Leckerster Kirsch-Streuselkuchen

Falls du noch auf der Suche nach einem super leckeren und vor allem schnellen Rezept für einen grandiosen Kuchen bist, dann ist dieser Blogpost heute genau richtig für dich.
Denn dieser Kirsch-Streuselkuchen ist so lecker, dass ich ihn in den letzten Wochen schon sechs oder sogar achtmal gebacken habe und alle die ihn gegessen haben, fanden ihn super lecker. Außerdem finde ich es mega, dass man hier den gleichen Teig für den Kuchenboden und die Streusel hat – so spart man Zeit.
Das Rezept stammt von Katrin und Sandra von Löffel voll Glück und ist schon ein paar Jährchen alt, aber einfach zu köstlich um es nicht mit euch zu teilen und außerdem freue ich mich, endlich mal wieder ein bisschen zu bloggen.

Die Menge passt auch super in eine eckige Auflaufform, wenn ihr eher rechteckige Stückchen wollt. Und noch ein Tipp – ich fette meine Formen fast nie ein sondern lege einfach Backpapier auf dem Boden – der Teig enthält soviel Butter, dass er sich super vom Rand lösen lässt.

Zutaten für eine Springform 26cm
Für den Boden und die Streusel
430 g Mehl
175 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Vanilleextrakt
250 g kalte Butter

Für die Kirschfüllung
1 Glas Schattenmorellen
3 EL Zucker
1 EL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Saft einer halben Zitrone
1 TL Zimt (optional)
1 Pck. Vanillepuddingpulver

Zubereitung
Die Springform fetten und den Backofen auf 170° vorheizen.
Für den Streuselteig Mehl, Zucker, Salz, Vanilleextrakt und Butter mit den Händen vermischen bis sich Streusel bilden und sich die Zutaten gut vermengt haben. Die Streusel zur Seite stellen.

Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft dabei in einem kleinen Topf auffangen. 4 EL der Flüssigkeit mit dem Puddingpulver, Zucker, Vanilleextrakt, Salz, Zitronensaft und dem Zimt in eine kleine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren.
Den restlichen Saft im Topf erhitzen und den gebundenen Kirschsaft unterrühren und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Die Masse wird sehr schnell dick – also gut aufpassen.
Den Topf vom Herd nehmen und die Kirschen unterheben.

2/3 des Streuselteiges in die Springform geben und platt drücken – dabei einen 2-3 cm hohen Rand formen und die Kirschmasse einfüllen und glatt streichen. Restliche Streusel darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 170° Umluft ca.45 Minuten goldbraun backen. Kuchen in der Form vollständig auskühlen lassen.

Wenn du den Kuchen nachbackst, dann schreib mir gerne wie er dir geschmeckt hat.

Rhabarbertarte

Vor einigen Tagen war ich kurz davor, diesen ganzen Blog hier zu löschen, einfach weil ich kaum Zeit dafür finde ihn mit neuen tollen Inhalten zu bestücken. Dabei mag ich das Bloggen sehr gerne! Und deshalb habe ich mir vorgenommen einfach wieder öfter was zu schreiben, Fotos zu machen und mich nicht davon abhalten zu lassen, dass andere es besser, schöner, professioneller können.

Und ich dachte, so eine feine Rhabarbertarte ist ein schöner „Neustart“.
Die Tarte ist super fix gemacht, außer man möchte, dass das Muster perfekt wird, dann sollte man ein Lineal benutzen – ihr seht, dass habe ich nicht gemacht. Das Rezept habe ich übrigens bei Milena und Christian – hellrosagrau – gefunden und ein klitzeklein wenig abgewandelt.

Rezept für eine große Springform:

2 Eier
70g Zucker
100g Butter
1TL Backpulver
100g Mehl
100g Vollkornmehl
30g gemahlene Haselnüsse
90ml Milch
4-5 Stangen Rhabarber

Butter und Zucker cremig rühren und die Eier nacheinander dazugeben.
Mehl, Haselnüsse und Backpulver mischen und dazugeben – Milch langsam untermischen.
Den Teig in eine gefettet oder mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und mit den Rhabarberstückchen belegen.
Tarte bei 160 Grad circa 30 Minuten backen

Viel Freude beim Nachbacken ihr Zuckerhasen
eure Dani

Rezepte ~ leckerste Erdbeer-Rhabarber Crostatas

Der Sommer ist da. Ja, ich weiß, schon etwas länger, aber ich bin irgendwie erst vor ein paar Tagen so richtig im Sommer angekommen. Erdbeermarmelade habe ich zwar schon gekocht, aber am See war ich bis vor 8 Tagen noch nicht.
Und mit dem Sommer kommt nicht nur Sonne, Sommerregen, ein bisschen Bräune und schlaflose Nächte weil es zu heiß ist, sondern auch leckeres Essen. Sommerliche Salate, Gegrilltes, Wassermelone, Erdbeeren, … und unglaublich leckere Rhabarber-Erdbeer-Crostatas.

Die sind wirklich so so lecker und ich habe sie in den letzten Wochen schon ein paar Mal gemacht und bevor die Erdbeerzeit bald vorbei ist, teile ich noch eben fix das Rezept mit euch.

Erdbeer-Rhabarber Crostatas

Zutaten
für ca. 8 Crostatas

Für den Teig
190 g Mehl
60 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

Für die Füllung
150 g Zucker
30 g Mehl
350 g frische Erdbeeren
175 g Rhabarber

Zubereitung
Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel kräftig durchkneten, in ein verschließbares Behältnis geben und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung den Rhabarber und die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden.
Danach in einem Topf mit dem Zucker und dem Mehl vorsichtig erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei immer gut rühren, damit nichts anbrennt.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Aus dem Teig macht ihr nun ca. 8-10 Teile und rollt daraus Kreise aus  – je nachdem, wie groß ihr die Crostatas haben wollt.
Gebt in die Teigmitte 2-3 Esslöffel der füllung und schlagt die Ränder um, drückt sie ein wenig zusammen, damit sie nicht auseinanderfallen.
Achtet nicht auf Perfektion – je unterschiedlicher die Crostatas aussehen, desto schöner ist das Ergebnis.

Legt die Crostatas auf ein Backblech und lasst sie dann 15-20 Minuten im Ofen, bis der Teig goldbraun ist.
Nach dem Abkühlen, könnt ihr noch etwas Puderzucker drüberstreuen.

Guten Appetit

Möhrenglück ~ Leckerster Karottenkuchen für sonnige Frühlingstage

In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Karottenkuchen gebacken. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich schonmal einen gegessen habe und wenn, dann war der sicher nicht so lecker, denn dann würde ich mich ja dran erinnern.
Aber den, den ich letzte Woche gebacken habe, den vergesse ich sicherlich nicht so schnell, denn der war einfach der Hammer. Super saftig, super lecker und ja, auch wirklich süß. Aber sowas darf auch mal sein. 

Und wann bitte passt Karottenkuchen besser als zur Osterzeit und somit auch zum Frühling. 
Das Rezept habe ich aus dem tollen Backbuch Törtchenzeit – all you need is sweet von Jessi aka. Törtchenzeit und Sonya Kraus.

Rezept für 1 Möhrenglück Törtchen
mit 20 cm Durchmesser

Zutaten für den Teig
500g Möhren mit Grün
80ml Buttermilch
3 Eier
1 TL Vanillearoma
350ml Pflanzenöl
280g Zucker (ich habe nur 250g Zucker verwendet)
500g Mehl
2 TL Backpulver
1 Messerspitze Salz
½ TL Zimt

Für die Creme
120g Butter
700g Puderzucker (ich habe nur 500g Puderzucker verwendet)
250g Frischkäse

Für die Deko
5 EL Krokant (den hatte ich leider nicht Zuhause, deshalb musste ein Spitzenband drumherum)
5 Möhrenköpfchen mit Grün

Zubereitung
Den Ofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Möhren schälen und sehr fein reiben, überschüssigen Saft der Möhren abschütten.
Möhren, Buttermilch, Eier und Vanillearoma, Öl und Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Rührer für ca. 2 Minuten vermengen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine zweite Schüssel geben und vermengen. Dann die Mehlmasse löffelweise in die andere Schüssel geben und immer wieder verrühren, bis der Teig glatt vermengt ist.

Die Teigmenge dritteln und die Böden einzeln für je ca. 20 Minuten backen.
In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten.
Dazu Butter und Puderzucker mit dem Rührer so lange in einer Schüssel vermengen, bis sich die Butter aufgelöst hat. Dann den Frischkäse hinzugeben. Die Konsistenz sollte relativ fest, aber noch cremig sein.

Nachdem die Böden ausgekühlt sind, diese jeweils mit 1/3 der Creme bestreichen und stapeln. Danach das gesamte Törtchen dünn mit einer Schicht Creme ummanteln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals mit dem Rest der Creme ebenmäßig ummanteln. Dann vorsichtig mit der Streichpalette am unteren Rand des Törtchens ansetzen und die Palette sanft in der Creme nach oben ziehen, sodass ein Streifen entsteht. Den Vorgang rund um das Törtchen wiederholen.

Die unteren 2cm mit Krokant bestreuen – oder wie ich ein Spitzenband darumbinden.
Zum Schluss das Grün der 5 Möhren auf 3cm kürzen und die Torte damit dekorieren.

Das Törtchen durfte der Mann übrigens mit auf die Arbeit nehmen und alle waren super begeistert.
Ich habe natürlich auch ein Stück probiert, hmmm einfach köstlich. Danke liebe Jessi für das leckere Rezept – der wird auf jeden Fall nochmal gebacken.

Esst ihr auch gerne Karottenkuchen? Wie bereitet ihr ihn zu?

Apfel-Zimt Zupfbrot

 

Wie beginnt man einen Blogpost, wenn man fast zwei Monate nichts mehr gebloggt hat.
Mit „Hallo da bin ich wieder“ oder einem „Hallo 2017, hallo Februar“… ich weiß es ehrlich gesagt nicht und deshalb sage ich einfach mal Habari.
Habari ist Kiswahili und bedeutet soviel wie „Hallo. Wie gehts?“

Einen passenderen Einstieg kann ich nach 5 Wochen Kenya ja wohl nicht wählen.
Denn dieses Wort haben wir dort fast jeden Tag gehört oder selbst gesagt.
Aber um Kenya wird es in diesem Beitrag heute noch nicht gehen, sondern um ein super leckeres Apfel-Zimt Zupfbrot. Das Rad habe ich damit zwar nicht neu erfunden, aber es ist einfach zu gut um es nicht mit euch zu teilen.

Rezept für Apfel-Zimt Zupfbrot
für eine Kastenform

Zutaten für den Hefeteig
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
200ml lauwarme Milch
75g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung
3 Äpfel
100g geschmolzene Butter
1EL Zimt
3EL Zucker

Zubereitung
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde bilden.
Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren, bis sich die Hefe auflöst und in die Mehlmulde geben. Mit etwas Mehl verrühren und zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Butter und Ei dazugeben und alles gut verkneten, bis kein Teig mehr an den Händen klebt. Sollte dies der Fall sein, noch etwas Mehl dazugeben.
Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen – am besten eine gute Stunde, damit sich sein Volumen verdoppeln kann.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.

Den Hefeteig noch einmal kräftig durchkneten, je besser man den Teig knetet, desto gleichmäßiger geht er beim Backen auf. Also ruhig einige Minuten kneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.
Die geschmolzene Butter mit dem Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und dann die Apfelstückchen darauf verteilen.
Nun wird der Teig in Streifen und dann in Quadrate geschnitten.
Achtet darauf, dass die Quadrate gut in eure Kastenform passen.
Die Kastenform einfetten und immer 4-6 Quadrate auseinander legen und dann in die Kastenform legen.
Ich habe manche „Päckchen“ auch quer in die Kastenform gesetzt.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen und das Zupfbrot für ca. 40 – 45 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen 10 Minunten auskühlen lassen, aus der Form holen und wer mag, kann das ganze noch mit Puderzuckerguß bestreichen.

Das tolle am Zupfbrot ist, dass man es, wie der Name schon sagt, einfach zupfen kann. Man muss es nicht schneiden, sondern kann sich einfach eine Lage nach der anderen abzupfen und genießen.

Ich glaube demnächst werde ich mal ein herzhaftes Zupfbrot machen, mit vielen leckeren Kräutern. Das ist glaube ich auch richtig lecker.