Wenn dein Baby an dem Ort zur Welt kommt, an dem du dich am sichersten fühlst

Als ich mit unserem großen schwanger war, fragte mich meine Hebamme, ob ich denn Zuhause entbinden möchte, da sie das anbietet. Ich hatte mir davor nicht viele Gedanken dazu gemacht, aber hatte vor der ersten Geburt einfach zuviel Respekt und sagte nein. Nachdem die Geburt unseres ersten Kindes aber wirklich gut und schnell war, entschieden wir uns bei unsrem zweiten Schatz relativ schnell für eine Hausgeburt und von der erzähle ich euch heute.

Es ist der 28.02.2018
Wir wachen auf, mein Mann macht sich fertig um auf die Arbeit zu fahren.
Er duscht – er duscht langsam und sagt irgendwann „Ich warte eigentlich nur darauf, dass du sagst, dass ich Daheim bleiben soll“ Kurz danach sitzt er im Auto auf dem Weg zu Arbeit. Mir geht es gut. Ich habe ein leichtes Ziehen im oberen Bauch und rufe meine Hebamme an. Sie sagt ich soll mich nochmal melden, wenn das Ziehen stärker wird und auch im unteren Bauchbereich spürbar ist.

9:12 Uhr – Das Ziehen wird stärker.
Ich bin entspannt und mache einen Hefeteig und schicke meiner Familie eine Nachricht “ Ich beziehe jetzt mal das Bett für dich Mama und backe gleich noch einen Hefezopf. Ich habe jetzt leichte Schmierblutungen …es bleibt spannend“ Zur gleichen Zeit ist meine Mama auf dem Weg zum Bahnsteig in Heidelberg um zu uns zu fahren.

11 Uhr – mein Mann kommt wieder Heim.
Ich rufe meine Hebamme an, sage ihr, dass das Ziehen nach wie vor nicht sehr stark ist, ich mich aber sicherer fühlen würde, wenn sie da wäre. Auch wenn es dann nicht losgeht – lieber sie schaut einmal kurz nach mir und dem Kleinen.

12:28 Uhr – meine Mama ist jetzt auch da und mein Mann ist kurz nochmal Pilmeni (russische Teigtaschen) kaufen gegangen. Auch die Hebamme ist jetzt da, trägt erstmal zwei große Taschen rein und ist super entspannt – und ich dadurch auch.

12:50 Uhr – wir sitzen alle am Tisch und essen Mittag. Die Wehen beginnen und ich trete immer wieder feste mit den Füßen gegen den Boden um sie auszuhalten. Meine Hebamme merkt, dass es bald losgeht. Und auch unser großer Schatz spürt, dass etwas in der Luft liegt. Er ist müde und ich lege mich mit ihm ins Bett. Sicherheitshalber lege ich ein großes Handtuch auf die Matratze – mein weiß ja nie. Meine Hebamme macht es sich bei uns auf dem Sofa gemütlich und auch meine Mama ruht sich ein bisschen aus.

13 Uhr irgendwas… – wir liegen im Bett und ich versuche zur Ruhe zu kommen. Die Wehen werden stärker. Gerade als ich halb eingeschlafen bin, platzt die Fruchtblase. Ich springe auf, gehe ins Wohnzimmer und sage nur „Die Fruchtblase ist geplatzt“ – mein Mann bringt unsren Schatz zur Oma ins Zimmer, meine Hebamme zieht unser Bett ab und legt erstmal ein paar saugfähige Unterlagen drauf. Ich bin aufgeregt aber ruhig. Lege mich ins Bett und genieße es einfach aus dem Fenster gucken zu können. Genieße es an dem Ort zu sein, den ich liebe – mein Zuhause. Genieße es, dass ich in unserem Bett sein kann und dass ich eine Hebamme habe, der ich zu 100 % vertraue und die für mich da ist solange ich sie jetzt brauche. Sie bereitet alles in Ruhe vor, guckt zwischendruch nach meinem Muttermund und gerade als sie sich nochmal hinsetzen will geht es los.

Die Wehen werden sehr schnell stärker und ich darf endlich pressen.

13:58 Uhr – Er ist da und macht sich gleich bemerkbar. Endlich darf ich ihn in meine Arme nehmen, sein kleines zerknittertes Gesicht sehen, küssen. Ihn auf meine Brust legen. Was für ein Geschenk. Was für ein Wunder! Ich bin wirklich mit einem gebärfreudigem Becken gesegnet, denn nach 3 oder 4 Presswehen war er da. Ich bin sehr froh und dankbar, dass es so schnell ging, aber so richtig hinterher kommt man da mit seinen Gefühlen auch nicht. Tauschen wollte ich aber nicht – es ist sehr gut so.

Mein Mann darf die Nabelschnur durchtrennen und ich darf jetzt nochmal ein bisschen pressen um die Plazenta zu gebären. Das finde ich irgendwie fast noch anstrengender. Aber auch das hat gut geklappt und meine Hebamme guckt sich die Plazenta mit mir gemeinsam an. Im Krankenhaus wurde soetwas nicht gemacht. Vieles wurde im KH nicht gemacht und ich bin nochmal mehr dankbar, dass wir Daheim sind. Dass wir eine Hebamme haben, die keine Eile hat, die da ist und da bleibt. Die nicht gleich in das nächste Zimmer rennen muss, weil sie dort gebraucht wird.

Wir kommen ein bisschen zur Ruhe und mein Mann holt unsern großen Schatz und meine Mama, die es garnicht fassen kann, dass es so schnell ging. Die beiden kommen ins Zimmer und zack – fängt der Kleine an zu weinen und der Große steigt sofort mit ein. So hatten wir uns die erste Begegnung der beiden natürlich nicht ausgemalt – aber der Große fühlt einfach ganz stark mit und hat sich einfach auch total erschrocken, dass so ein kleines Wesen, so einen Lärm machen kann. Kurz danach verschwinden die beiden auf einen Kindergeburtstag und wir haben ein paar Stunden für uns.

Meine Hebamme bleibt noch ein bisschen. Ganz in Ruhe zeigt sie mir mit hilfe eines Spiegels, wo sie mich nähen muss und erklärt jeden ihrer Schritte ganz genau. Einige Zeit später fragt sie mich ob ich in der Lage bin aufzustehen und geht mit mir ins Bad. Ich dusche kurz und bin immer wieder dankbar, dass wir so gut betreut werden. Nach und nach erinnere ich mich an die Geburt unseres Großen – bzw. an alles, was danach so war. Im Krankenhaus kam zum Nähen extra eine Ärztin – sie setzte sich vor mich, redete aber nicht mit mir sondern nur mit der jungen Hebamme die zugucken sollte. Sie erklärte mir nichts, sondern erledigte einfach ihren Job.
Ich erinnere mich auch nicht mehr daran wer mir geholfen hat mich anzuziehen, mich ein bisschen „frisch“ zu machen…
ich erinner mich nur daran, dass der Kreissaal zwischendurch voller Leute war die rumgewuselt sind und schön war das nicht.

Eine Hausgeburt ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache und oft auch keine Option – aber wenn du die Möglichkeit hast, dann kann ich es wirklich nur empfehlen. Für uns war es perfekt. Unser Sohn kam in seinem Zuhause zur Welt, an einem Ort der ihm Sicherheit, Wärme, Geborgenheit und Liebe schenken soll. Ich bin einfach nur dankbar, dass wir das erleben durften !

 

 

Oh Baby ~ die ersten 8 Wochen zu Viert ~ eine Achterbahnfahrt der Gefühle

8 Wochen ist er nun schon bei uns – unser kleiner süßer Schatz.
Am letzten Februartag kam er mit stolzen 3860 Gramm und 52 Zentimetern auf die Welt. Genau an dem Ort, den wir uns gewünscht hatten – bei uns Zuhause. Aber dazu ein ander mal mehr.
Seit dem 28.02. sind wir nun also zu viert und es ist schön. Unser Großer liebt seinen kleinen Bruder, küsst ihn ganz oft, will ihn in den Arm nehmen und wenn er weint geht er hin und sagt „Alles gut, alles gut“
Und auch wir lieben unsere kleine Raupe Nimmersatt und sind so dankbar, dass es ihm gut geht und er so ein munteres Kerlchen ist.

Aber dass die Umstellung von einem auf zwei Kinder krasser ist als von keinem auf eines – dass wussten wir  vor 8 Wochen noch nicht. Natürlich war uns klar, dass plötzlich zwei Kinder unsere Aufmerksamkeit möchten, dass die Nächte kürzer werden, dass man nicht mehr in Ruhe Essen oder auf´s Klo gehen kann …
dass die Brüste wieder weh tun weil man zuviel Milch hat, dass man ständig am wickeln ist und dass da wieder ein kleines Wunder ist, was einen rund um die Uhr braucht.

Aber manche Dinge, die waren uns nicht so klar – bzw. auf manches kann man sich einfach auch nicht vorbereiten.
Dass man zB plötzlich (gefühlt) fünfmal soviel Wäsche hat und einem dann die Waschmaschine kaputt geht, und 11 Tage später der Trockner oder dass das Kind Abends einfach ewig schreit und sich kaum beruhigen lässt. Dass man sich mit Tragen abwechselt weil einem sonst der Arm abfällt oder man irgendwann einfach mitweint vor Erschöpfung.

Tagsüber klappt es mit den beiden Jungs echt super gut, den Kleinen nehme ich öfter in die Trage damit ich zu was komme und der Große liebt seinen kleinen Bruder sehr – da gibt es also auch keine Streitereien. Und Mittagsschlaf machen sie meistens auch gleichzeitig – gut für mich. Aber Abends ist es meistens echt ein Kampf. Der Kleine schreit an manchen Tagen wie verrückt und seit einer Woche möchte der Große nur noch von mir in´s Bett gebracht werden… also endet es meistens so, dass ich mit beiden Kids im Familienbett liege – und wenn sie dann beide gegen halb 10 schlafen bin ich selbst auch so ko, dass ich mitschlafe.

Und dass ist etwas, was uns wirklich nicht so bewusst war – dass wir einfach kaum noch Zeit zu Zweit haben.
Es bleibt wenig Zeit um mal wirklich ordentlich miteinander zu reden, mal ne Serie zusammen zu gucken oder Zeit um zärtlich zueinander zu sein. Diese Zeit fehlt und gerade sehr und weil diese Zeit fehlt, kommt es oft zu Reibereien und am Ende des Tages ist man einfach nurnoch genervt voneinander…
Ich habe die letzten Wochen also wirklich oft geweint, vor Müdigkeit, vor Verzweiflung und weil ich mich mit meinem Mann doch garnicht so streiten möchte. Meine Gefühle sind also wirklich oft Achterbahn gefahren, denn es gibt ja Gott sei Dank auch genug Momente, in denen man sein kleines Wunder anschaut und einfach nur dankbar und froh ist, total verliebt und überglücklich, dass man so einen süßen Jungen zur Welt gebracht hat.

Ach ja – Achterbahn fahren ist vielleicht doch garnicht so schlimm – es gehört wohl einfach dazu. Wir haben uns ja schließlich dazu entschieden einzusteigen in dieses Eltern-Sein-Ding

Wie ging es euch die ersten Wochen mit Baby?

 

DIY ~ Erinnerungen schaffen mit Photolove

*Kooperation

Als ich wusste, dass ich mit unserem jetzt schon 2 Jährigen schwanger bin, hatte ich das starke Bedürfnis, sofort aufzuschreiben wie es mir geht.
Also schnappte ich mir ein Buch mit leeren Seiten und legte los. Ich schrieb auf wovor ich Angst hatte, worauf ich mich freute, machte ständig Fotos von meinem wachsenden Bauch und klebte diese ein.
Und das ganze hörte nach der Geburt natürlich nicht auf – weiter ging es mit Fotos vom ersten Grinsen, den ersten Schritten, dem ersten Brei… und auch während der jetzigen Schwangerschaft bleibt dieses Erinnrungen schaffen nicht aus.
Es ist zwar viel weniger geworden, aber trotzdem möchte ich einige besondere Momente festhalten – für mich und natürlich für das Baby. Irgendwann bekommen unsre zwei Jungs dann diese Alben und freuen sich hoffentlich darüber.

Für die Alben habe ich einige Bilder bei Photolove drucken lassen.
Obwohl es mittlerweile viele andere Dienstleister gibt, bei denen man seine Fotos im Polaroidformat drucken lassen kann, bestelle ich am allerliebsten bei Photolove. Hier weiß ich einfach, dass ich eine gute Qualität bekomme, das ganz viel Liebe hinter der Arbeit steckt und das richtige Menschen einen Freudentanz machen, wenn eine neue Bestellung eintrudelt.
Da bin ich gerne auch bereit, ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Wem jetzt noch ein passendes Weihnachtsgeschenk fehlt, der kann mit meinem 10% Rabattcode noch bis zum 21.12. bei Photolove bestellen. Nutzt dafür einfach den Code whitexmas<3
Die Prints lassen sich total vielseitig verwenden – ihr könnt sie als Postkarten benutzen, einen Kalender basteln, ein Fotoalbum, ein Kochbuch…. es gibt unzählige Möglichkeiten.
Ich glaube ich bestelle gleich auch nochmal ein paar Fotos.

 

Von Herz zu Herz ~ Ihr seid Supermamas

Bisher ging es hier auf meinem Blog hauptsächlich um DIY und Rezepte. Dabei gibt es noch soviel mehr, was mein Herz bewegt und deshalb wird es ab jetzt auch persönlicher.
Ich möchte Worte aus meinem Herzen an eure Herzen senden und auch, wenn ich damit nur ein einziges Herz berühre – dann hat es sich schon gelohnt.
Also – los gehts mit meiner neuen Rubrik – Von Herz zu Herz

Ihr lieben Mamas da draußen und ihr lieben Frauen, die irgendwann mal Mama werden (merkt euch diesen Artikel und lest ihn dann nochmal wenn ihr Mama seid)  –
wisst ihr eigentlich, was für tolle Mamas ihr seid?
Ich, ich weiß es. Aber heute, heute fühle ich mich garnicht toll. Ich bin heute so richtig müde vom Mama sein, bin viel am weinen und wünsche mir einfach mehr Luft zum Atmen – ganz für mich alleine. Und dann, dann fühle ich mich schuldig, schuldig meinem süßen Schatz gegenüber, der garnichts dafür kann, dass ich heute so genervt, müde und traurig bin.

Und ich bin mir sicher, dass es euch anderen Mamas auch manchmal so geht.
Ihr an euch zweifelt, denkt, dass ihr nicht gut genug als Mama seid. Und dann, dann seht ihr auch noch andere Mütter, die anscheinend alles besser machen, die ihre Kinder jeden Tag super schön anziehen und selbst auch noch aussehen wie aus dem Ei gepellt. Die ständig tolle Dinge mit ihren Kindern unternehmen und so ganz nebenher noch den ganzen Haushalt meistern.

Aber ich sage euch jetzt mal was.
IHR seid Supermamas. Ihr seid die perfekte Mutter für euer Kind/eure Kinder.
Ihr habt genau den richtigen Humor, genau die perfekte Liebe und ihr gebt alles, was ihr könnt und das, das ist genug! Eure Kinder lieben euch und ihr, ihr liebt sie mit einer Liebe, die ihr garnicht in Worte fassen könnt.
Ihr lasst euch Dinge einfallen um euer Kind zum Lachen zu bringen, ihr tröstet es wenn es weint, nehmt es in den Arm, wenn es hingefallen ist.
Ihr kocht unglaublich viele verschiedene Gerichte, nur um rauszufinden, was am liebsten gegessen und was am liebsten auf den Boden geschmissen wird.
Ihr steht Nachts auf um euer Kind zu stillen, ihm ein neues Fläschchen zu machen, die Windel zu wechseln oder einfach nur um ganz viel Nähe zu schenken.

DU bist eine Supermama, egal ob du es Morgens schaffst dein Kind und dich selbst super hübsch anzuziehen oder ob du den ganzen Tag nur in Schlabbersachen rumläufst.
DU bist eine Supermama, egal ob es dreimal die Woche Kartoffeln mit Spinat gibt oder ob jeden Tag ein anderes Gericht auf dem Tisch steht.
DU bist eine Supermama, egal ob du nur einen Blogpost im Monat schaffst oder fünf die Woche.
DU bist eine Supermama, egal ob du all deine Termine super koordiniert bekommst oder ob du ständig verpeilt bist und manchmal garnix auf die Reihe kriegst.
DU bist eine Supermama, auch an den Tagen, an denen dir einfach alles zuviel ist, du nur am weinen bist und dich fragst, wie du das alles schaffen sollst.
DU bist eine Supermama, egal ob dein Kind mit 1,5 schon ganz alleine in seinem Bettchen einschläft oder ob es bei Mama und Papa im Bett schläft und zum Einschlafen noch gestillt wird.

Diese Liste könnte ich noch ewig weiterführen.
Ich möchte euch einfach sagen, dass ihr es GUT macht.
Und ich möchte euch sagen – jede von uns hat mal einen schlechten Tag, oder zwei oder viel viel mehr. Manchmal ist man einfach total erschöpft und manchmal möchte man am liebsten die Zeit zurückdrehen. Du bist damit nicht allein, jeder Mama geht es mal so und dass ist total ok. Dass macht dich nicht zu einer schlechteren Mutter!
Du bist gut genug!!!

Alles Liebe,
deine Dani

Fotos von der liebsten Julia – Lieblingsbilder

Ich liebe dich ~ ein Liebesbrief an meinen Sohn

 

Mein liebster Schatz,

ich bin es, deine Mama. Ich liebe dich, weißt du dass eigentlich.
Ich habe dich von der ersten Sekunde an geliebt.
Früh morgens bin ich aufgestanden um einen Schwangerschaftstest zu machen und was soll ich sagen, ich bin total aufgeregt zurück zu deinem Papa ins Bett gehüpft, habe ihn geweckt und gesagt „Du wirst Papa“
Schon da habe ich dich mit meinem ganzen Herzen geliebt. Wir haben dich geliebt.

Und dann, dann habe ich dich 9 Monate direkt unter meinem Herzen getragen.
Zu wissen, dass du in meinem Bauch heranwächst, von mir abhängig bist und mich brauchst, dass war und ist ein schönes Gefühl. Ich habe es geliebt deine Tritte zu spüren, zu beobachten wie mein Bauch sich verformt wenn du dich bewegst. Deinen Herzschlag zu hören wenn die Hebamme da war und zu wissen, dass ich dich irgendwann hoffentlich in meinen Armen halten kann.

Und nun bist du schon fast ein Jahr hier bei uns.
Es ist noch kein Tag vergangen an dem ich dich nicht voller Liebe und Dankbarkeit angesehen habe.
Ich liebe dich, weil du so wundervoll bist.
Weil du so ein schöner und fröhlicher, kleiner schlauer Kerl bist.
Ich liebe es, dass du wirklich jeden Menschen dem wir begegnen, anlächelst.
Du unterscheidest die Menschen nicht. Jeder hat deine volle Aufmerksamkeit und jeder hat es verdient, von dir angelächelt zu werden. Du hast ein ganz großes und liebevolles Herz, dass weiß ich.
Das spüre ich.

Ich liebe es, wie sehr du dich freust, wenn dein Papa die Türe reinkommt. Du strahlst über dein ganzes Gesicht und bist total aufgeregt, willst sofort von ihm in den Arm genommen werden und krabbelst ihm überall hinterher.

Ich liebe es, wie sehr du dich darüber freust, wenn du etwas Neues gelernt hast und man dich dafür lobt.
Du bist dann immer mächtig stolz und dass ist so schön!

Ich liebe die Geräusche die du machst. Manchmal knurrst du wie ein Löwe und lachst dich schlapp wenn man es dir nachmacht oder vormacht. Ein anderes Mal quietscht du einfach nur rum, vor allem dann, wenn du bestimmte Kuscheltiere siehst. Als würdest du mit ihnen reden.

Ich liebe dich.
Weil du mich sooft zum Lachen bringst.
Wenn du wieder mal wie ein kleiner Hund durch die Wohnung krabbelst und dabei irgendetwas im Mund stecken hast.
Wenn du mir den Schal entgegenhältst weil du möchtest dass wir „Wo ist die Mama“ spielen.
Wenn du dein Gesicht verziehst wenn du etwas isst, das du noch nicht kennst.

Ich liebe dich, weil du mich an meine Grenzen bringst.
Wenn du zum Beispiel einfach nicht einschlafen willst oder du das ganze leckere Essen einfach auf den Boden schmeißt. Wenn du meckerst und meckerst und ich deine Laune durch nichts ändern kann.
Ja, da bin ich manchmal am Ende und trotzdem ist am Ende der Geduld noch so viel Liebe, dass ich dir gar nicht böse sein kann.

Ich liebe es, wenn du mit deinen Augen klimperst, wenn du deine Zunge rausstreckst und lustige Geräusche damit machst, ich liebe es, wenn du weinst und sofort ruhiger wirst, wenn ich dich stille und sanft über deinen Kopf streichle.
Ich liebe deine weichen Haare und deine zarten Finger. Deine süße kleine Nase und deine besonderen Zehen. Ich liebe dich über alles und ich bin mehr als dankbar, deine Mama zu sein!

Deine Mama zu sein ist das Schönste auf der Welt!
Ach mein kleiner Schatz – du bist einfach toll.
Und hey, falls du es noch nicht weißt – ich liebe dich!

Tausend Küsse,
deine Mama

noah12

Fotocredit: Julia R. – Lieblingsbilder