Weihnachtsgeschenke aus der Küche ~ Zwiebelchutney

Obwohl wir dieses Jahr an heilig Abend nicht im Lande sind, möchte man ein paar Freunden eine Kleinigkeit schenken.
Etwas Brauchbares. Jeden zu fragen was er gerne hätte und das dann auch zu kaufen, wäre wahrscheinlich ziemlich teuer. Und ja, man spricht nicht über Geld, aber bei uns ist es gerade etwas knapp. Und deshalb gibt es dieses Jahr etwas aus der heimischen Küche für die lieben Freunde. Und zwar Chutney.
Das schmeckt nicht nur auf gutem Brot super, sondern auch zu Käse oder Fleisch. Ich mag es besonders zu einem Stück Geflügel.
Und ja, ich gebe zu – besonders lecker sieht es aufgrund seiner Farbe nicht aus, aber es schmeckt und dass ist ja die Hauptsache. Und schnell geht das ganze auch. Man verliert während der Zubereitung zwar ein bisschen Tränenflüssigkeit, aber das sollte einem als gute Hausfrau/ Hausmann natürlich nichts ausmachen.

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Was schenkt ihr euren Liebsten dieses Jahr? Auch etwas selbstgemachtes aus der Küche? Oder geht ihr lieber gemütlich shoppen?

Zwiebelchutney
Für 8 kleine oder 5 große Gläser
800g Äpfel
1 kg Zwiebeln
150g brauner Zucker
150ml Balsamicoessig
3 Loorbeerblätter
4 Tl Senfkörner
2 Tl Salz
etwas Pfeffer
etwas Öl

Die Zwiebeln und die Äpfel klein schneiden. Die Zwiebeln in dem Öl glasig dünsten, dann die restlichen Zutaten in den Topf geben und alles gut miteinander vermischen. Einmal aufkochen und dann 1,5 – 2 Stunden köcheln. So lange, bis nurnoch wenig Flüssigkeit im Topf ist. Zwischendurch immer gut umrühren. Das Chutney in gut verschließbare Gläser füllen, einen schönen Stoff rumbinden, Etikett drauf – fertig.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche, genießt die Vorweihnachtszeit und macht euch bloß keinen Stress wenn es um Geschenke geht, denn darum geht es an Weihnachten nicht!

 

Marmorierte Ostereier und meine Lieblingslinks zu Ostern

So richtige Osterdeko gibt es hier im Hause Weiss eigentlich nie. Die letzten Jahre gab es mal kleine Häschen oder hübsche Eierwärmer auf dem Frühstückstisch, mehr aber eigentlich nicht. Irgendwie mag ich dieses ganze Kitschzeugs einfach nicht. Zumal es teilweise auch einfach zu bunt ist.
Aber Eier auspusten und färben, dass muss einfach sein. Und weil es nicht jedes Jahr gleich sein soll, wurden die Eier dieses Jahr mit Nagellack marmoriert – ja, da hab ich das Rad nicht neu erfunden, denn seit Monaten wird ja irgendwie alles mit übriggebliebenem Lack marmoriert – aber hübsch finde ich es trotzdem und deshalb hab ich mich mal daran versucht.

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Danach stinkt zwar alles erstmal nach Nagellack, aber sonst finde ich sie ganz gelungen – so fürs erste Mal.
Wie das ganze funktioniert ist relativ einfach, Eier auspusten und den Faden schonmal an einem Stück Zahnstocher befestigen und ab ins Ei damit.
Etwas warmes Wasser in eine alte Schüssel füllen (ich hab jetzt halt keine Backschüssel mehr…) und den Nagellack hineintropfen lassen – je mehr Nagellack, desto mehr Lack später auf dem Ei – ist ja logisch. Dann zieht ihr euch bitte Plastikhandschuhe an und haltet das Ei anhand des Fadens gut fest – drückt es einmal unter Wasser und holt es wieder raus. Zack – fertig. Noch ein wenig trocknen lassen und schon könnt ihr eure Eier aufhängen oder hübsch irgendwo hinlegen.

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Dekoriert ihr an Ostern? Pustet Eier aus und färbt oder macht ihr garnix? Erzählt mal.
Und wenn ihr noch Inspirationen braucht, dann klickt euch mal durch meine Lieblingslinks

Schonmal eure Eier tätowiert nein – geht ganz einfach. Renaade zeigt uns wie es geht.

Schlichte Osterdeko gibt es bei der lieben Rebecca von Sinnenrausch.

Jenni von Kunecoco hat Häschen gefaltet und die sind wirklich super süß geworden.

Die liebe Berit hat Eier mit Blüten bedruckt und ihre Fotos in dem Post müsst ihr einfach gesehen haben – so unfassbar schön!

Eine Last-Minute Idee für hübsche goldene Eier findet ihr bei Wiener Wohnsinn.

Ganz tolle Eierbecher aus Messing gibt es bei Laetitia zu bewundern.

 

Und hier noch ein paar meiner letzten Osterbasteleien und Rezepte:
Leckerster Zimt-Zucker-Marzipan Zopf
Dremeleier
Osterdeko mit Untersetzern, Holz und Faden
Eierwärmer aus Filz
Überraschungseier – Kuchen im Ei

 

 

 

sei kreativ – fixes Garderoben DIY

Die diesmonatige sei kreativ Challenge hat mich ganz schön herausgefordert. Katja hat „Buntstifte“ als Material vorgegeben und ich wusste einfach überhaupt nicht, was ich damit machen soll. Sollte ich einfach ein hübsches Bild malen, was versteht Katja unter Buntstifte – zählen da auch Wachsmalstifte mit dazu usw.
Ich durchforstete das Internet und Pinterest nach Ideen und hab dann irgendwo eine Garderobe gesehen. Ganz easy.
Man braucht dafür nur
einen Ast
ein paar Buntstifte
Bohrer
Holzleim
Sprühfarbe
Seil

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Es geht ganz fix.
Bohrt soviele Löcher in den Ast wie ihr Buntstifte habt bzw. am Ende als Haken haben möchtet.
Achtet darauf, dass die Löcher nicht zu groß oder zu klein für die Stifte sind.
Die Stifte sägt ihr in der gewünschten Länge zu.
Wer möchte sprüht den Ast nun ein und wartet, bis er trocken ist.
Dann werden die Enden der Buntstifte mit etwas Holzleim in dem Ast fixiert.
Nun noch etwas Seil drumbinden und aufhängen.

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Die kleine Garderobe kommt entweder ins Kinderzimmer oder davor – damit sie bald mit hübschen Babykleidern behangen werden kann.
Nun bin ich natürlich sehr gespannt darauf, was Katja aus Buntstiften kreatives gezaubert hat. Ihr Post ist auch noch nicht online, da sie das Wochenende über mit der liebsten Sandra und anderen tollen Bloggern auf Föhr war um „Bloggen mit Herz“ auf ein neues Level zu bringen.

Was wären eure Ideen? Was würdet ihr aus Buntstiften kreieren?

Für den Oktober gibt es kein bestimmtes Material – sondern das Thema Herbst.
Gestaltet, backt, schreibt, malt… etwas, das zum Herbst passt. Vollkommen egal was. Ich bin gespannt und freue mich auf eure Ideen.
Zeigt eure Ideen auf euren Blogs, Instagram, Pinterest oder schickt uns eine mail mit euren Kreationen.

1000 Küsschen,
eure Dani

 

Sei kreativ – leckerstes Vanilleeis mit knackigem Karamell und frischen Beeren

Huch, vor lauter Hitze, Schwangerschaft und vielen Terminen habe ich total vergessen mein leckeres Eis für die sei-kreativ Challenge im Juli mit euch zu teilen.
Dass wird sofort geändert. Denn die Fotos sind schon ne ganze Weile im Kasten und warten darauf gezeigt zu werden. Das Eis ist schon längst aufgefuttert und bevor es die Tage wieder kühler wird und der ein oder andere dann vielleicht keine Lust mehr auf Eis hat, verrate ich euch auch das Rezept dazu.

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Vor zwei Wochen durften wir Haus-sitting bei Freunden machen, dass war wunderschön. Denn wir hatten so richtig schön viel Platz, einen großen tollen Garten, jeden Tag frische Tomaten und einen Strauch voller Beeren. Die waren etwas sauer, aber Hauptsache sie sehen schön aus.
Und ich habe es total genossen einfach nix zu tun, eine große Küche zu haben in der das Kochen doppelt soviel Spaß macht und endlich auch mal Fotos draußen machen zu können.
Damit ihr euch auch so ein leckeres Eis machen könnt komme ich hier gleich zum Rezept und schwafel nicht länger rum.

Für 6 Portionen
1 Vanilleschote
120 g Zucker
4  Eigelb
Salz
330ml Sahne
Eiswürfel
Klarsichtfolie

Die Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen.
50 ml Wasser mit der Vanilleschote, dem Vanillemark und 100 g Zucker aufkochen und 1 Minute kochen lassen.

Die Eigelbe mit etwas Salz und dem Vanillesirup in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad dicklich-cremig aufschlagen.
Das Wasser sollte nicht kochen, sonst gerinnt die Masse. Die Vanilleschote entfernen und die Creme in Eiswasser kalt schlagen.
Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Eine Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen und die Eismasse einfüllen.
Die Form ein paar Mal auf den tisch stoßen, damit die Luftbläschen entweichen.
Masse mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 12 Stunden gefrieren lassen.

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Zu dem super leckerem Eis gab es noch frische Beeren die ich davor mit etwas Zucker aufgekocht habe, damit sie nicht zu sauer sind, und leckere Karamellstückchen.
Die sind super einfach selbst zu machen und schmecken wundervoll.

Karamell
60g Puderzucker
40g geschmolzene Butter
30g Mehl
30g Honig

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Alle Zutaten verrühren und nussgroße Portionen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen – etwas Abstand lassen da der Teig stark zerfließt.
Für 5 -8 Minuten goldbraun backen, auskühlen lassen und danach in beliebig große Stücke brechen.

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Mister R. hat das Eis total gut geschmeckt und mir erst gar nicht geglaubt, dass ich es selber gemacht habe. So lecker war es.
Und total einfach. Außer es ist super heiß – dann funktioniert das alles nicht so gut, die Sahne lässt sich nicht gut aufschlagen und dann wird das ganze Eis nix. Also lieber an einem etwas milderen Tag zubereiten – wie heute zum Beispiel.

Was ist denn euer Lieblingseis und habt ihr auch schon mal selbst Eis gemacht?

Da der 25. August ja quasi schon vor der Türe steht, gebe ich für die nächste sei-kreativ Challenge nichts vor. Ihr dürft tun und lassen was ihr wollt.
Basteln, hämmern, backen, kochen, häkeln, pimpen, recyclen … was euch gefällt. Ich bin gespannt was ihr zaubert und wir – Katja und ich –  würden uns freuen wenn ihr mitmacht.

Es gibt Müsli – und wieso ich für ein besseres gerne doch wieder in Kenia leben würde

Ob es wirklich so ist, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Denn ich kenne ziemlich viele Menschen die auch ohne ziemlich gut klar kommen und fit sind. Aber bei mir geht eigentlich nichts, wenn ich morgens nichts esse. Spätestens um 9 Uhr bekomme ich Hunger, denn wenn 9 kleine Kinder am Tisch sitzen und ihre Brotbox aufmachen, da kann man manchmal neidisch werden – und hungrig. Ein kleines Mädchen bei mir in der Gruppe hat ziemlich oft Müsli dabei – so richtig leckeres und ich denke nur „Hätte ich doch auch eine Mama die mir das morgens macht“

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Aber eigentlich brauche ich dafür keine Mama, sondern muss einfach etwas früher aufstehen oder – noch besser – ich bereite einen Teil schon den Abend davor vor.
Denn dann schmeckt es noch viel besser. Zumindest dann, wenn man die Haferflocken so richtig schön schleimig mag wie ich.

Zutaten
Haferflocken
etwas Milch
Joghurt
Apfel
Mango
Agavendicksaft

Wieviel ihr von was nehmt ist ganz euch überlassen. Manche mögen mehr Obst, andere mehr Joghurt.
Ich nehme immer 3 EL Haferflocken und gebe sie in ein verschließbares Behältnis und gebe gerade soviel Milch rein dass die Flocken bedeckt sind.
Das ganze lasse ich über Nacht im Kühlschrank stehen.

Am nächsten Morgen wird das Obst reingeschnitten  – den Apfel am besten reiben, dann schmeckt es noch besser.
Und dann kommt noch etwas Joghurt dazu. Wer mag gibt über alles noch etwas Agavendicksaft.

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Wer Abends keine Zeit mehr hatte oder es einfach vergessen hat seine Haferflocken ein zu weichen, der kocht sie morgens einfach kurz mit etwas Milch auf – dann werden sie auch schön breiig. ( was für ein Wort )

Mein Müsli ist im Gegensatz zu anderen ziemlich unspektakulär, dass ist mir bewusst. Aber ich mag es so am liebsten.
Wobei es etwas gibt, dass mir hier in Deutschland ganz schön fehlt. Etwas durch das jedes Müsli einfach besser schmecken würde.
Nämlich Maracuja. JA – ich weiß, de kann ich mir hier auch kaufen und de schmecken auch lecker hier, aber zwei Stück kosten hier 1,99 – und da bringe ich es nur alle paar Monate übers Herz welche zu kaufen.
Klar, sie wachsen nicht hier, sie werden importiert und dass ist ja auch alles gut so.
Aber manchmal, da vermisse ich es schon sehr einfach mal eine Maracuja zu essen, Maracujasaft zu machen ( hier würde ich ja arm werden, wenn ich das machen wollte) und ich vermisse mein Müsli mit Maracuja.
Es wird also höchste Zeit mal wieder in die Heimat zu fliegen.

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Wer übrigens auch total auf Müsli steht und ein paar Inspirationen braucht, der darf gerne mal auf meinem Müsli.time Pinterest Board reinschaun.
Was für Müsli mögt ihr oder was frühstückt ihr denn gerne?

1000 Küsschen
eure Dani