Kürbissuppe aus dem Ofen

Der Herbst zeigt sich die letzten Tage ja wirklich von seiner schönsten Seite.
Blauer Himmel, Sonne pur und goldene Blätter. Bestes Wetter also um spazieren zu gehen, Blätter zu sammeln, im Laub zu wühlen oder um… krank zu sein.
Das war hier nämlich gestern der Fall. Der Mann lag den ganzen Tag im Bett und auch der Kleine hatte eine Rotznase und ist mir einfach so auf der Couch eingeschlafen. Wie gut, dass es beiden heute wieder besser geht und wir somit einige Stündchen auf dem Spielplatz verbringen konnten.
Jetzt sind wir wieder Daheim und trotz herrlichstem Wetter bin ich ganz schön durchgefroren und so eine heiße Suppe wäre jetzt genau das Richtige.

Kürbis in Kombination mit Kokos mag ich irgendwie, deshalb ist in der Suppe heute auch wieder beides drin. Wer keine Kokosmilch mag, der kann sie natürlich einfach weglassen.

Kürbissuppe aus dem Ofen

Zutaten

Ein Hokkaidokürbis
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel

Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
1 Liter Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch

Den Kürbis und die geschälten Kartoffeln, sowie die Zwiebel in Würfel schneiden, mit Olivenöl und etwas Salz vermengen und für ca. 25 Minuten bei 200 Grad im Ofen weich garen.
Die Masse in einen Topf geben und mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch vermengen und pürieren.
Nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Muskat … würzen und nochmal aufkochen.
Man kann natürlich auch weniger Brühe nehmen – je nachdem, wie flüssig man die Suppe haben möchte.

Was für Suppen kocht ihr gerne? Ich liebe ja Suppen und brauche mal wieder neue Inspiration.
Wer Kokosmilch nicht mag, aber Kürbis, der findet hier auch noch ein Kürbissuppenrezept und hier ganz viele andere Suppenrezepte.

Interior ~ wunderschönes für den Esstisch

Auf meiner Bucketlist für mein 29. Lebensjahr, das übrigens am Donnerstag endet, stand „einen Töpfer-Workshop“ besuchen – tja doof gelaufen, denn das habe ich noch nicht gemacht. Aber irgendwann werde ich es auf jeden Fall mal machen und wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar nach München zur lieben Annika Schüler, die bietet nämlich Drehkurse an.

Annika bietet aber nicht nur Drehkurse an, sondern kreiert in ihrem Atelier wunderschöne Keramik-Kollektionen und auf Wunsch auch wunderschöne Einzelstücke für Hochzeiten, Geburtstage oder andere Anlässe.


Schon als Kind war Ton Annikas Lieblingsmaterial, wenn es darum ging, handwerklich kreativ zu werden. Sie besuchte die Berufsfachschule für Keramik in Landshut, ging zwei Jahre zur Meisterschule und studierte dann noch in Aachen an der Akademie für Handwerksgestaltung und Design.
Ihr Traum, mit ihrem Können und ihrer Kreativität Geld zu verdienen und sich selbstständig zu machen war da.
Einfach ist das Ganze aber nicht, man muss besondere Dinge schaffen, die Werke müssen rausstechen von dem was es an jeder Ecke zu kaufen gibt und man muss einen Ort finden, an dem man sich wohl fühlt und an dem dieses Kunsthandwerk geschätzt wird.

Also zog Annika von Aachen nach München und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
In freier Handarbeit schafft sie in ihrem Atelier Einzelstücke, die aus dem Alltäglichen das Besondere machen.
Die Seegras -Linie hat es mir besonders angetan. 
Das Geschirr wird auf der Drehscheibe hergestellt und in den durch die Finger entstandenen Rillen bleibt die laufende Craquelée Glasur stehen und es bilden sich je nach Dicke des Glasurauftrages Tropfen.

Aber auch die anderen Kollektionen von Annika sind total schön. 
Manche sind sehr farbenfroh, sommerlich und frisch, andere ein wenig verspielt oder ganz schlicht.
Und man sieht jedem Stück an, dass es mit viel Liebe, Geduld und Freude gemacht wurde.
Annikas Kunstwerke könnt ihr übrigens in folgenden Shops online erwerben, the shopazine und bei selekkt

Ich benutze unsere Seegras Schalen super gerne für Salat oder Pasta. Sie haben die perfekte Größe.
Vor kurzem gab es Nudeln mit Guacamole – wirklich super lecker, nur nicht sehr fotogen. Gut, dass ich demnächst einen Fotoworkshop von Syl besuche – da lerne ich ganz bestimmt, wie ich solche Speisen besser fotografieren kann.
Aber vorenthalten möchte ich euch das Rezept trotzdem nicht. 

Pasta mit Guacamole

Zutaten

500g Pasta
2 reife Avocados
10 Cocktailtomaten
2 Zehe Knoblauch
Saft einer Limette
200g Käse
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Pasta in Salzwasser kochen.

Währenddessen die Avocado mit allen anderen Zutaten, bis auf die Tomaten, mixen. 
Abschmecken und unter die fertig gekochte Pasta geben. Die Tomaten untermischen und genießen.
Super einfach, super lecker. 

 

Weihnachtsgeschenke aus der Küche ~ Zwiebelchutney

Obwohl wir dieses Jahr an heilig Abend nicht im Lande sind, möchte man ein paar Freunden eine Kleinigkeit schenken.
Etwas Brauchbares. Jeden zu fragen was er gerne hätte und das dann auch zu kaufen, wäre wahrscheinlich ziemlich teuer. Und ja, man spricht nicht über Geld, aber bei uns ist es gerade etwas knapp. Und deshalb gibt es dieses Jahr etwas aus der heimischen Küche für die lieben Freunde. Und zwar Chutney.
Das schmeckt nicht nur auf gutem Brot super, sondern auch zu Käse oder Fleisch. Ich mag es besonders zu einem Stück Geflügel.
Und ja, ich gebe zu – besonders lecker sieht es aufgrund seiner Farbe nicht aus, aber es schmeckt und dass ist ja die Hauptsache. Und schnell geht das ganze auch. Man verliert während der Zubereitung zwar ein bisschen Tränenflüssigkeit, aber das sollte einem als gute Hausfrau/ Hausmann natürlich nichts ausmachen.

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Was schenkt ihr euren Liebsten dieses Jahr? Auch etwas selbstgemachtes aus der Küche? Oder geht ihr lieber gemütlich shoppen?

Zwiebelchutney
Für 8 kleine oder 5 große Gläser
800g Äpfel
1 kg Zwiebeln
150g brauner Zucker
150ml Balsamicoessig
3 Loorbeerblätter
4 Tl Senfkörner
2 Tl Salz
etwas Pfeffer
etwas Öl

Die Zwiebeln und die Äpfel klein schneiden. Die Zwiebeln in dem Öl glasig dünsten, dann die restlichen Zutaten in den Topf geben und alles gut miteinander vermischen. Einmal aufkochen und dann 1,5 – 2 Stunden köcheln. So lange, bis nurnoch wenig Flüssigkeit im Topf ist. Zwischendurch immer gut umrühren. Das Chutney in gut verschließbare Gläser füllen, einen schönen Stoff rumbinden, Etikett drauf – fertig.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche, genießt die Vorweihnachtszeit und macht euch bloß keinen Stress wenn es um Geschenke geht, denn darum geht es an Weihnachten nicht!

 

Und zu guter letzt eine Kürbissuppe – Sonntagssüppchen und Kürbis-lieblingslins

Guten Morgen, es ist Sonntag. Ich liebe Sonntage – weißt du warum. Weil die Menschen Sonntags irgendwie ruhiger sind. Sie nehmen sich Zeit mit ihren Liebsten lange, tolle Spaziergänge zu machen, gehen einen Kaffee trinken oder machen einen Familienausflug. In den meisten Städten sind alle Geschäfte geschlossen und man kann ganz gemütlich durch die Stadt laufen ohne in jeden Laden zu laufen um zu gucken, ob man dort etwas kaufen kann. Ich mag das. Ich mag es, dass alles etwas entschleunigt wird. Zumindest wünsche ich dir das. Dass du diesen Tag nutzen kannst. Zum Entspannen, schöne Dinge machen, spazieren gehen, Tee trinken, lesen, Filmchen schauen. Mit dem, was dich glücklich macht.

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Mich macht Suppe glücklich. Dass war schon immer so. Schon als kleines Mädchen habe ich Suppen geliebt. Aber dass habe ich ja schon oft erzählt und eine Kürbissuppe habe ich euch auch schon gezeigt. Aber heute gibt es eine noch besseres. Denn das Gemüse wurde vorher erstmal im Ofen gegart und dadurch schmeckt die Suppe noch besser.  Und auch hier braucht ihr gar nicht viele Zutaten.

rezept

Und noch etwas Gemüsebrühe, Zucker und wer mag noch etwas Sahne oder Milch.
Den Kürbis, die Kartoffeln und den Apfel klein schneiden und auf ein Blech legen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für ca. 40 Minuten garen. Wenn der Kürbis und die Kartoffeln weich sind alles in einen großen Topf geben, Gemüsebrühe hinzugeben und aufkochen lassen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen, pürieren und mit etwas Sahne oder Milch abschmecken.
Nun die Zwiebeln in feine Ringe und den Ingwer in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne goldbraun anbraten. 3 El Zucker dazugeben und karamellisieren lassen.
Die Suppe in einen Topf oder in einen ausgehöhlten Kürbis geben und die karamellisierten Zwiebeln und den Ingwer dazugeben.
Hätte ich gewusst, dass karamellisierte Zwiebeln so lecker sind, würde es nichts anderes mehr geben. Wirklich, sooo lecker sind die.

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Ich finde es ein bisschen schade, dass die Kürbiswoche nun schon vorbei ist, denn es gibt noch soviele wunderbare Dinge die man mit einem Kürbis machen kann. Viele leckere Rezepte und tolle Dekoideen auch. Und ihr werdet die nächsten Wochen sicher auch noch das ein oder andere hier sehen.
Aber weil es wirklich sehr viele tolle Rezepte gibt, möchte ich euch heute hier noch ein paar Lieblingslinks zeigen.

Ich weiß ja nicht was ihr dazu sagt. Aber ich finde dies Fotos von Danis Kürbis-Ingwer-Cupcakes einfach zauberhaft. Sie sind so wunder wunderschön – ich kann gar nicht aufhören sie anzuschauen.

Trickytine hat eine ganz ganz hübsche Kürbistarte gezaubert. Ich bin ein bisschen verliebt in ihre Fotos und möchte das unbedingt noch ausprobieren.

Die ganze Woche über habe ich die Kürbiskerne aufgehoben, weil ich sie rösten wollte, aber mir fehlte die Zeit. Dabei klingt dieses Rezept so lecker und super einfach.

Die liebe Nadine von Dreierlei Liebelei hat ein Süßkartoffel-Kürbis-Curry gezaubert und es sieht einfach zum Reinlegen aus.

Und ein leckeres Kürbisrisotto hätte ich eigentlich auch gerne gemacht – aber manchmal lässt die Zeit es einfach nicht zu. Wie gut dass es morgen auch noch Kürbise zu kaufen gibt.

Diese Kürbis-Honig-Butter sieht so toll aus und lässt sich ganz wunderbar verschenken.

Und ein hübsches Rezept für Homemade Pumpkin Pie Spice darf natürlich auch nicht fehlen.

Das war sie also, meine erste Themenwoche.
Wie fandest du sie? Hat es dir und soll ich öfter solche Wochen machen?
Falls ja, was interessiert dich?

1000 Küsschen
deine Dani

Ofenkürbis und wieso dass mit dem Sparen wohl nichts wird

Ich liebe die Farbe orange. Denn es gibt wirklich viele leckere Dinge, die diese Farbe haben. Und eigentlich wollte ich Ofenkürbis mit allerlei Gemüse machen. Gemüse das orange ist. Aber auf dem Blech war einfach nicht genug Platz. Deshalb wurde reduziert und dass hat gar nicht geschadet, denn lecker war es trotzdem. Und zwar richtig lecker.
Mister R. meinte, es wäre eine Geschmacksexplosion und dass machte mich sehr glücklich. Dass dieses Gericht super einfach zu machen ist und mich weniger als 40 Minuten gekostet hat, dass habe ich ihm natürlich nicht gesagt.

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Und teuer ist das Ganze auch nicht. Und dass ist richtig gut, denn mir ist letzte Woche was richtig blödes passiert.
Ich musste auf ein Seminar in Karlsruhe und freute mich, als ich einen super Parkplatz direkt vor dem Seminargebäude fand. Ich suchte den Parkautomaten, fand aber keinen und ein Schild auf dem „Anwohner“ stand fand ich auch nicht, also blieb ich stehen.
Kurz danach hörte ich jedoch wie eine Frau zu einer anderen sagte „Hier dürfen nur Anwohner parken, aber da oben kann man kostenlos parken“  Ich stieg also in mein Auto und parkte schnell um. 10 Minuten hatte ich noch – also nichts wie los. An einer schmalen Straße standen Autos kreuz und quer, hauptsache irgendwie geparkt und nichts dafür gezahlt. Auch ich fand  hier einen freien Platz und freute mich sehr darüber. Als ich jedoch nach 2 Stunden Seminar wieder zurück kam war nicht nur die Freude über den super Parkplatz verschwunden, sondern unser Mutterschiff ( so nennen wir unser Auto liebevoll) auch. ABGESCHLEPPT.
Ich rief also bei der Auskunft an, diese leitet mich weiter zur Stadt und diese mich dann weiter zum Abschleppdienst.
Gott sei Dank war auch eine ehemalige Arbeitskollegin auf diesem Seminar und war mit mir Richtung Auto gelaufen – sie fuhr mich also mit ihrem Auto schnell zu dem Ort, an dem mein Auto nun stand.

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Und nun denkt nicht ich hätte sofort damit wieder abdüsen dürfen. Nein, denn wie es kommen musste kam es und ich hatte weder Fahrzeugschein noch irgendwelche Papiere dabei, die waren bei Mister R. im Geldbeutel. „Ohne Fahrzeugschein dürfen wir ihnen das Auto nicht aushändigen!“ Ich rief Mister R. also in der Firma an, er fotografierte die Unterlagen und mailte sie der netten Dame zu. Ach ja und das Sparen klappt deshalb nicht, weil ich nicht nur das Abschleppen des Autos zahlen muss, nein – unser Auto wurde zusätzlich auch noch beschädigt. Wer dass war wissen wir nicht, denn es soll Menschen geben, die Fahrerflucht begehen – dass sind ganz üble Leute, haltet euch von denen fern!
Aber wisst ihr was, dass ich egal, denn als ich Mister R. anrief und ihm sagte, dass unser Auto abgeschleppt wurde fing er einfach nur an zu lachen. Wir nehmen es mit Humor und gehen die nächsten Wochen einfach nicht soviel Essen oder ins Kino.

So, nun aber zurück zum Rezept. Was gebraucht wird ist ja schon klar.
Es kommen nur noch Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Öl und etwas Rosmarin dazu.
Wie es gemacht wird ist auch ganz easy peasy!

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Den Backofen auf 200° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kartoffeln, Pastinaken und Kürbis gründlich waschen. Kartoffeln vierteln, Pastinaken in gleichgroße Stücke schneiden und den Kürbis halbieren, entkernen und in ca. 3 cm dicke Spalten schneiden. Die Hähnchenschenkel kalt abspülen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und Paprika einreiben.
Das Gemüse auf das Backblech legen, mit etwas Öl beträufeln und würzen. Die Hähnchenstücke dazwischen verteilen. Wer mag kann etwas Rosmarin dazulegen.

Das Blech in den Ofen schieben (Mitte, Umluft 180°) und alles ca. 40 Minuten backen.
Heiß genießen. Einfach super lecker. Man kann natürlich noch ganz viel anderes Gemüse verwenden. Paprika, Pilze, Zuchinni – wie man mag.
Ich mache dieses Gericht sicher bald nochmal, aber erstmal gibt es die nächsten Tage noch andere tolle Dinge, die man mit so einem Kürbis noch anstellen kann.

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1000 Küsschen
eure Dani