DIY – Der kuscheligste Schal der sich um meinen Hals schlingt

*Kooperation

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten von euch keine Lust mehr haben. Keine Lust mehr auf Kälte, Regen und Schnee. Alle wollen Sommer, Eis und endlich wieder offene Schuhe tragen.
Ich kann das total gut verstehen, denn ich bin auch eher der Sommertyp. Aber zur Zeit mag ich diese kalten Tage, wenn es ein bisschen windet draußen und man noch einen Schal braucht, wenn man rausgehen möchte.

Denn dank We are Knitters und ein paar Stunden Häkelei, habe ich mir einen ganz tollen Schal gezaubert. Ich mag ihn wirklich sehr. Er ist schön lang, kuschelig und warm.
Für den Schal habe ich 3 Knäuel der peruanischen Schafwolle und eine 15mm Häkelnadel verwendet.
Die dicke Schafwolle wird ausschliesslich aus Naturfasern von Schafen aus der peruanischen Hochebene hergestellt – also 100% Schafwolle. Sie ist total weich und man sieht und spürt die gute Qualität.

Einen Schal zu häkeln ist übrigens super einfach.
Man beginnt mit einer beliebigen Maschenzahl – je nachdem, wie breit der Schal sein soll und dann häkelt man Reihe für Reihe. Ich habe 3 Reihen feste Maschen gehäkelt, dann eine Reihe Stäbchen, wieder 3 Reihen feste Maschen usw.
Aber es gibt ja unzählige Arten von Schals. Ob gehäkelt oder gestrickt. Loopschals, Dreieckstücher oder eben einen einfachen langen den man sich um den Hals wickelt.


Falls ihr jetzt auch Lust habt, einen Schal zu häkeln oder zu stricken, aber euch meine Anleitung nicht gefällt, dann klickt euch mal durch folgende Links. Da ist sicher was für euch dabei.

Wer Loopschals mag und dann auch noch in zwei Farben, der wird hier fündig.

Und wer nicht stricken kann, aber durch Häkeln einen Strickeffekt haben möchte, der wird sich über diese Anleitung eines Schalkragens freuen.

Wenn du lieber strickst und das Perlmuster so toll findest wie ich, dann schau mal hier vorbei.

Die Männer sollen natürlich auch nicht frieren und mit diesem Boyfriend Loop tun sie das sicherlich auch nicht.

Dieser Schal von Christina gefällt mir auch total gut.

Alles Liebe,
eure Dani

Vielen Dank an We are Knitters für die schöne Kooperation.

Bezugsquellen:
Wolle: We are Knitters
Wallhanging: DIY
Daumenpiano: Aus Kenya

Apfel-Zimt Zupfbrot

 

Wie beginnt man einen Blogpost, wenn man fast zwei Monate nichts mehr gebloggt hat.
Mit „Hallo da bin ich wieder“ oder einem „Hallo 2017, hallo Februar“… ich weiß es ehrlich gesagt nicht und deshalb sage ich einfach mal Habari.
Habari ist Kiswahili und bedeutet soviel wie „Hallo. Wie gehts?“

Einen passenderen Einstieg kann ich nach 5 Wochen Kenya ja wohl nicht wählen.
Denn dieses Wort haben wir dort fast jeden Tag gehört oder selbst gesagt.
Aber um Kenya wird es in diesem Beitrag heute noch nicht gehen, sondern um ein super leckeres Apfel-Zimt Zupfbrot. Das Rad habe ich damit zwar nicht neu erfunden, aber es ist einfach zu gut um es nicht mit euch zu teilen.

Rezept für Apfel-Zimt Zupfbrot
für eine Kastenform

Zutaten für den Hefeteig
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
200ml lauwarme Milch
75g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung
3 Äpfel
100g geschmolzene Butter
1EL Zimt
3EL Zucker

Zubereitung
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde bilden.
Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren, bis sich die Hefe auflöst und in die Mehlmulde geben. Mit etwas Mehl verrühren und zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Butter und Ei dazugeben und alles gut verkneten, bis kein Teig mehr an den Händen klebt. Sollte dies der Fall sein, noch etwas Mehl dazugeben.
Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen – am besten eine gute Stunde, damit sich sein Volumen verdoppeln kann.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.

Den Hefeteig noch einmal kräftig durchkneten, je besser man den Teig knetet, desto gleichmäßiger geht er beim Backen auf. Also ruhig einige Minuten kneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.
Die geschmolzene Butter mit dem Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und dann die Apfelstückchen darauf verteilen.
Nun wird der Teig in Streifen und dann in Quadrate geschnitten.
Achtet darauf, dass die Quadrate gut in eure Kastenform passen.
Die Kastenform einfetten und immer 4-6 Quadrate auseinander legen und dann in die Kastenform legen.
Ich habe manche „Päckchen“ auch quer in die Kastenform gesetzt.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen und das Zupfbrot für ca. 40 – 45 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen 10 Minunten auskühlen lassen, aus der Form holen und wer mag, kann das ganze noch mit Puderzuckerguß bestreichen.

Das tolle am Zupfbrot ist, dass man es, wie der Name schon sagt, einfach zupfen kann. Man muss es nicht schneiden, sondern kann sich einfach eine Lage nach der anderen abzupfen und genießen.

Ich glaube demnächst werde ich mal ein herzhaftes Zupfbrot machen, mit vielen leckeren Kräutern. Das ist glaube ich auch richtig lecker.

Weihnachtsgeschenke aus der Küche ~ Zwiebelchutney

Obwohl wir dieses Jahr an heilig Abend nicht im Lande sind, möchte man ein paar Freunden eine Kleinigkeit schenken.
Etwas Brauchbares. Jeden zu fragen was er gerne hätte und das dann auch zu kaufen, wäre wahrscheinlich ziemlich teuer. Und ja, man spricht nicht über Geld, aber bei uns ist es gerade etwas knapp. Und deshalb gibt es dieses Jahr etwas aus der heimischen Küche für die lieben Freunde. Und zwar Chutney.
Das schmeckt nicht nur auf gutem Brot super, sondern auch zu Käse oder Fleisch. Ich mag es besonders zu einem Stück Geflügel.
Und ja, ich gebe zu – besonders lecker sieht es aufgrund seiner Farbe nicht aus, aber es schmeckt und dass ist ja die Hauptsache. Und schnell geht das ganze auch. Man verliert während der Zubereitung zwar ein bisschen Tränenflüssigkeit, aber das sollte einem als gute Hausfrau/ Hausmann natürlich nichts ausmachen.

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Was schenkt ihr euren Liebsten dieses Jahr? Auch etwas selbstgemachtes aus der Küche? Oder geht ihr lieber gemütlich shoppen?

Zwiebelchutney
Für 8 kleine oder 5 große Gläser
800g Äpfel
1 kg Zwiebeln
150g brauner Zucker
150ml Balsamicoessig
3 Loorbeerblätter
4 Tl Senfkörner
2 Tl Salz
etwas Pfeffer
etwas Öl

Die Zwiebeln und die Äpfel klein schneiden. Die Zwiebeln in dem Öl glasig dünsten, dann die restlichen Zutaten in den Topf geben und alles gut miteinander vermischen. Einmal aufkochen und dann 1,5 – 2 Stunden köcheln. So lange, bis nurnoch wenig Flüssigkeit im Topf ist. Zwischendurch immer gut umrühren. Das Chutney in gut verschließbare Gläser füllen, einen schönen Stoff rumbinden, Etikett drauf – fertig.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche, genießt die Vorweihnachtszeit und macht euch bloß keinen Stress wenn es um Geschenke geht, denn darum geht es an Weihnachten nicht!

 

Zero Waste ~ Ideen für den Haushalt und die Körperpflege

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit Zero Waste beschäftigt, denn diese Berge von Plastikmüll machen mir echt zu schaffen. Egal ob Kosmetikartikel oder Waschlappen, Lebensmittel oder Haushaltsreiniger- alles ist in Plastik eingepackt. Und weil ich dass nicht mehr will, wurden die letzten Tage ein Schwamm und ein Lappen hergestellt und Lippenbalsam, Peeling und eine Narbencreme selbst gemacht.
Den Schwamm habe ich aus Packgarn gehäkelt, einfach ein beliebig großes Rechteck häkeln, zusammenfalten und an drei Seiten zusammenhäkeln. Damit der Schwamm etwas dicker wird, habe ich drei Lagen Jeansstoff reingelegt und ihn dann zu gehäkelt. Eine kleine Lasche dran – fertig.

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Für den Lappen habe ich ein altes T-Shirt zu Textilgarn umgewandelt und ein Viereck geknookt. Knooken ist ziemlich toll, denn ich kann nicht Stricken und beim knooken sieht das Endergebnis trotzdem wie gestrickt aus.

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Narbencreme
1/4 Tasse Kakaobutter
1/4 Tasse Olivenöl
1 EL Honig
4 Tropfen Lavendeln

Die Kakaobitter in einem kleinen Topf zum Schmelzen bringen.
Die übrigen Zutaten hinzugeben und alles gut verrühren. Alles gut abkühlen lassen, dazu den Topf am besten in den Kühlschrank stellen. Bevor die Creme in einen luftdichten Behälter gefüllt wird, kann sie nochmal mit einem handrühgerät aufgeschlagen werden. Somit wird sie schön cremig.

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Tolle Rezepte für Lippenbalsam und Peeling für eure trockenen Lippen und Hände findet ihr im Internet wirklich überall.
Wenn ihr trotzdem Interesse an meinen Rezepten dafür habt, dann meldet euch.

Schön verpackt sind die Cremes übrigens auch ganz tolle Weihnachtsgeschenke !

Pixel sticken mit Hallodribums

*Kooperation

Mit Hobbys ist es ja immer so ne Sache. Also zumindest wenn man viele Hobbys hat.
Denn man hat garkeine Zeit jedes einzelne davon total super auszuleben. Und dann ist es ja manchmal so, dass noch das ein oder andere einfch dazu kommt. Zumindest geht es mir so. Manchmal, da bin ich richtig gernervt, dass mir soviele Dinge Spaß machen. Und ich würde mal behaupten, dass sie mir nicht nur Spaß machen, sondern dass ich sie auch ganz gut kann. Klar, ich könnte wahrscheinlich besser häkeln, wenn ich mich nur darauf konzentrieren würde, aber ich mache eben sehr vieles gerne. Und vor einigen Wochen kam nun auch noch das Sticken dazu.
Und was soll ich sagen – es macht mir unheimlich viel Spaß.

Meine ersten Stickversuche waren zwei kleine Geschenke für Freundinnen.
Ihr könnt sie hier und hier anschaun.

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Mein dritter Stickversuch sollte etwas zeitintensiver und bunter werden und da wurde ich ganz schnell fündig – und zwar bei Hallodribums. Hallodribums verkauft super coole Sticksets und sowas liebe ich ja. Man bekommt alles, was man für sein neues Projekt braucht, in einem Set. Garn, Stoff, einen Stickrahmen, Nadeln und die Anleitung. Und dann kann es losgehen und zum Loslegen passt übrigens auch der Name des Shops, denn Hallodribums ist ein in Österreich aufmunternder Ausruf, bevor man etwas freudig in Angriff nimmt.

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Gegründet haben Halloribums Annemarie und Manuel. Zum Sticken sind die beiden über die Liebe zu Pixeln gekommen, denn mit den bunten kleinen Punkten kann man wirklich viel machen – digitale Fotos, Mosaike, Teppich Muster und eben auch Kreuzstich Stickmuster. Und wenn man ein Muster hat, fehlen nurnoch Rahmen und Nadel und Faden und mit ein bisschen Zeit und Geschick, wird ein wahres Kunstwerk daraus. Annemarie und Manuel befassen sich aber nicht nur mit der Umsetzung ihrer eigenen Produkte, sondern auch mit dem Anregen und Anleiten und haben als Autoren Bücher zum Sticken, Knüpfen, Weben und Stricken mitverfasst.
Man merkt – sie lieben Garn. Und dass kann ich total verstehen, denn viele meiner Hobbys haben mit Garn zu tun.

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Seit sie übrigens ihr Knüpfbuch rausgebracht haben, fertigen sie auch handgefertigte Blumenampeln in Makramee Technik an die man in ihrem Shop kaufen kann. So eine fehlt hier bei uns Zuhause noch – ich glaube, Makramee ist garnicht so schwer. Ich würde sagen, ich versuch es mal – also auf gehts – Hallodribums