil man manchmal Heimweh hat, gibt es heute eine Suppe, die ich dort zwar nie so gegessen habe, die mich aber sehr daran erinnert.
Diese Suppe geht sowas von einfach.
Wirklich. Das können sogar eure Männer. Versprochen !
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Zuerst den Knoblauch, die Zwiebeln und die Möhren schälen.
Den Knoblauch fein hacken und die Zwiebeln und Möhren in dünne Scheiben schneiden.
Alles zusammen in Öl anschwitzen und den Wein dazugeben und einkochen lassen,
Den geschnittenen Lauch sowie Honig, Zucker und Currypulver dazugeben und kurz aufkochen lassen.
Dann die Brühe hinzugeben und alles ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Erdnüsse zusammen mit Sahne, Kokosmilch und Erdnussbutter unter die Suppe rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Da ich gesalzene Erdnüsse genommen habe, habe ich kein Salz mehr gebraucht. Also vorsichtig sein beim würzen.

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Wenn ihr übrigens mehr von meinen 17 Jahren in Afrika wissen wollt oder irgendwelche Fragen dazu habt – wie es dort ist, wieso ich dort gelebt habe usw… dann nur her damit.

Ich wünsche euch einen Sonntag voller Sonne, goldenen Wolkenrändern und viel Lachen !
All my love,
eure Dani