Heute gibt´s ein russisches Süppchen und ein wenig über mich

Wusstet ihr eigentlich, dass ich russisches Blut in mir habe.
Mein Vater ist Russlanddeutscher und somit bin ich – meiner Meinung nach – 1/4 Russe.
Dass ist zwar nur ein klitzekleines bisschen russisches Blut das durch mich fließt, aber das genügt um so einige russische Gerichte sehr zu lieben.
Wieso erzähle ich euch so etwas fragt ihr euch? Weil es heute 1. eine typisch russische Suppe für euch gibt und weil ich euch 2. etwas mehr von mir erzählen möchte.  Immer wieder gibt es hier Rezepte und andere Ideen – und ich möchte euch auch ein wenig zeigen, wer genau das Fräulein ist, die hinter all dem steckt.

Aber was ganz wichtiges hab ich ja vergessen. Für alle die es noch nicht wissen
WIR SIND WELTMEISTER!
Meine Welt hat sich zwar dadurch nicht verändert, aber man freut sich natürlich trotzdem mit.
Und genau deshalb gibt es das Sonntagssüppchen auch erst heute – weil es am Sonntag ja eh niemanden interessiert hätte und gestern waren alle noch viel zu müde zum Lesen.
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Für 4-5 Personen braucht ihr folgende Zutaten
700g Rindfleisch
1/2 Weißkohl
2 frische rote Beete
2 Karotten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4-5 m.-große Kartoffeln
4 Lorbeerblätter
1 Becher Schmand
Öl
Salz und Pfeffer

11. 700g Rind abwaschen, abtupfen und mit ca. 3-4 Liter kaltem Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Auf mittlere Hitze stellen und den Schaum an der Oberfläche sofort abschöpfen und entsorgen. Etwas Salz hinzugeben  und das ganze für eine Stunde köcheln lassen.

2. Rote Beete, Kartoffeln und Kartoffen schälen und in Streifen schneiden – Zeigenfinger-länge und Breite. Zur Seite stellen.
Den Kohl in dünne feine Streifen schneiden – abwaschen und mit der feingeschnittenen Zwiebel und dem Knoblauch in einen großen Topf mit Öl geben und gut andünsten.
Nach und nach das restliche Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten.

3. Das gare Fleisch aus dem Sud nehmen, in mundgerecht Stücke schneiden und zur Seite stellen.
Den Sud zum Gemüse geben und das ganze ca. 45 Minuten köcheln bis alles Gemüse gar ist.

4. Am Ende das Fleisch hinzugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Serviert wird die Suppe mit einem großen Klecks Schmand. Denn ihr müsst wissen, Russen essen zu ALLEM Schmand.
Ob in der Suppe, am Gurkensalat, mit Pelmeni oder oder. Mit Schmand schmeckt nämlich fast alles gut.
Am besten schmeckt der Borsch oder auch Borschtsch genannt aber dann, wenn er schön durchgezogen ist – also am nächsten Tag oder sogar zwei Tage später.
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Ich koche immer einen riesen Topf und wir essen dann zwei Tage nur Suppe. Aber sie ist wirklich super lecker.
Meine Schwiegermutter ist übrigens auch Russlanddeutsche und fast immer wenn wir bei ihr sind gibt es Borsch.
Und trotz ihrer jahrelangen Übung und ihrem Können hat mich Mister R. zum Himmel hoch gelobt als ich meinen ersten Borsch gekocht habe und sogar gemeint „Der schmeckt besser wie der von meiner Mama!“
Yay – ihr könnt euch garnicht glauben wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Sehr sehr sehr habe ich mich darüber gefreut.

Was für Blut noch zu in mir fließt und wann ich mein erstes Mal hatte erfahrt ihr bald.
Also – stay online.
Küsschen,
eure Dani

 

 

 

Sonntagssüppchen mit kleinen easy peasy Pop overs und eine Geschichte über einen besonderen Ring

Vor 8 Monaten war es soweit. Wir haben viele Monate geplant, ein Kleid ausgesucht, Mister R. hat sich bestimmt 3 Fliegen bestellt um sich dann doch für eine Schalkrawatte zu entscheiden, es wurden Blumen ausgesucht, Ringe und vieles mehr.
Die Ringe suchten wir gemeinsam in der Pforzheimer Manufaktur aus und ließen nicht wie gewöhnlich das Datum oder einen Vers eingravieren, sondern einmal „Ich liebe dich“ – in meinen . Und in Mister R.s ein „Ich weiss“
Wieso das ganze? Weil ich oft nachdem ich zu ihm „Ich liebe dich!“ sage ein „Ich weiss“ höre. Und da wir Weiss mit Nachnamen heißen das weiss mit doppel s.
Nun verhält es sich so, dass ich meinen Ring sehr oft ausziehe. Im Kindergarten zum Wickeln (da die Handschuhe sonst kaputt gehen wegen dem Steinchen oben drauf), zum Backen, zum Spülen und zum Putzen auch. Also, eigentlich trage ich ihn Zuhause fast nie.
Und genau DAS ist das Problem. Denn seit ca. 5 Wochen ist mein Ring verschwunden.
Ich habe die Schränke, meine Hosen, das Waschbeckensiffon, den Staubsauger …. schon gefühlte 100 Male durchsucht, erfolglos.
Sogar bei der Kläranlage habe ich schon angerufen um zu fragen ob bei ihnen manchmal Ringe in irgendwelchen Säuberungsnetzen hängen bleiben. Eher unwahrscheinlich sagte man mir.
Doch meine Hoffnung ist noch nicht ganz erloschen. Ich habe noch ein wenig Hoffnung, dass mein Ring urplötzlich irgendwo aufpopt.
Aber solange er das nicht tut muss ich mich über andere Pop ups freuen.
Und das tue ich heute auch. Denn diese Pop overs sind mir direkt in mein Auge gesprungen und sind zwar um einiges günstiger als mein Ring – aber sie sind ganz bestimmt leckerer.
Wie kann es auch anders sein – denn das Rezept dazu stammt aus der neuen LECKER
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Zutaten für 8 Pop overs
1 EL Butter
2 Eier
1/4 l Milch
1/2 TL Salz
125 g Mehl
8 TL Kräuterfrischkäse (Ziegenfrischkäse)

Den Ofen auf ca. 200 Grad vorheizen.
1 EL Öl in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen.
8 Mulden eines Muffinblechs mit je 1 TL Öl ausstreichen ( ich würde eher Muffinförmchen nehmen und den Teig reinfüllen da die Pop overs trotz vielem ausstreichen mit dem Öl schwer aus der Form gingen)
Also – entweder 8 Mulden mit Öl ausstreichen oder Muffinförmchen reinsetzten.
Das Blech in den heißen Ofen stellen.
Flüssige Butter, Eier, Milch und Salz kurz mit einem Schneebesen verrühren.
Mehl auf einmal zugeben und verrühren, bis der Teig gerade eben keine Klümochen mehr hat. NICHT zu lange rühren !
Teig in einen Messbecher füllen und die Mulden/Förmchen zur Hälfte damit füllen.
Je Mulde 1 TL Frischkäse darauf verteilen und den restlichen Teig daraufgießen.
Sofort im heißen Ofen für 15 Minuten backen.
Dann Temperatur reduzieren auf 150 Grad und weitere 10 – 15 Minuten weiterbacken.
Bei mir waren es ca 30 weitere Minuten – liegt aber wohl an unserem Ofen.

Dazu gibt es eine leckere Kohlrabifrischkäsesuppe – natürlich auch aus der LECKER. Nur ein bisschen abgeändert.
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Zutaten für die Suppe für 6 Personen

1 große Zwiebel
3 Kohlrabi mit Kohlrabigrün
3 große Kartoffeln
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
100g Kräuterfrischkäse (oder Ziegenfrischkäse)

Zwiebel, Kartoffeln und Kohlrabi schälen und klein schneiden.
Kohlrabiblätter abschneiden und beiseitelegen.
Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Kohlrabi und Kartoffeln dazugeben, kurz mitdünsten und mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze aufkochen lassen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Kohlrabiblätter waschen und in kleine Streifen schneiden. Die Hälfte zur Suppe geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Suppe anrichten, mit übrigen Kohlrabiblättern bestreuen und etwas Frischkäse hinzugeben. Dazu Pop-overs servieren.
SUPER LECKER sag ich euch.
Mister R. hat schon nach dem ersten Löffel der Suppe total geschwärmt. Da freut sich mein Herz natürlich immer sehr 😉

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Und obwohl die Pop overs schwer aus den Mulden zu bekommen waren, haben sie super lecker geschmeckt!
Die werden im Hause Weiss nun sicher öfter gemacht.

Euch wünsche ich nun einen wundervollen Sonntag! Genießt das Wetter, Freunde, Familie !

PS.: Ich hab übrigens ausgerechnet, dass ich mir, wenn ich 10 Euro spare, in ca. 8 Jahren einen neuen Ring oder eine Kitchen Aid kaufen könnte. Na bravo…

Das Sonntags Süppchen #1

Guten Tag ihr Lieben,

freut ihr euch auch so sehr darüber wie ich, dass heute Sonntag ist !?
Ich freue mich zwar nicht darauf, morgen wieder arbeiten zu gehen – denn meiner Meinung nach könnte ein Wochenende aus mehr als nur zwei Tagen bestehen – aber Sonntage mag ich einfach.
Sonntage sind Tage um Freunde einzuladen, mit ihnen was schönes zu machen, um spazieren zu gehen, Daheim zu gammeln, den neusten Kinofilm anschaun oder um ein Süppchen zu essen. Denn wie wir wissen, sind Süppchen einfach unglaublich lecker und so einfach zu kochen.
Und weil dieses Süppchen mir und Mister R. einfach super lecker geschmeckt hat, darf es den Anfang der Sonntags Süppchen machen.
rotebeetesuppe

Mister R. mag rote Beete eigentlich nicht so gerne, aber von diesem Süppchen konnte er einfach nicht genug bekommen. Also wird es nun wohl öfter rote Beete bei uns geben.
Habt ihr euch als Kind auch immer rote sexy Lippe damit gemalt?
Ich schon. Aber wirklich gut sah es nie aus. Aber man kann da ja nicht früh genug mit dem Üben anfangen.
Aber bevor dies ein Beauty Post wird, verrate ich euch schnell, was ihr für diese Köstlichkeit alles benötigt
rezeptrotebeete

Nun wird die rote Beete geschält und gewürfelt.
Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Butter in einem Topf zerlassen und rote Beete, Schalotten und Knoblauch darin andünsten.
Ingwer schälen, fein reiben oder sehr fein schneiden und dazugeben.
Das ganze nun mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen und mit Deckel auf´m Topf ca. 20 Minuten köcheln.
Danach pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Schnittlauch angerichtet servieren.
SO LECKER !
rotebeetesuppe1 rotebeetesuppe2Ich hoffe euch hat das erste Sonntags Süppchen gefallen und wünsche euch nun einen ganz wunderbaren Sonntag.
Mit Süppchen oder nicht. Genießt ihn, ruht euch aus,  bleibt gesund und falls ihr krank seid, werdet gesund !
All my love,
euer Fräulein Weiss

 

 

Ein leckeres feines Feigenchutney – mit selbstgepflückten Feigen

Ich muss euch was verraten. Ich habe noch nie Feigen probiert. Noch nie. Wirklich.
Bis vor kurzem. Denn da hab ich mir mal ein paar Feigen von einem kleinen Feigenbaum hier in der Stadt gepflückt.
Reinbeißen wollte ich nicht. Hab mich nicht getraut.
Und nachdem sie dann einsam bei uns in der Küche lagen und ich sie nicht wegschmeißen wollte wurde daraus mal eben schnell ein leckeres Chutney gemacht. Ja, das hab ich sogar probiert und es schmeckt echt lecker !
Liegt vielleicht, aber nur vielleicht, aber auch daran, dass garnicht soviele Feigen drin sind.
Denn eigentlich ist es ein Feigen-Apfel-Chutney geworden – denn den Äpfeln, die neben den Feigen in der Küche lagen, sah man ihr Alter schon an. Also – schnell verarbeiten – denn ihr müsst wissen, im Hause Weiss wird sehr stark darauf geachtet, dass nichts weggeschmissen wird!
feige2Ihr habt ganz zufällig auch ein paar Feigen gepflückt und alternde Äpfel in der Küche liegen.
Dann braucht ihr nur folgende Zutaten

1kg Äpfel
6-10  Feigen
50g Ingwer
1 Zwiebel
50g gemahlene Mandeln
1 EL Senfkörner
150gZucker
100ml Essigfeige
Nun dürft ihr die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Die Ingwerwurzel und die Zwiebel  ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden.
Äpfel, Ingerstücke und kleingeschnittene Zwiebel  mit Zucker, Mandeln, Essig, Senfkörner und etwas Salz in einem Topf geben und zum Kochen bringen.
Das Ganze etwa 30 Minuten dünsten lassen. Erst dann die Feigen dazugeben.
Diese davor abwaschen, enthäuten und in kleine Stücke schneiden.
Das Chutney nun nochmal etwa 15 Minuten köcheln lassen bis eine schöne dickflüssige Masse entsteht.

Das Chutney heiß in Gläser füllen, sofort verschließen und einige Minuten auf dem Decken stehen lassen.
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Das Chutney schmeckt super lecker zu Käse und auf nem Stück Baguette. Probiert es aus.
Geht ganz fix !
Und nun sage ich euch auch noch fix wer die tollen Dinge vom letzten Give-away gewonnen hat…. Trommelwirbel….

Die Brosche „Das Leben ist schön“
geht an Elsbeth 

Über den wunderschönen Print „What I love most“
darf sich Inga freuen

Und 5 wunderschöne Postkarten die ich mit viel Liebe ausgesucht habe
gehen an Carolina 

Herzlichen Glückwunsch an euch Drei!
Und alle andren – nicht traurig sein – denn schon ganz bald gibt es wieder wunderschöne Dinge auf meinem Blog zu gewinnen – ihr dürft gespannt sein. Denn sie sind so schön, dass ich sie eigentlich alle selbst behalten möchte 😉

All my love
euer Fräulein Weiss

Bandnudeln mit Avocado-Frischkäse-Creme und Garnelen

leckerSo ne Hochzeit ist ja, trotz viel Stress und viiiel Geld ausgeben vorher, was ganz feines.
Vorallem all die tollen Geschenke die man da so bekommt.
Unter andrem habe ich ein einjahres Abo der LECKER geschenkt bekommen und daraus gleich mal was Feines gezaubert.nudeln1

Da ich mal wieder ein paar Dinge beim Einkaufen vergessen habe, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Aber es schmeckt einfach super super lecker ! Unbedingt ausprobieren!
Ihr braucht folgendes Zutaten

  • 500g Bandnudeln
  • eine große Avocado
  • 300g Frischkäse
  • eine Packung Garnelen
  • Saft einer Limette
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer

Die Avocado aufschneiden und das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben. Den Frischkäse, etwas Salz, Pfeffer und den Saft einer Limette hinzugeben und kurz mit dem Stabmixer mixen. Zur Seite stellen.
Nun die (aufgetauten) Garnelen von ihrer Schale befreien, abwaschen und trocken tupfen.
Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Garnelen bei starker Hitze anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit etwas Salz und eine gepresste Knoblauchzehe hinzufügen.
Die Bandnudeln in Salzwasser kochen und abgießen.
Nun eine schöne große Portion auf den Teller, etwas Avocado – Frischkäse – Creme drauf, die Garnelen dazu und schwupps, ab damit in den Mund.
LECKER oder !!!nudeln2 nudeln3 nudelnIch liebe Avocado schon immer und konnte mir das ganze mit Nudeln aber erstmal garnicht vorstellen. Aber ich sag´s euch, dass ist so unglaublich LECKER ! Probiert es unbedingt aus.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende ihr Lieben!
Schön, dass IHR hier seid <3
1000 Küsschen,
eure Dani

Und wer noch nicht am Give-away teilgenommen hat – auf gehts HIER entlang !